Van Canto
Manchmal fragt man sich als Anhänger der gitarrenlastigen Rockmusik, warum man erst eine halbwitzige (Quatsch) Comedy Sendung schauen muss, um einen Geheimtipp zu bekommen, der mit Ausstrahlung dieser Sendung diesen Status auch gleich verloren hat.
Zugegeben, a capella ist nicht jedermanns Sache, trotzdem muss man Respekt haben vor guten Stimmen und vor allem vor guten Ideen. Hierbei geht’s nicht nur drum, Metal Songs als a capella Version zu singen, sondern auch um die witzigen Arrangements im Hintergrund, wie zum Beispiel den Liedtitel mit zu verwurschteln.
Beeindruckend ist ebenfalls wie erstaunlich nah am Original die Lieder sind. Die Band besteht aus einem Leadsänger, einer Leadsängerin und drei Background Sängern. Der einzige ‚Musiker’ ist ein Schlagzeuger, der um sein Leben trommelt. Schön anzusehen. Da gefällt Leuten noch was sie tun.
Der Leadsänger schafft es auch, sowohl Manowar, als auch Metallica oder Iron Maiden authentisch rüberzubringen. Das kann nicht jeder. Auch sie steht dem in nichts nach und legt z.B. einen Nightwish Song nahezu perfekt aufs Parkett.
Van Canto – Battery (Metallica Cover)
Van Canto – Kings Of Metal (Manowar Cover)
Mittlerweile gibt’s zwei Platten, gemischt aus Coverversionen und eigenen Liedern. Auf jeden Fall anhörenswert, sei es nur um seinen Horizont zu erweitern.
Ich muss sagen, es gefällt mir eigentlich ganz gut, ab und zu nervts aber. Ich hab bisher sogar vermieden, die Eigenkompositionen anzuhören, selbstverständlich abgesehen von dem Song beim Quatsch Comedy Club, in dem allerdings auch Within Temptations ‚Frozen‘ verarbeitet war.
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