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Artikel der Kategorie ‘~cinema & tv’

Der Kampf der Superlative

Januar 20, 2012 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv Kommentare deaktiviert

Ich hab’ die Schnauze voll! Überall Castingshows. Überall standing ovations. Überall diese Überemotionalisierung. Und überall Superlative. Geht mir echt ein bisschen auf den Sack! Aber Musik ist eben mein Kryptonit, was soll ich machen?

Trotzdem, ich finde schon gar nichts mehr wirklich geil, oder fett, nur noch gut. Maximal! Gefühlt sehe ich ja auch immer die gleiche Performance. Nur die Jury, der Sender oder die Resonanz des Formats ändert sich.

Erst Super-, dann Popstars. Beides mit Fokus auf so einiges, aber nicht zwingend auf die Stimme. Von Persönlichkeit ganz zu schweigen. Storytelling und Show standen im Vordergrund, bestimmten gar das Spiel. Was dem einen sein Erfolgsrezept war, war dem anderen sein Untergang, obwohl beide im wesentlichen das selbe Problem hatten: das Niveau ließ von Jahr zu Jahr nach.

Klare Konsequenz daraus, dass wirklich Talente, zumindest die, die bis drei zählen können, jetzt schon wussten, dass die mediale Aufmerksamkeit nicht mehr für eine Karriere, sondern lediglich für’s Dschungel-Camp reichen sollte.

Während DSDS also eine immer absurdere Jury um Bohlen formierte, und angebliche Voting-Fehler dazu nutzte die Show künstlich zu verlängern, hatte man bei ProSieben dann, wenn auch deutlich zu spät, endlich mal ein Einsehen, und schickte D! samt Format nach Österreich.

Die RTL-Gruppe hatte indes noch einmal fröhlich eingekauft und suchte jetzt unter der Woche auf VOX Sänger mit dem gewissen Etwas. Zum ersten Mal konkurrierten dabei auch die Juroren, was zwar Teil des Konzepts sein sollte, sich aufgrund der Besetzung aber auch gleichzeitig der eigenen Glaubwürdigkeit beraubte. So kam was kommen musste: eine talentierte Siegerin und niemand, der für ein ähnlich gutes Album Geld ausgeben wollte.

Jetzt suchen Sat.1 und ProSieben gemeinsam nach der Voice of Germany. Das Konzept gekauft, die Jury kredibil, die Kandidaten gut, und trotzdem fühlt man sich nahe dem Overkill. Von allem gibt’s jetzt noch mal ein bisschen mehr, mehr, mehr. Eine einzige Lobhudelei und ständig sich wiederholende Liebesbekenntnisse nach jedem verdammten Auftritt. Alle sind so un-fucking-fassbar, dass schon gar keiner mehr heraussticht. Wo soll das denn noch hinführen?

Außerdem will ich mir auch keine Namen mehr merken! Spätestens nach Lena waren meine Castingshow-Ressourcen endgültig erschöpft. Da war alles dabei: Persönlichkeit, Entwicklung und vor allem ein Erfolg, der sich so schnell nicht wiederholen wird. Jetzt wirkt alles irgendwie nicht nur wie eine Kopie, sondern wie eine krampfhafte Suche nach etwas Neuem, das am besten noch mehr Emotionen wecken soll.

Selbst die gerade gestartete Suche nach Lenas Nachfolger, die erstens ja tatsächlich das einzig selbst entwickelte Castingformat im deutschen Fernsehen ist, und zweitens sich soeben mit der Blitztabelle noch einmal selber revolutioniert hat, langweilt mich schon so sehr, dass ich mich immer wieder beim weg zappen erwische.

Vielleicht würde uns allen ein bisschen Abstinenz mal ganz gut tun, dann klappt das mit den Emotionen eventuell auch irgendwann wieder. Oder die deutschen TV-Sender reißen sich endlich mal zusammen und produzieren eine Show a la BBCs „Later with Jools“, wo echte Musiker, egal ob Newcomer oder gestandene Künstler, ihre eigene Musik live präsentieren. Dann, das verspreche ich an dieser Stelle, vergieße ich auch mal wieder ein Freudentränchen.

In diesem Sinne,
xoxo

Wie bekomme ich Lenas Handynummer?

Januar 09, 2012 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv Kommentare deaktiviert

Und, noch viel wichtiger, was fange ich dann damit an? Zwei Fragen, die mich schon länger beschäftigen. Vor allem seit Lena ihre Haarfarbe gewechselt hat. Und sich nicht mehr die ganze Welt für sie interessiert.

Ich bin immer noch Fän. Schließlich habe ich damals ‚Satellite‘ in die Hip Hop Clubs in Stuttgart gebracht. Das hat mir, neben einer vollen Tanzfläche, auch jede Menge Spott eingebracht. Und ‘nen Lena Wandkalender zum Geburtstag von meinen DJ Kollegen. Hab ich übrigens in Ehren gehalten und natürlich auch aufgehängt, da kenne ich ja gar nix.

Wenn Leute zu Besuch kamen habe ich auch immer MTV Cribs-mäßig durch die Wohnung geführt, „hier meine DJ Pult, da meine Plattensammlung, da mein Schlafzimmer- where the magic happens, ach und hier mein Lena Meyer-Landrut Kalender.“ Hat meistens zu mindestens einem Lacher geführt.

Zur Zeit ist Lena ja nicht mehr so ganz präsent in den Medien, was Leute wie meinen Vater dazu bringt solche Sätze zu sagen wie „von der hört man ja auch nichts mehr“. Denke in solchen Momenten immer kurz darüber nach, jetzt einen ausufernden Monolog zu halten. Aber ehrlich, warum sollte ich bei ‘ner Familienfeier ‘ne Grundsatzdiskussion über das Musik-Business anfangen? Vor allem mit Menschen, deren musikalischer Horizont nach Abba zu Ende war.

Neulich musste ich meinen Eltern sogar was von Stevie Wonder und Marvin Gaye vorspielen, weil ihnen die Namen kein Begriff waren. Das sagt schon einiges aus. Auch darüber wie sich Menschen, die keine Ahnung von einem Thema haben, trotzdem eine Meinung bilden, nur weil sie im Stern was darüber gelesen haben. Müßiges Thema also. Würde außerdem ganz schnell abdriften in eine Diskussion über die Unbefangenheit der Medien, was wiederum ein noch müßigeres und traurigeres Thema gewesen wäre. Traue einfach niemals einem Verkäufer, egal was er dir verkaufen will, sage ich dazu nur.

Aber zurück zu Lena. Die hat neulich meine Nacht versüßt. „Durch die Nacht mit…“ heißt die Sendung, in der Lena und Casper da auf arte zu sehen waren. Geht grob darum, dass sich zwei Prominente treffen und der eine dem anderen seine Stadt zeigt, indem er einen Rundum-Abendplan organisiert.

Ein ganz witziges Konzept eigentlich, schön bezahlt von meinen GEZ-Gebühren. Aber ich will an dieser Stelle nicht klagen, bin eher fast schon froh- das sind nämlich genau die Konzepte, die sich die Privaten nicht trauen auszustrahlen. Zu viel Anspruch, zu wenig Einschaltquoten. Letztere dümpeln nachts um eins auf arte natürlich noch weiter in tiefen Gewässern, klar, aber wen interessiert das bei den Öffentlich-Rechtlichen schon? Immerhin zog die Sendung eine ganz beachtliche Debatte im Internet nach sich. Motto: Die Demaskierung von Lena. Die ist ja gar nicht so süß, und so weiter.

Habe dazu selbst zwei Artikel im Netz gelesen, also zwei mehr als sonst, und musste wieder ein Mal sehr darüber schmunzeln, wie sehr Menschen nicht mit Persönlichkeiten umgehen können, nur weil sie selber keine haben.

Ich spreche jetzt mal nur für mich, also wie immer, und gebe zu, dass das, was man ihr hier als Zickigkeit ausgelegt hat, für mich und mein Weltbild eher sympathisch war. Ich mag Menschen, die nicht so sind wie alle anderen, und vor allem nicht so, wie andere sie gerne hätten. Und außerdem fand ich es sexy, als sie Fäns nachmacht. Der Satz mit dem „Halt’s Maul“ hätte auch echt von mir sein können. Und zwar genau so, in dieser Art und Weise vorgetragen. Darüber hinaus schwärmt sie irgendwann zwischendrin von Sneakern, und nichts, wirklich nichts, ist heißer als Frauen, die ein Faible für Sneaker haben, so!

Leider ist Lena prominent, und ich glaube, der Tag an dem ich mal ‘nen Prominenten anspreche wird nie kommen. Ich hasse Menschen, die Prominente ansprechen. Oder ein Autogramm wollen. Oder ein Foto. Was will man denn damit? Ich verstehe es nicht! Und ich glaube, ich werd’s auch nie verstehen. Daher schlag ich mir das mit ihrer Handynummer jetzt auch mal wieder aus dem Kopf. Oder ich twitter sie mal an (sagt man das so?), sollte ich verstehen wie Twitter überhaupt funktioniert…

In diesem Sinne, Freunde, die wie ich, auch nur sehr ungern prominent sein wollen, ein herzlichstes, und völlig anspielungsfreies (würde wahrscheinlich eh kaum einer kapieren)

xoxo

Durch die Nacht mit…Lena und Casper

Gedanken zum Eurovision Song Contest 2011

Mai 15, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, live, ~cinema & tv 3 Kommentare →

+++ “What an amazing show…”- Ernsthaft: Eventtechnisch ganz großes Kino. Vor allem das Opening. +++ “Experten sind Leute, die genau erklären können warum ihre Prognose nicht gestimmt hat.” (Winston Churchill) +++ Was Alina von Frida Gold in der deutschen Jury zu suchen hatte ist die Frage. Aber immerhin hat sie bei der Pre-und Aftershow auf dem Spielbudenplatz in Hamburg live gesungen, im Gegensatz zu Eva von Juli. Aber die kann ja auch nicht singen. +++ Von der deutschen Jury ganz hoch gehandelt, von mir verabscheut: Österreichs Beitrag von Nadine Beiler ‘The Secret Is Love’. Nichts gegen die nette Nadine, aber wenn ich noch einmal die Songzeile ‘Spread your wings and fly’ hören muss, muss ich leider spontan brechen. +++ Anke Engelke ist einfach die witzigste Frau Deutschlands. Und Judith Rakers irgendwie hot. Gleich mal auf Facebook liken. +++ Aserbaidschan war tatsächlich mein Geheimfavorit. Ansonsten lag ich viel daneben. Sollte also auch Experte werden. +++ Zum Glück lag mein Wettkonkurrent Thorsten noch mehr daneben. +++ Blue ist wohl durch. +++ Das gute Abschneiden der Ukraine und Griechenlands gleicht einem Skandal. +++ Das von Schweden war der Beweis des schlechten Geschmacks. (Alleine der Text…Freunde, ernsthaft!!?? Theorie des Tages dazu (nicht von mir): “Wer sowas schreibt muss behindert sein!”) +++ Das von Italien der Beweis des guten Geschmacks. +++ Haltet mich für verrückt, aber das Niveau im Finale war weitestgehend richtig gut. +++ Jetzt kann ich es ja sagen, ich fande ‘Taken By A Stranger’ sehr schnell schlecht und ‘Push Forward’ den deutlich besseren Song. Aber ich gehöre nunmal nicht zu den Leuten, die das dann alles schlecht reden. Negative Kritik ist immer noch die einfachste Form vermeintliches Desinteresse auszudrücken. Die Leute haben so abgestimmt, und das braucht man dann auch nicht mehr in Frage zu stellen. Vor allem nicht wenn man nicht mit abgestimmt hat und seine Meinung von ‘Experten’ geklaut hat. Hier greift die alte Faustregel: ‘Einfach mal die Fresse halten.’ +++ So oder so, Lena war the sexiest girl on stage. +++ Aber wie schon mal festgehalten: Sex doesn’t sell anymore. +++ Genauso wenig wie Mitleid. Deswegen ist Thorstens Siegertipp Island auch nicht aufgegangen. (Expertenanalyse meinerseits) +++ Das Zauberwort wird immer Bescheidenheit heißen.(Prognose meinerseits). Erklärung warum das nicht gestimmt hat folgt dann zu gegebenem Zeitpunkt. +++

Way Back Home

Mai 09, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv 1 Kommentar →

Bag Raiders – Way Back Home

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Kompliment an den Musikredakteur von Vodafone. Exquisite Songauswahl.

Way Back Home - Way Back Home - EP

The Hoosiers New Album Trailer

April 01, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv, ~fun Noch keine Kommentare →

Apropos Aprilscherz: Sehr gute Album Promo.

The Hossiers win X-Factor

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The Black Mamba

Februar 19, 2011 Von: DJN Kategorie: ~art, ~cinema & tv Noch keine Kommentare →

“Product placement gives us bigger budgets. Bigger budgets, bigger explosions!”

Oder was Nike, Kobe Bryant, Robert Rodriguez, jemand wie Bruce Willis, jemand wie Danny Trejo und Kanye West gemeinsam haben.

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Zeig mir wie Du tanzt (Akustik Version)

November 21, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, chillout, ~cinema & tv 1 Kommentar →

Hatte ich vor geraumer Zeit mal was drüber geschrieben, weil ich den Song fett fande. Damals noch in der MTV Mobile Mix Werbungsversion. Mittlerweile haben Frida Gold den Song auch noch mal fürs Album neu aufgenommen. Die Version fande ich nicht ganz so dufte. Dafür überzeugt mich der Live-Akustik-Auftritt auf DASDING aber wieder gewaltig. Außerdem hat Frida (also Alina) irgendwas. Was genau schaue ich morgen in München mal genauer an…

Frida Gold – Zeig mir wie Du tanzt

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Frida Gold

Augen zu und hören

November 07, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, chillout, ~cinema & tv 4 Kommentare →

Muss, kann und sollte man vielleicht nichts zu sagen. An Schönheit kaum zu überbieten.

Play

Welche Version das genau ist habe ich bis heute nicht kapiert. Vielleicht kann mir da mal jemand weiterhelfen.

Erase Me @ Letterman

November 02, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, live, new funky shizzle, ~cinema & tv Noch keine Kommentare →

Hat ein wenig gedauert, kam gar schleichend- below-the-line ins Ohr und nicht mehr raus: Die neue Kid Cudi Single ‘Erase Me’. Hier live performed bei Letterman.

Kid Cudi – Erase Me (live @ Letterman)

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Das Album ‘Man On The Moon 2: The Legend Of Mr. Rager’ kommt diesen Freitag in den Handel und wartet nur darauf die Erwartungen zu erfüllen.

Kid Cudi

Coolness

Oktober 20, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, live, ~cinema & tv Noch keine Kommentare →

…sieht zum Beispiel so aus.

Hip Hop Medley by Justin Timberlake & Jimmy Fallon(!) feat. The Roots live @ Late Night with Jimmy Fallon

Fallon ist übrigens seit 2009 Nachfolger von Conan O’Brien in der Late Night Show auf NBC. The Roots sind dabei seine ständige Studioband. Das alleine ist ja schon cool genug.

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