
(als er sich damals, nach diesem Marathon, zum Bild aufgestellt hat, hatte er bestimmt nicht dran gedacht, dass das mal eines seiner Pressebilder werden könnte
)
So, neulich ja schon mal erwähnt, in allen social networks intensivst beworben und Freunde mit E-Mails und SMS zugespammt: am Samstag steigt der nächste ‘Soundtrack’.
Und wie das die letzten zwei Mal schon üblich war, gibt’s auch dieses Mal wieder ein kleines ‘Special’. Und zwar hat mir mein Gast am Samstag, hoch-geschätzter Blog-Kollege und Erfinder des ‘Blogwart-Treffens’, Herr RAM(alamadingdong) seine aktuellen Top Five Tracks inklusive Kommentar dazu geschickt, die ich hier nun gerne vorstellen möchte:
Dennis Ferrer – Hey Hey (Df S Attention Mix)
Der Beweis, dass auch mal eine Nummer mit Understatement auf Beatport 1 gehen kann. Minimalistischer wie druckvoller Deep-House, angetrieben von catchy Vocals, die klingen als würde Ursala Rucker endlich mal aus sich heraus gehen.
Boris Dlugosch – Bangkok
Scheiße, ich bin ja voll die Beatport-Nutte – glaub auch die Nummer war 1. Von Boris Dlugosch hat man seit dem zweiten Weltkrieg, falsch, seit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, nichts mehr gehört. Und was macht der Lausbub? Er denkt sich, was die kleinen Blog-Ratten können kann ich schon seit 1992, wildert im aktuellen Rave-Kids-Gefilde und scheißt kurz diesen total willenlosen wie regelfreien Gaga-Tune raus.
Boriqua – Nouveau Yorican (Harvard Bass Mix)
Stichwort Blogs: Freitags schaue ich gerne nach was Young Felix (livefreeordie.blogspot.com) so entdeckt hat. Für einen 18jährigen hat der in seinem Segment (Electro, „Nutechno“, Rave) einen ganz ordentlichen Geschmack. Boriqua ist glaub Laidback Luke und irgendne Tuss. Stramme Kick, 92-Mayday-Sounds und der Jutesack dreht hohle. Da brauchst keine Socken mehr.
Ribn – This Feeling
Seit drei Monaten einer meiner Top-Favorites. Die Essener Deep-House-Posse um Manuel Tur, Langenberg und Dplay hat sich mit dem Label Mildpitch selbstständig gemacht und schon die erste VÖ ist pumpender wie lieblicher Deep-House mit ordentlichen 90er Reminiszenzen der die Tanzfläche in Nullkommanix mit einem Riesenlasso einfängt. Wundervoll. Gibt jetzt auch Remixe von.
Moodyman – Freeki Motha Fucker
Das ist so die for-those-who-know-Nummer. War schon auf dem letzten Moodyman-Album und kommt nun als Whitelabel-Maxi mit mehr Druck untenrum. Gralshüter-House für Basement-Partys, bloss es gibt kaum Basement-Partys.
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Da hat der Martin (bürgerlicher Name) alias RAM (DJ-Name der zu tausenden schlechten Wortspielen einlädt) mal kräftig in die imaginäre Elektro-Plattentasche gegriffen. Nicht umsonst spielt der gute Herr ja auch regelmäßig im Romy S. oder Waranga in Stuggi-Boogie und schmeißt dabei genau so n Sound auf die Teller.
Dass er aber auch ganz anders kann zeigt er mit seiner zweiten Leidenschaft, dem Hip Hop. Als einer von Jay-Z’s größten Fans sorgt die RAMpensau (hab ichs nicht gesagt!?) regelmäßig im Tonstudio, bei der Liebreiz-Party oder in der Corso Bar/Transit für Furore. Letzteres übrigens auch heute Abend wieder bei der Donnerstags-Eventreihe ‘Treff’, nur so als Tipp am Rande…
Soundmäßig wirds am Samstag auch stark in eben diese Corso Bar Richtung gehen, wo ja auch schon unser erstes ‘Blogwart-Treffen’ im November stattfand. Das war auf jeden Fall schon derbe tight und verspricht noch einiges für Part Zwei.
Als Anheizer hab ich damals auch schon einen seiner sehr rahr gesäten Hip Hop Mixe gepostet, was ich an dieser Stelle einfach noch mal tue:
Download RAM’s Hip Hop Mix here
Alternativ hätte ich auch noch den hier im Angebot:
1 Jahr kessel.tv Mix
Und wer gar nicht genug bekommen kann sucht einfach hier auf kessel.tv Mix nach weiteren Mixen vom RAMba zamba RÄM alta. Fett alder! !!!Einself!!!