Archiv für den Monat Dezember 2009

Das war 2009

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Hier ein kleiner ‚aerodynamite.tv‘-Jahresrückblick gespickt mit den absolut duftesten Highlights der vergangenen 12 Monate:

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Januar

DASDING ‚Kollege‘ Seb Rock und ich spielen am 9. zusammen im Club Rouge in Göppingen. Die Stimmung war top, wir hatten sehr viel Spaß und ich hab glaube ich zum letzten Mal so ein richtig reines House/Elektro Set gespielt. Außerdem hatte ich zur Abwechslung und absoluten Seltenheit mal keine Mütze auf. (warum auch immer!?!???)

Seb Rock & DJN live Club Rouge

Kurz vor Ende des Monats hab ich dann endgültig meinen Abschluss bei den Fi**ern von der IHK bestätigen können. Hell yeah- endlich vorbei! An dieser Stelle auch noch mal ein symbolischer und besonders dicker Stinkefinger an all diejenigen, die mir dabei zweieinhalb Jahre lang derbe auf den Sack gegangen sind.

Vom 31. erzählen wir uns heute noch gerne. Wir, zu fünft, nach Aalen. Ich dort ein Warm-Up Set gespielt und wir uns währenddessen überlegt, wie auch immer, noch ins Toy nach Stuggi zu kommen. Also mit dem Auto von Aalen nach Stuttgart-Wangen, Sarah von dort alleine mit meiner Karre zu Patrik heim nach Göppingen und wir vier mit dem Taxi nach Stuttgart. Erste Station: Corso Bar. Leider mit anstrengender Minimal-Mucke. Wir also weiter ins Climax. Erster Song: Abräumer. Danach leider nur noch klick-klack-bumm-bumm. Kurz vor 7 Uhr (glaube ich) dann allgemeine ‚kein-Bock-mehr-Stimmung‘. Also mitm Taxi heim. Stuttgart-Esslingen-Göppingen (Faurndau/Stauferpark/Eislingen) am Ende exakt 100 Euro. Was ein Trip…(bei dem ich übrigens am Ende des Abends genau so viel Geld in der Tasche hatte wie davor :-) )…aber witzig war’s trotzdem!

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Februar

Die Erinnerungen an den Februar sind sehr schwach. Einziges Highlight an das ich mich noch erinnern kann ist die Bekanntschaft mit Tobi, Patrick und Djani aka DBN, die schon beim Pizza-Essen im Rouge-Raucher-Kabuff einen sehr sympathischen Eindruck machten. Die Party war leider rar frequentiert, dafür aber mehr als nett und vor allem auch sehr feucht-fröhlich…
Aus dieser Begegnung ist ein bis heute äußerst netter und ehrlicher Kontakt entstanden, der dank meiner mittlerweile häufigeren Hamburg-Besuche auch regelmäßiger gepflegt werden kann.

Außerdem hab ich damals auch schon den Andy von Grohn&Grudzinski getroffen, kennen gelernt haben wir uns allerdings erst ein bisschen später. Ansonsten gilt aber das Selbe wie bei den Jungs von DBN – absolut knorke Type.

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März

Nach mehrmonatiger Pause war am 7. mal wieder ein ‚Soundtrack für Dein Wochenende‘ im Cafe Maille in Esslingen angesetzt. Mein alter Freund und Fuerte Ventura Dauergast Frank Wild Whyte groovte mich in den Abend und ich schaukelte das bis dato noch nie so voll besetzte Schiff dann nach Hause. Leider gibt’s davon weder Bild noch Tonmaterial.

pink_live

Am 14. war dann mal wieder meine Verlobte in spe, Pink, in der Schleyer-Halle zu Gast. Gesang, Show und Frau wie immer großartig!

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April

Am 7. startet, nachdem ich bereits längere Zeit mit dem Gedanken gespielt hatte und mittlerweile auch dank vollständiger Selbstständigkeit auf niemand mehr Rücksicht nehmen musste, dieser Blog hier. Eine meiner wohl besten Entscheidungen 2009.
Dank des Blogs, was mitunter auch so eine Art Tagebuch für mich ist, fällt es ab sofort leichter Geschehnisse und Highlights aus der Vergangenheit in die richtige Reihenfolge zu bringen und Revue passieren zu lassen.

Zum Beispiel wäre da der 23. April- seit dem hab ich nämlich, dank meines gelangweilten VJ Kollegen, ein (inoffizielles) ‚D*Jan Neiro‘-Logo.

Kurz davor hatten wir uns bei ner derben Party-Session im Club Rouge mit zwei sehr netten Australiern aka ‚The Stafford Brothers‘ angefreundet. Monate später schickte mir Matt Stafford dann ein Beweisvideo, aufgenommen mit seiner Digi-Cam, in Form eines halb-peinlichen und halb-betrunkenen ‘Interviews’ mit mir und meinem Homie Patrik, auf dem ich irgendwann zu erklären versuche warum ich einen Track der Jungs vor einem Jahr schon gespielt hab, obwohl er erst vor einem halben released wurde :-) . Great stuff!

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Mai

Am 6.Mai ‚gewinnen‘ der Herr Seb Rock und ich einen Remix Contest von Joe Blob und kommen so auf sein neues Album ‚Window View‘. Die Wahrheit ist aber, dass der Seb die Nummer zusammengeschraubt und sich mein Beitrag am Remix lediglich auf Klugscheißer-Kommentare aus dem Hintergrund beschränkt hat. Trotzdem ist es einfach cool seinen Namen auf ner CD beim Plattenhändler seines Vertrauens zu sehen.

Am 16. Mai geht es dann sehr spontan und dank Jägermeister zum Jägermeister-Rock-Liga Finale nach Berlin . Dort lerne ich einen weiteren sehr netten Menschen namens Marco kennen, bei dem Alex, der mich eingeladen hatte, und ich ein paar Wochen später zu ‚Rock im Park‘ wieder aufschlagen sollten…

Am 22. hatte mich mein DJ-Kollege DJ REG zu seiner Partyreihe ‚Discomiezen‘ ins Suxul nach Ingolstadt eingeladen. Kurz gefasst: geiler Laden, geile Stadt und eine der geilsten Partys in meinem bisherigen (Party)Leben. Review davon gibt’s hier.

Am 23. hätte ich dann Gesetz den Fall, dass der VfB Stuttgart das Wunder am letzten Spieltag doch noch schafft und Meister wird, bei der Meisterfeier in der Carl-Benz-Arena aufgelegt. Die Träume waren allerdings nach zehn Minuten und zwei Toren von Wolfsburg schon zerplatzt. Und so wie es aussieht wird’s wohl nächstes Jahr auch nix…

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Juni

aerodynamite.tv fungiert ab sofort als Musikredaktion im Aalener SOKO Mag und gibt monatlich seinen Senf zu Neuerscheinungen aus der weiten und bunten Musikwelt.

5.- 7.: aerodynamite goes Rock im Park in Nürnberg. Alex Ignoranzia, Homeboy Marco und seine Studenten-Homies, JD Mike, Schräglage Marco, sein Bruder und ich- just a fucking crazy combo! Hier geht’s zur Review Teil 1, Teil 2 & Teil 3.

Zwischendurch musste ich dann mal kurz meine angestauten Aggression gegenüber sogenannten ‘Event-Managern’ rauslassen…und ‘DJs’…und wenig später auch noch gegenüber ‘Gästen’

Ach ja und Jacko ist ‚gestorben‘.

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Juli

4.: Der Stuttgart-Überblog kessel.tv, der u.a. ein Grund war, dass ich mich schließlich zum Bloggen entschieden hab wird ein Jahr alt. Am 18. wurde dann ordentlich in der Corso Bar gefeiert, nachdem ich mittags noch das eher enttäuschende ‘Hip Hop Open Minded’ in Mannheim besucht hatte.

Asher Roth veröffentlicht mit ‘Asleep In The Aisle Bread’ für mich eines der besten Alben des Jahres.

Schackliihn, meine erste große Liebe, hat mich verlassen und wird kurze Zeit später, nach einer kleinen Verschönerung, schlussendlich von einem großen bösen Hetero-Monstertruck überrollt.

Super Super veröffentlichen ihr erstes Video, was für die bescheidenen finanziellen Mittel nicht nur großartig ist, sondern auch mit einigen Gastauftritten Stuttgarter Szenenasen aufwartet.

Ich seh endlich mal eine meiner Lieblingsbands, Linkin Park, live auf dem Canstatter Wasen und werde nicht enttäuscht.

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August

Außenreporter Benny deckt auf: David Guetta ist in Wirklichkeit Otto Walkes.

Joko und Klaas von MTV Home rufen mit ‘Porno Ping Pong’ einen neuen Volksport ins Leben.

DJ AM stirbt und hinterlässt neben tiefer Trauer in DJ Kreisen ‘just’ herausragende DJ-Sets.

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September

Ich steig auf Digital DJing um und werde in diesem Vorhaben von ‚Serato‘ supported.

‘Freddy says’ Blogger-Kollegin Senta ziert das Cover der neuen Big City Beats Compilation.

Endlich wird die 5.Staffel von How I Met Your Mother ausgestrahlt.

Wir, Seb Rock, DJ Mono, Robin Junker und ich, feiern das vierjährige Bestehen von Seb Rock’s Radio-Show auf DASDING mit einer sechsstündigen Live-Show aus Baden-Baden Rock City.

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Oktober

Am 17. geht’s dann zum Jubiläum auf Tour. Erster Halt: Das ‚Halbhuber‘ in Friedrichshafen, was ausschließlich positive Erinnerungen hinterlassen hat.

Eine Woche später haben wir, meine Gäste ‚Denson&Busy Icer‘ und ich, bei der ‚Soundtrack für Dein Wochenende Herbst-Welttournee‘ dann gebührend das 2-jähgrige Bestehen und meinen Abschied nach Hamburg gefeiert.

Kurz vor Ende des Monats wird dann ein kleiner und lang ersehnter Traum war und ich DARF ( :-) ) auf kessel.tv einen Beitrag beisteuern. Thema im Zusammenhang der ‘52Albums’-Rubrik: Das Gorillaz Album ‘Demon Days’.

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November

Aufgrund aktueller Vorkommnisse startet die Rubrik ‘witzige DJ Anekdoten’ mit Teil 1 und einem Heiratsantrag.

Meine Homies von Benzin rufen dazu auf ein Teil der Bewegung zu werden und somit vielleicht auch aufs Plattencover ihres Anfang 2010 erscheinenden neuen Albums zu kommen.

Am 21. feiern der RAM von kessel.tv und ich unser erstes ‚Great-Blogwart-Treffen‘ in der Corso Bar in Stuttgart:

kesselaero

Die ‘great’ Review davon gibt’s hier.

Eine Woche später am 28. wurde dann, wieder bei ‘Soundtrack’ im Café Maille, nicht nur doppelt Geburtstag gefeiert, sondern außerdem auch der erst im März aufgestellte Besucher-Rekord erneut geknackt.

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Dezember

Kurz vor Ende des Jahres und der Dekade erreichte mich dann noch ein ‚Stöckchen‘, das ich gerne beantwortet habe.

DBN veröffentlichen mit ‘Delta’ den schönsten elektronischen Track seit Kalkbrenner’s ‚Sky and Sand‘.

RAM und ich feiern am 19. bei der ‚Soundtrack Christmas Edition‘ aka the great Blogwart-Treffen Part 2 im Cafe Maille und Minus 15 Grad Außentemperatur eine äußerst heiße Fete mit einigen anderen gut-gelaunten Kälte-Resistenten. Impressionen, Live-Sets, etc. davon gibt’s right here…

Kurz vor Weihnachten hab ich es dann noch mal ordentlich im Puff krachen lassen. Leider mit eher weniger Fremdbeteiligung, dafür aber ner ganz guten Perspektive fürs neue Jahr…

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Hallo Stichwort: Perspektive. Ich glaub, kurz und knapp, das neue Jahr 2010 oder ‘ZwanzigZehn’, wie die Szenenase sagt, wird dufte. Inklusive Änderungen, Neuerungen, Upgrades und Konsorten. Mehr dazu aber bald und wie gewohnt hier auf [ärohdeihnahmeihtTEVAU]…

Bis dahin verbleibe ich voller Vorfreude und wünsche allen meinen Lesern den obligatorischen guten Rutsch ins neue Jahr.

Eure aerodynamite Type

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p.s.: Hier noch vier symbolische Ehrenpreise

Pressetext-Floskel of the year:
‚Die Einmann-Büffelherde in Sachen Entertainment…‘

Pressetext of the year:
Also hier zumindest mal einer von wahrscheinlich noch viel mehr, die den Preis auch verdient hätten…

‘What-Moment’ of the year:
Die Leichen im Keller des Laidback Luke

Meist aufgerufene Seite oder ‘most clicked site’ of the year:
Rammstein’s ‘German Pussy’ Video-Premiere

Depp of the year:
Ron Davis

New York ist braun-weiß

Montag, 28. Dezember 2009

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Gerade von Mr.Kaja drauf hingewiesen worden: Ein (FC)St.Pauli Fan-Club in New York City. Tighte Nummer!

Als Fan und mittlerweile ja auch Teilzeit-Bewohner des braun-weißen Viertels in Hamburg freut einen diese globale Unterstützung noch mal mehr. Außerdem engagiert sich der New Yorker Fan-Club, die ‘East River Pirates’ mittlerweile auch für das in St.Pauli gegründete Hilfsprojekt Viva con Agua mit Events im Empire State

Zur ganzen Story auf Spiegel Online plus Fotostrecke geht’s hier..

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Meine Top10 Alben der letzten 10 Jahre…

Montag, 28. Dezember 2009

…ich hab hier noch mal drüber nachgedacht und bin dann mal in mich gegangen. Auf der Suche nach meiner subjektiven Wahrheit bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen (berücksichtigt sind hierbei Alben die meinen Musikgeschmack entscheidend geprägt haben in den letzten zehn Jahren):

1. Daft Punk – Discovery (2001)

-> weil dieses Album die elektronische Musik maßgeblich geprägt hat und unerreicht bleiben wird.

2. Gorillaz – Demon Days (2005)

-> Warum? Hier auf kessel.tv nachzulesen.

3. Beatsteaks – Smack Smash (2004)

-> weil die Beatsteaks noch besser sind als ihr kommerzieller Erfolg vorgibt.

4. Red Hot Chili Peppers – Californication *1999*

-> Ja, knapp vorbei ist auch daneben. Aber ich hätte auch die zwei 2000er Alben ‘By The Way’ und ‘Stadium Arcadium’ nennen können- die Chili Peppers liefern fast immer einzigartige Gesamtwerke ab.

5. Jay-Z & Linkin Park – Collision Course (2004)

-> Ich liebe Linkin Park seit dem ersten Song ‘One Step Closer’, Jay-Z hab ich im Laufe der Jahre lieben gelernt. Die Kooperation war schlicht und einfach genial.

6. Coldplay – A Rush Of Blood To The Head (2002)

-> Oh Coldplay, oh Coldplay…was soll man sagen? Wer es langsam und traurig mag muss Coldplay fast schon gut finden. Das Album für mich ein absoluter Meilenstein, inklusive der Songzeile ‘I’m gonna buy a gun and start a war’

7. Timbaland – Shock Value Vol.1 (2007)

-> Viele stoßen hier auf Unverständniss. Ich fand Shock Value Vol.1 von A-Z herausragend. Von Nina Simone’s ‘Sinnerman’ Sample im Opener über die ausgekoppelten Hits bis hin zu Songs wie ‘Time’, ‘Throw It Away’ oder ‘One and Only’, die allesamt nicht als Single veröffentlicht wurden, war Timbaland’s Gespür für Musik und die damalige Musikszene einfach beeindruckend.

8. Asher Roth – Asleep In The Bread Aisle (2009)

-> Für mich das Album 2009 und eine erfrischende Bereicherung für die Hip Hop Szene. Soundcheck des kompletten Albums hier.

9. Lupe Fiasco – Food & Liquor (2006)

-> Lupe hat mir mit diesem Album Hip Hop nicht nur ans, sondern ins Herz gelegt. Klingt vielleicht kitschig trifft es aber ziemlich genau. -> Lupe Fiasco in der ‘wongly unknown’-Rubrik

10. Felix Da Housecat – The Kittenz & The Glitz (2001)

-> Tja, die Hauskatze ist ein zwiegespaltenes Thema. Das Album von Anfang der 2000er fand ich großartig und war eines der ersten die ich mir aus dem elektronischen Bereich tagelang in die Gehörgange jagte. Heute macht er leider grausam schlechte Musik und legt auch grausam schlechte Musik auf- weit weg vom damaligen Spirit..

Party im Puff

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Was sich im ersten Moment vielleicht trivial oder abgedroschen anhört, ist durchaus ernster gemeinter als zuerst vermutet…

Die Reeperbahn hat’s vorgemacht und lädt schon seit Jahren regelmäßig zu Partys in den Puff ein. Für diese speziellen Anlässe dürfen dann ausnahmsweise auch Frauen die heiligen Hallen betreten und das Ambiente auf sich wirken lassen.

Stuttgart steht dem seit ein paar Wochen in Nichts nach. Der ‘Club Messalina’ im Leonhardtsviertel (2 Minuten vom ‘Hans im Glück’ (Party)Bermudadreieck und einmal über den City-Ring entfernt)  hat seit ein paar Donnerstagen die ‘Red-Light-Night’ ins Leben gerufen. Leider hat man es bisher aufgrund der Kurzfristigkeit noch nicht geschafft das allzu publik zu machen.

Ich hab auch nur durch Zufall und der Tatsache, dass meine beiden Hamburg-Exil-Homies Grohn&Grudzinski da bisher aufgelegt haben, davon erfahren. Letzten Donnerstag war ich dann mal da, auf Stippvisite sozusagen, und ne halbe Stunde später war ich auf einmal der Erstzmann für den heutigen Mittwoch, weil Andy&Lars aufgrund von Weihnachts-Familienfestlichkeiten schon in Hamburg verweilen.

Super Sache, da musste ich nicht lange drüber nachdenken. ‘Party im Puff’ sollte einfach in jeder guten DJ-Biografie stehen. Ich arbeite auch schon an der Initiative ‘Auflegen statt Flachlegen’ und bin in diesem Zusammenhang mehr als motiviert heute Abend die Table-Dance-Stange zum Wackeln zu bringen…

Veranstaltung 23.12.20009

…gut der Flyer ist jetzt vielleicht nicht gerade ein Augenschmaus, dafür aber die Tänzerinnen. Davon hab ich mich letzte Woche höchstpersönlich selbst überzeugt…

Gästeliste-Wünsche können gerne bei mir beantragt werden. Wegen der großen Nachfrage werd ich aber wohl demnächst mal das Los entscheiden lassen müssen :-)

Allerdings kann man einen Tag vor Weihnachten, Stichwort Besinnlichkeit, auch ruhig mal 5 Euronen Eintritt investieren…

In diesem Sinne bis heute abend, wa!?

p.s.: Hier das Ganze noch mal auf facebook zum Teilen und Einladen oder so… -> *Party im Puff* auf facebook

Herr Werners Rockzipfel Pt. 1

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Willkommen in einer neuen Rubrik. Und herzlich willkommen neuer und erster unregelmäßiger Gastschreiberling: the great ‘Herr Werner’ aka ‘Schacklihn’ aka mein Bruder.

herrwerner

Hey ho, let’s go…

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Christmas Rock

Uns allen, denen Musik als Grundnahrungsmittel dient, geht jedes Jahr zu Weihnachten der Hut hoch, wenn uns wieder Last Christmas oder Feliz Navidad durch alle Sender und Radios verfolgt und wir George Michael schnulziges Wintermärchen Video sehen müssen.

Den Engländern geht es da offensichtlich ähnlich. Seit Jahren gibt es dort eine Castingshow mit dem Namen X-Factor, die passend zu Weihnachten eine ‚Heile Welt‘ Ballade an die Spitze der englischen Charts prügelt. Um dem entgegen zu wirken hat ein Engländer die Macht der neuen Medien genutzt und eine Facebook Gruppe gegründet, die dazu aufgerufen hat, den guten alten Gassenhauer von Rage against the Machine ‚Killing in the Name‘ runterzuladen und so den diesjährigen Casting Gewinner Joe McElderry zu verdrängen.

Die Gruppe hat inzwischen über eine Million Mitglieder und suchte den Song aufgrund der Zeile : ‚Fuck you I won’t do what you tell me‘ aus.

Nachdem diesen Samstag die offiziellen Charts bekannt gegeben wurden standen RATM mit 500.000 Downloads gegenüber 450.000 Von McElderry als Sieger fest und eroberten Platz eins der englischen Single Charts. Der Christmas Song (übrigens ein Miley Cyrus Cover !!!!!!) ist übrigens wie RATM von Sony Music veröffentlicht. Witzig.

Die Band ist begeistert von der Aktion (wen wunderts) und belohnt England im Sommer mit einem Gratis Konzert in London und spendet darüberhinaus alle Einnahmen für Obdachlose. Wer RATM noch kennt weiß, dass diese Aktion natürlich Wasser auf die Mühlen ihres Gesellschaftskritik Metals ist. So äußern sie sich jedenfalls bei BBC, nachzulesen hier.

Im Zuge ihres Erfolgs zeigen sie sich übrigens überraschend humorvoll und haben Mc Elderry als Host für das Konzert eingeladen. Der hingegen zeigt sich als großer Verlierer, indem er die Kampagne würdigte und folgendes sagte: ‘It’s been exciting to be part of a much-hyped battle and they definitely deserve congratulations.’

Damit hat er ja alles gesagt. Jetzt sind wir dran!

Best Music Videos ever: Riva Starr

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ich hab grad herzhaft gelacht. Das nennt man wohl ‘extreme cutting’. Die Nummer find ich auch sehr nice, hab ich erst neulich zum ersten Mal als Opener auf dem Mix meines Hamburger Homies Robbe Rabone gehört. Passt irgendwie genau in meinen ‘funky chaos style’… :-D

Riva Starr feat. Noze – I Was Drunk

I Will Love You Monday

Montag, 21. Dezember 2009

Ach ja? Im nächsten Leben vielleicht. Aber um 15.30 Uhr aufstehen macht Dich schon mal symphatischer, Dich mein Montag…

Aura Dione – I Will Love You Monday

p.s.: Ich find a) dass das im Gegensatz zu den ganzen anderen unzähligen Solo-Künstler Schicksen einfach gute Pop-Musik ist und b) dass das in den 90ern noch ein Welthit geworden wär. Einfach mal ne These reinschmeißen hat noch nie geschadet ;-)

Soundtrack ‘Christmas Edition’ 19.12. REVIEW

Montag, 21. Dezember 2009

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Chronologisch und so kurz wie möglich :-) :

Minus 15 Grad. Hölle. Ab 19 Uhr umbauen und aufbauen. 21 Uhr RAM vom Bahnhof abholen. Mit der S-Bahn zum Gig- ziemlich oldschool :-) . Die ersten Gäste waren ein alter Freund von mir und seine Arbeitskollegen. Cirka 20 Leute, die auf dem Weihnachtsmarkt ihre Weihnachtsfeier zelebriert hatten. Und das ziemlich feucht-fröhlich. Einige zu feucht-fröhlich. Nerv-Faktor um Halb 10 schon sehr hoch. ‘Hey kannst mal lauter machen’, ‘hey kannst mal was von David Guetta spielen’, etc.

NEIN!

Ein bitterer Moment wenn man eine Ende-Dreißig-Jährige Frau am liebsten Fragen möchte, ob Ihre Mutter Ihr eigentlich keinen Anstand in der Erziehung beigebracht hat. Klassischer Fall von Leuten, die einmal im Jahr bzw. zwei Mal (Fasching!) Alkohol trinken und sich benehmen als ob es kein Morgen mehr gäbe. Da verändert Alkohol nicht das Bewusstsein, sondern die Persönlichkeit. Ich HASSE solche Menschen.

Aber egal, RAM und ich haben das tight an der Bar ausgesessen. Mit Sektchen und nem Haufen Wodka-Shots. Teufelszeug by the way. Ich muss echt langsam mal wegkommen von dem Schnaps-Kram. Die killen einen immer genau dann wenn man eigentlich schon nicht mehr damit rechnet. Aber was soll man machen- wenn der RAM Kurze trinken möchte, möchte er Kurze trinken :-) Der steckt das weg, als ob er noch 17 wäre. Muss wohl am Marathon laufen liegen…

Gut, unsere Weihnachtsfeiergesellschaft hatten wir also endlich vergrault. Schade um Heiko, weil der ist echt n super Typ, aber der Rest war woanders einfach besser aufgehoben. Wir haben uns dann mal so langsam eingegroovt. War ja auch schon kurz vor elf. Die meisten Leute ließen aber dieses Mal lange auf sich warten.

Ob das jetzt an den Temperaturen lag oder an etwaigen anderen Weihnachts-/Geburtstagsfeiern lässt sich nur mutmaßen. Fakt war jedenfalls, dass es dieses Mal so lange wie noch nie dauerte bis es voll war. Zwar nicht so voll wie letztes Mal, aber dafür hatten die Leute dieses Mal auch Platz zum Tanzen. Und das taten sie auch. Die Stimmung war schnell am Siedepunkt. Die Scheiben richtig schön beschlagen, weil Fenster öffnen is ja nich aufgrund von Nachbarn. Hat eben alles seine Vor-und Nachteile.

RAM und ich hatten bis dahin in Sachen Sektchen und Schnaps noch mal ordentlich nachgelegt und waren nicht minder in Feierlaune wie das mittlerweile (Achtung: subjektive Meinung) fast schon euphorische Partypublikum. Das lag widerum zum großen Teil an RAM’s sehr tightem Sound, was musikalisch zu meinem (Achtung: subjektive Meinung) einfach ne sehr gute Mischung ergab. Die nächsten zweieinhalb Stunden hieß es daher dann nur noch Feuer frei und voll auf die Zwölf. So muss es sein…

…alle hatten Spaß, die Stimmung war selten so ausgelassen gut und der Schnaps floß nach wie vor in Strömen. Ich war gerade dabei die letzte halbe Stunde einzuleiten, weil in Esslingen is Party ja grundsätzlich nur bis drei Uhr angesagt (was echt an sich schon schlimm genug ist). Beim dritten Song stehen auf einmal zwei nette Herren vor mir. Grün-weiße Uniform und urschwäbischer Dialekt.

‘Machet se mal die Musik leiser.’ Oh je, oh je. Jetzt kommen sie schon ne viertel Stunde vorher. Das ist Esslingen, es kann echt nicht wahr sein…

Ich hab zwar mit gefühlten 7000 Promille noch versucht eloquent zu argumentieren, aber ne eingefleischte CDU-Schwaben-Exekutive kann man damit einfach nicht überzeugen. War mir eigentlich auch schon vorher klar, aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben…

Ende vom Lied war, dass der nette Herr Oberwachtmeister meine Personalien aufgenommen hat um sich anschließend wieder  um Recht und Ordnung auf Streife zu kümmern. An dieser Stelle übrigens ein großes Dankeschön an einen mir unbekannten Gast, der daraufhin erstmal Schmiere vor der Tür stand und sich dann drum kümmerte, dass die Eingangstür aus Lautstärke-technischen Gründen immer wieder so schnell wie möglich geschlossen wurde- und das alles nur um die Party am Laufen zu halten. Solche Gäste wünscht man sich öfter!

So konnten wir die Zügel noch mal etwas anziehen und die Regler wieder hochfahren, um den Leuten noch ‘Empire State Of Mind’, ‘Esperanto’ und Konsorten mit auf den Heimweg zu geben.

Zum Glück hat der Zwischenfall der Stimmung keinen Abbruch getan. Da wundere ich mich ja immer wieder, aber ich glaube das liegt daran, dass man als Esslinger an derartiges oder zumindest ähnliches Szenerio schon seit Jahren gewöhnt wurde. Traurig, aber vermutlich wahr.

Ich möchte mich am Ende noch mal bei allen bedanken, die da waren und so die Party auch mit zu dem gemacht haben, was sie mittlerweile ist. Als ich vor zwei Jahren damit startete, hab ich nicht dran gedacht, dass es mal so konstant gut wird.

Als ein kleines Dankeschön gibt’s wie versprochen hier unten noch den Mitschnitt des Abends zum Downloaden (zumindest den Großteil), ein paar digitale Impressionen und den obligatorischen Hinweis auf die nächste Auflage im neuen Jahr.

Am 09.01.zwanzigzehn feiern wir wieder im Cafe Maille den dann mittlerweile 10. ‘Soundtrack’ und das in der ‘BRAVO Hits Edition’ – inklusive neuer Lärmschutz-Doppel-Tür-Konstruktion, die ich mir heute mittag beim Frühstück aus dem Brummschädel geleiert hab, damit dann nächstes Mal auch noch unsere Nachbarn und natürlich auch unser Freund und Helfer genauso zufrieden sind wie der Rest vom Fest.

In diesem Sinne…

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Download D*Jan Neiro’s ‘WarmUp’Set here

Download Part 1 of RAM’s Set here

Download D*Jan Neiro’s 2nd & Prime aka ‘I was drunk’ Set here

Download RAM’s 2nd & PrimeSet here

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R.I.P. Brittany Murphy

Montag, 21. Dezember 2009

brittany_murphy

Wie krass ist das denn? Ich schau grad ‘Sin City’ (derbe geiler Film by the way) im Fernsehen und les parallel im Videotext, dass Brittany Murphy heute morgen an ungeklärtem Herzversagen im Alter von 32 Jahren gestorben ist.

Brittany war nicht nur ne verdammt scharfe Schnitte und tolle Schauspielerin, sieh hat auch gesanglich was auf dem Kasten gehabt, was vielleicht die wenigsten wussten.

Vor ein paar Jahren hat Paul Oakenfold sie für einen Song engagiert, den ich auch schon immer mochte und hier im Gedenken gerne posten möchte. *R.I.P. Brittany*

Paul Oakenfold feat. Brittany Murphy – Faster Kill Pussycat

Chillout 90s Classics Pt.2

Sonntag, 20. Dezember 2009

I love the 90's

Ich fahr grad irgendwie wieder total auf die 90er ab. Irgendwie war das schon ein sehr flashiges Musik-Jahrzehnt und außerdem meine Jugend. Vielleicht mach ich im Gedenken nächstes Jahr hier mal n ’90s Revival Tag’, so mit einem Beitrag pro Stunde und Internas von ‘Haddy’ Haddaway oder so. Ich plan das mal genauer durch über die Feiertage…

Bananafishbones – Come To Sin

The Cranberries – Zombie

Joan Osborne – One Of Us

UB40 – (I Can’t Help) Falling In Love With You