Archiv für die Kategorie ‘~cinema & tv’

Disco Deluxe

Dienstag, 09. März 2010

Die Sendung ‘Disco Deluxe’, angeblich immer noch weltweit die einzige Video-Mash-Up Show im Fernsehen, ist mehr als nur eine Empfehlung wert. Besser kann man samstags kaum in die Nacht starten.

Pure gute Laune verbreitet sich schon innerhalb weniger Minuten. Kann man nur schwer beschreiben, aber danach will man einfach sofort ‘abschwoofen’ gehen- im Stile ner duften Tanzparty in nem gediegenen 70er Jahre Club in Miami oder so…naja, so stell ich mir das zumindest vor.

Für alle die es noch gar nicht kennen, hier mal ein kleiner Vorgeschmack:

Disco Deluxe auf Deluxe Music TV
feat.
Stevie Wonder vs. Snoop Dogg
R.E.M. vs. Cher
Marvin Gaye vs. Peter Gabriel
Miami Vice Theme vs. Snoop Dogg

Ce Ce Peniston vs. David Bowie

Kylie Minogue vs. Vanilla Ice vs. PussyCat Dolls

Bronski Beat vs. Destiny’s Child

Snoop Doog & Justin Timberlake vs. Boney M.

Die Sendung kommt übrigens jeden Samstag von 20.15 Uhr bis 0 Uhr. Leider mittlerweile mit Werbepausen dazwischen. Und nach ner gewissen Zeit wiederholen sich die Songs, aber ansonsten gibt’s nur wenig zu meckern…

Achso ja, und was wirklich deluxe wäre, wenn es die Sendung auch im Internet anzuschauen gäbe oder man zumindest mal ne DVD davon produzieren könnte. Ich würde sie mir kaufen. Versprochen.

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Miami Vice Remake O.S.T.

Dienstag, 16. Februar 2010

Für mich einer der besten kompilierten und zur Seltenheit mit quasi fast keinem ‘Score’ versehenen Hollywood Soundtracks der Nullerjahre.

1. In the air tonight
Performed by Nonpoint

2. One of these mornings
Performed by Moby and Patti Labelle

3. We’re no here
Performed by Mogwai

4. Sinnerman (Felix Da Housecat’s Heavenly Mix)
Performed by Nina Simone

5. Auto rock
Performed by Mogwai

6. Arranca
Performed by Manzanita

7. Ready for love
Performed by India Arie

8. Strict machine
Performed by Goldfrapp

9. Pennies in my pocket
Performed by Emilio Estefan

10. New world in my view
Performed by King Britt

11. Sweep
Performed by Blue foundation

12. Anthem
Performed by Moby

13. Blacklight Fantasy
Performed by Freaky Chakra

14. Mercado nuevo (Score)
Music by John Murphy

15. Who are you (Score)
Music by John Murphy

16. Ramblas
Performed by King Britt and Tim Motzer

17. A-500 (Score)
Music by Klaus Baldet and Mark Batson

*

Der Film startet glaub ich mit der Linkin Park und Jay-Z Coop ‘Numb/Encore’ (weiß nicht warum der Track nicht drauf ist) bei ner Verfolgungsjagd durch n Club in Miami. Der ‘DJ’ spielt dann den Nina Simone Remix rein. Da hatte der Film bei mir schon einen Stein im Brett.

Nina Simone – Sinnerman (Felix Da Housecat’s Heavenly Remix)

Die erste Neuentdeckung war dann die schottische Band ‘Mogwai’ (nicht zu verwechseln mit dem DJ Moguai), die fast ausschließlich so total abgefahrenen Instrumentalsound macht, damit aber perfekt in epische Filmmomente passt.

In der Corvette durch Miami heizen und die bösen Buben jagen…und dazu läuft im Hintergrund so n Sound:

Mogwai – We’re No Here

Still crazy!

Hab die ein Jahr später auf dem Southside Festival live gesehen. Sonntag mittags um 14 Uhr oder so. War totaler shizzle. Und die Mikros waren halt echt nur aufgebaut um einmal am Ende zu sagen ‘we are Mogwai, thank you’.

In diese ganze Miami, Sonne, Strand, Meer, Kuba, Cocktails-Nummer hat dann auch folgender Track echt fett reingepasst.

Emilio Estefan – Pennies In My Pocket

Der wirkt aber leider wenig bis gar nicht ohne die entsprechenden Bilder dazu. Gute Sound Designer müssen sowas eben antizipieren können :-) .

Moby’s ‘One Of These Mornings’ in der Version mit Patti LaBelle hingegen wirkt immer und sorgt bei mir regelmäßig für Gänsehautgefühl. Mit dem Song kann man schwer was falsch machen.

Moby feat. Patti LaBelle – One Of These Mornings

Kurz vor Ende des Films wird dem an sich starken Gesamtpaket mit einer Rock-Coverversion von Phil Collins’ ‘In The Air Tonight’ dann noch das Sahnehäubchen aufgesetzt.

Nonpoint – In The Air Tonight (Phil Collins Cover)

Den Film fand ich übrigens auch nicht so übel…

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MTV stands for what?

Donnerstag, 11. Februar 2010

MTV verbschiedet sich vom ‘Music Television’ und unterstreicht diese längst vollzogene Veränderung jetzt noch mal mit einem neuen und ‘radikal’ geänderten Logo.

Zum in Erinnerungen schwelgen bitte hier klicken.

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Unser Star für Oslo die Zweite

Mittwoch, 10. Februar 2010

star-oslo-raab

Also ich war ja schon letzte Woche total begeistert vom Niveau der Kandidaten bei ‘Unser Star für Oslo’. Diese Woche war ich quasi nur noch geflashed.

Auch dabei hat für mich witzigerweise wieder der letzte der zehn Kandidaten den besten Eindruck hinterlassen. Christian Durstewitz aus nem Kaff in Hessen, gerade mal zwanzig Jahre alt und talentiert bis zum geht nicht mehr. Der hat mal eben ne weltklasse Version von George Michael’s ‘Faith’ abgeliefert- wahnsinn!

Wenn es davon ein einzubettendes Video im Netz gibt werde ich es auf jeden Fall nachliefern. Bis dahin kann man sich alle Auftritte noch mal hier auf www.unser-star-fuer-oslo.de/videos reinziehen.

*update*

Christian Durstewitz – Faith (Original by George Michael)



Vor allem auch von Sharyhan Osman’s Auftritt war ich sehr angetan. Und Leon Taylor, der rauskam und ne Soul Nummer vermuten ließ und dann mit Herbert Grönemeyer’s ‘Der Weg’ überraschte war ebenso großartig wie Jennifer Braun, die schlicht und einfach ne fehlerfreie Leistung ablieferte. Wohlgemerkt mit zarten achtzehn Jahren.

Generell fand ich die Leistung der zweiten zehn Kandidaten diese Woche (noch) stärker als die der ersten zehn in der vergangenen Woche, mit Ausnahme von Lena Meyer-Landrut, klar! Die führt meine Favoriten-Liste, mittlerweile zusammen mit Christian Durstewitz, immer noch an.

Die einzige die für meinen Geschmack diese Woche echt schlecht war, war die Alte, die Pink’s ‘Who Knew’ mit ihrem Auftritt verschandelt hat und in Zukunft doch lieber wieder mit Spike in der ‘Abschlussklasse’ pimpern sollte (absoluter Fernseh-Nerd-Insider).

Erstaunlicherweise fand die Jury diesen Auftritt aber gar nicht so übel wie ich. Zum Glück dafür aber die Zuschauer und so haben es die vermeintlich besten Fünf (die genau so von Peter Maffay vorhergesagt wurden übrigens) auch tatsächlich ins Finale geschafft.

Schade für Franziska Weber, die wie ich finde eine beeindruckende Interpretation von Jamiroquai’s ‘Love Foolosophy’ dargeboten hat und damit vermutlich eine Woche vorher noch weiter gekommen wäre. Ich denke, dass ihr dabei, bei der Enstscheidung und derKonkurrenz gestern, ihr Outfit (leider) etwas zum Verhängnis geworden ist…



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This is so going in my blog

Dienstag, 09. Februar 2010

Für alle Fans von ‘How I Met Your Mother’ und speziell von ‘Barney Stinson’ hier ein kleines ‘Best of catch phrases’:

Natürlich gibt’s den in der Serie oft zitierten Blog von Barney auch in echt

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Pippi Langstrumpf Remix

Freitag, 05. Februar 2010

pippi_langstrumpf

Klingt absolut absurd und ist es auch! Trotzdem find ichs gut. Das geht zukünftig in meine Sets, da bin ich mir ziemlich sicher!

Pippi Langstrumpf (Joe Blob Remix)

Joe Blob ist übrigens generell scharf drauf Musik jeglicher Art zu remixen, ‘lost in music’ sozusagen. Also wenn jemand Bock drauf hat, schreibt ihm einfach ne Message über seine myspace Seite.

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Nuit Blanche

Freitag, 05. Februar 2010

Kommentarlos.



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Unser Star für Oslo

Freitag, 05. Februar 2010

star-oslo-raab

Ich hatte schon vor ein paar Wochen nen Tipp aus der Pro7 Musikabteilung bekommen mir auf jeden Fall ‘Unser Star für Oslo’, Stefan Raab’s Casting Show für den ‘Krobriedelaschongsongdeurowisjong’ reinzuziehen, weil das Niveau der Kandidaten sehr hoch sei und nicht zu vergleichen mit dem der z.B. DSDS oder Popstars Kandidaten.

Letzteren wurde witzigerweise ernsthaft nach ihrem Sieg verboten (!) live in großen Fernsehshows aufzutreten, weil die zuständige Abteilung das einstimmig nach ihrem Auftritt im Finale so beschlossen hat. Gerüchteweise ist sogar der Satz ‘die sind schlechter geworden als im ersten Casting’ gefallen.

Generell macht das mit dem Niveau ja auch absolut Sinn. Immerhin haben die Raab Casting Show Gewinner Max Mutzke und Stefanie Heinzmann bis heute ne ordentliche und musikalisch hochwertige Karriere vorzuweisen, jedenfalls verdienen sie dabei auch nicht ganz so übel.

Die Popstars oder DSDS Gewinner hingegen bekommen maximal noch ihre Debütsingle in den Charts platziert und werden danach meist schon wieder vom Plattenlabel fallen gelassen. In den seltensten Fällen kann man sich wenig später überhaupt noch an die Namen erinnern.

Da leuchtet es ein, dass Leute die wirklich was auf dem Kasten haben, sich bei lieber bei Raab bewerben. Oder wie es Gast-Juror Marius Müller-Westernhagen so schön auf den Punkt gebracht hat: ‘Wenn man Casting-Shows im Zuge des Trends schon nicht verhindern kann, kann man wenigestens versuchen die Qualität verbessern.’

Gut, was dann Yvonne Catterfeld in der Jury zu suchen hatte leuchtete mir auch nicht ein, aber ein Blick auf die offizielle Homepage offenbarte auch noch weit schlimmeres in den nächsten Wochen. Ich sag nur Kackbratze Sarah Connor oder Cassandra Steen, die bzw. deren Stimme ich einfach nicht ertragen kann.

Dafür gibt’s dann aber auch noch extrem tighte Juroren, wie z.B. König Boris von Fettes Brot, Jan Delay, Barbara Schöneberger oder Joy Denalane, um nur ein paar zu nennen.

Aber um zum Thema zurückzukommen, ich hab mir also wie empfohlen die erste Show reingezogen, mit den ersten zehn von insgesamt zwanzig Kandidaten, ner komischen neuen Moderatorin und einem äußerst unterhaltsamen Marius Müller-Westernhagen (Lieblingszitat: ‘Plattenfirmen sind taub und blind, sonst wären es ja keine Plattenfirmen’).

Ich wahr sehr angetan. Im Prinzip war keiner der Kandidaten schlecht. Alle hatten meiner Meinung nach die Berechtigung auf ner Bühne zu stehen. Klar, ein paar mehr und ein paar weniger, aber man hätte wirklich nicht guten Gewissens sagen können, dass einer der zehn scheiße war.

Mit das beste an Raab’s Show ist dabei die Tatsache, dass sich die Künstler wirklich ihren Song selbst aussuchen können und dürfen. ‘Hotel California’ von den Eagles zum Beispiel- eine grandiose Wahl und undenkbar in anderen Casting Shows. That’s fucking music!

Und dann tauchte kurz vor Ende der Show als letzte Kandidatin noch diese  18-jährige (oder so) Schülerin aus Hannover auf- mit quasi null Bühnenerfahrung und einem Song, den wie es Stefan Raab richtig sagte, so gut wie kein Schwein kannte. Ich auch nicht. ‘My Same’ von Adele. Manmanman, war ich nach dem Auftritt geflashed…

Lena Meyer-Landrut – My Same (Original by Adele)



… und das ohne jemals davor das Original dazu gehört zu haben.

Adele – My Same (live in Brüssel)

Mal ernsthaft, ich weiß nicht was ich von den beiden besser finden soll und pflichte Herrn Westernhagen grundsätzlich bei:’Künstler miteinander zu vergleichen war schon immer totaler Schwachsinn!’

Die Jury war jedenfalls von Lena’s Auftritt genauso angetan wie ich und erkor sie einstimmig zur Favoritin des Abends. Die Zuschauer schlossen sich an und wählten Lena in die nächste Runde. Da bin ich mal gespannt wie es weiter geht und freue mich jetzt schon auf die nächsten zehn Kandidaten nächste Woche.

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Zeiten ändern Dich

Donnerstag, 04. Februar 2010

Bushido-Zeiten-ändern-dich-Hauptplakat_02jpeg_494x700

Ja, ich glaube ich möchte den neuen Bushido Film wirklich sehen. Also, um das von vornerein klar zu stellen, ich mag Bushido’s Musik nicht. Überhaupt nicht. Ich hab keinen einzigen Song von ihm und würde dementsprechend auch nie einen irgendwo spielen. Aber ich mag Bushido. Beziehungsweise in dieser ganzen Sido vs. Bushido Nummer steh ich auf Bushido’s Seite, was wiederum daran liegt dass Insider-Infos meine Vermutungen bestätigt haben: Bushido ist einfach weitesgehend real und Sido hingegen komplett fake.

Sido setzt sich z.B. bei den MTV Masters hin und erzählt, ohne Maske, dass er in Wirklichkeit noch nie ein Groupie im Backstage geknallt hat, weil das nicht sein Ding ist und er das einfach nicht könnte. Kurze Zeit später erlebt man dann wahre Sex-Orgien Sidos im Backstage irgendeines, hier besser nicht zu erwähnenden Clubs, und seinen Buddy Harris, der die Clubmanagerin dezent darauf hin weißt, dass sie momentan besser nicht die heiligen Hinterräumlichkeiten betreten sollte, weil das nichts für ihr zartes Gemüt wäre.

Selber Club, einen Monat später, Bushido sitzt nach dem Konzert noch an der Bar und meint zum Barkeeper: ‘Cooles Shirt alter, sollen wir tauschen?’ Und anschließend macht Bushido keinen Hehl daraus jetzt ein paar wartende Groupies mal so ordentlich durchzunudeln.

Sido pocht darauf real und underground (ausm Block alter!) zu sein, disst alles jeden und wechselt wenig später zu Four Music. Bushido hingegen behauptet schon lange nicht mehr Hip Hop machen zu wollen, sondern schlicht und einfach Geld. Er lässt sich jedes Jahr ein neues Album schreiben und neue Beats dafür produzieren, managed sich weitestgehend selbst und verbietet wenig später MTV und VIVA seine Videos zu spielen, weil die sich ihm gegenüber ‘assi’ verhalten haben.

Kein normaler Musiker, der heute noch Geld mit seiner Musik in Deutschland machen möchte, kann es sich erlauben auf den Support von MTV und VIVA zu verzichten. Bushido scheißt drauf und bleibt straight. Klar ist das im Prinzip alles nur Marketing und sein Produkt das er dabei verkauft ist auch nicht wirklich dufte, um es mal höflich auszudrücken, aber ich glaube ihm einfach,  dass er eben genau dieses Produkt selber ist und dass er sich beim Verkauf nicht verbiegen lässt. Der Typ ist schlich und einfach unfassbar clever und hat glaub ich von den deutschen Künstlern in der Musikszene die letzten Jahre am meisten abgesahnt.

Das ist so grob umrissen mal meine persönliche Ansicht und Meinung dazu, muss aber jeder selber wissen was er davon hält.

Ich hab beim ins Kino gehen allerdings noch ein Problem. Was ist besser- in die Spätvorstellung, wenn das Zielpublikum schon längst daheim sein müsste oder in die Mittagsvorstellung, wenn es noch hell ist und man Waffen vielleicht besser erkennen kann?

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Alles hat ein Ende…

Donnerstag, 28. Januar 2010

…und ja, ich hab mir ‘Electroma’ auch nicht komplett reingezogen. Wozu kann man denn heutzutage in nur wenigen Sekunden bis zum Ende durchswitchen?

Daft Punk – Electroma – The End


Naja, gut…der Film war bestimmt ganz nett :-) . In diesem Sinne bis zum nächsten Daft Punk-Day oder zur ersten Daft Punk Party…

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