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Artikel der Kategorie ‘mixtape’

Das Mixtape, die Erklärung

Dezember 01, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, dj mix, mixtape Kommentare deaktiviert

Wie ja neulich schon erwähnt, habe ich zu meiner letzten Party vergangenen Samstag auch noch mal ein Mixtape aufgenommen. Das gab es zuerst exklusiv auf Kessel.TV in der Happy Weekend Mix-Rubrik zum Anhören und Downloaden. Jetzt schiebe ich es auch hier noch nach. Und das mit Erklärung.

D*Jan Neiro – Life is good, waste it (Mixtape)

Tracklist

Intro
Ja, äh…das habe ich zusammengebastelt. Geht drei Minuten und vom Inhalt her bin ich fast schon stolz. Beinhaltet das Geräusch meines Autos, wenn ich den Schlüssel umdrehe aber noch nicht angeschnallt bin und soll nachfolgend die Suche im Radio imitieren.
‘Time To Say Goodbye’ konnte ich mir nicht verkneifen, dann Deborah Cox, Denyo und Something a la Mode mit 5am (Darauf werde ich häufig angesprochen. Ja, der Track ist der Killer, und zu unrecht weitgehend unbekannt. Ich persönlich denke, dass er das Potential zu einem Welthit gehabt hätte. Überzeugt euch in voller Länge selbst und zum Beispiel hier.)

Weiter geht’s mit einem Mashup aus ‘Pjanoo’, für mich der beste elektronische Track der letzten fünf Jahre und zudem auf jedem Dancefloor eine sichere Nummer, und ‘Shout’ von Tears for Fears.
Dann: Chilly Gonzales mit einem legendären Satz, Eurythmics mit ‘Sweet Dreams’, einem nach wie vor unangefochtenen Übertrack, gefolgt von Britney Spears mit ‘Hit Me Baby One More Time’ (konnte ich mir ebenfalls nicht verkneifen), ODB mit einer wahren Zeile, NAS mit einer Stelle aus ‘Hip Hop Is Dead’, die mir immer wieder einfach so in den Kopf kommt, ‘Motherlover’ vom Lonely Island Projekt um Justin Timberlake, das a) mega witzig ist, und b) für mich als leidenschaftlicher Deine-Mutter-Witze-Erzähler quasi auch unverzichtbar war.
Kurz vor Ende meldet sich dann auch noch Peter Fox zu Wort. Für mich der deutsche Künstler in den letzten Jahren, der das Musikbuiness mal kurz mit Talent und Innovation völlig auf den Kopf gestellt hat. Großartige Platte, die in jede verdammte Plattensammlung gehört.
Im dem Zusammenhang passt natürlich auch Cee-Lo Green als nächstes ganz gut, für den Peter Fox den Stadtaffen ja zuerst auf englisch geschrieben hatte. Leider hatte Cee-Lo aber keine Zeit und widemte sich unter anderem seinem Soloalbum, auf dem sich u.a. auch dieser wunderbare Track ‘I Want You’ befand, mit dieser sehr passenden Songzeile für mich zum Zitieren.
Die Antwort darauf hat Jay-Z direkt parat. Stammt aus dem Track ‘Welcome To The Jungle’ vom gemeinsamen ‘Watch The Throne’ Album mit Kanye West.
Abschließend dann noch die Foo Fighters mit ‘Best Of You’, einem meiner All Time Favourites. Kurzes ‘Watch Out Now’ Sample hinterher und noch ein kleiner Scratch und schon kann’s auch wirklich losgehen.

Brother Ali – Crown Jewel
Den Track habe ich zufällig entdeckt. Kannte den Künstler gar nicht und habe mich halb gelangweilt durch irgendwelche Musikblogs geklickt. Dann diese Perle! Spielte ich immer um die Party langsam in Gang zu bringen.

Eve – Let Me Blow Ya Mind
Habe ich lange verschmäht, dann wurde mir urplötzlich bewusst, dass die Nummer einen echten Überbeat hat. Wiedererkennungswert top. Reißt einen beim ersten Ton schon mit. Kann man am Anfang, zwischendrin oder am Ende spielen. Total egal. Meistens entschied ich mich für ersteres, und in Kombination mit dem Track davor. Passt super zusammen und füllte einige Male die Tanzfläche.

Nappy Roots – Good Day
Passt nicht so richtig auf Eve, ich weiß. Aber ich wollte mich relativ kurz fassen auf dem Tape und habe deswegen den Club-Füllstoff dazwischen weg gelassen. ‘Good Day’ überzeugt mit positiver Message, Piano-Sample und Kinderchor. Super für jedes Warm-Up.

Chilly Gonzales – Never Stop (Rap Version)
Ich liebe Chilly Gonzales. Die Nummer hat jeder im Ohr, weil er schon mal irgendwann die iPad Werbung gesehen hat, die mit dem Track unterlegt ist. Chilly hat aber auch noch eine Rap Version gemacht, die unglaubliche Textzeilen beinhaltet, und spätestens nach ‘my position is doggy, i come from behind’ und dem dann einsetzenden Beat unzählige Hände in die Luft reißen lässt.
Einziger Wehrmutstropfen: rausmixen ist hier nicht so leicht. Deswegen habe ich da relativ oft rausgecuttet, was jetzt nicht gerade meine Spezialität war.

Beginner – Rock On
(Absolute) Beginner. Bambule. Das Album, das mich auf deutschen Hip Hop brachte. Höre ich bis heute immer gerne mal wieder komplett durch. Riesentracks- und Reime. ‘Rock On’ passte vom Refrain her halt perfekt aufs Tape.
p.s.: Freue mich sehr auf die Reunion und das Album dazu nächstes Jahr. Ich hoffe so sehr, dass es gut wird.

Swedish House Mafia – One (Hard2Def Edit)
Ich habe vor echt wenigen elektronischen DJs und Produzenten Respekt. Lässt sich an einer Hand abzählen. Swedish House Mafia gehören dazu. Die Jungs haben vieles richtig gemacht. Und, sie hauen konsequent Hits raus. Coole Hits. Im Vergleich zu allem anderen was Miami und Ibiza sonst so jedes Jahr hergibt. Die Dokumentation ‘Until One’ war großartig und möchte ich an dieser Stelle noch mal ausdrücklich empfehlen. Hätte ich nur annähernd die Chance gehabt ein ähnliches Leben als DJ zu führen, hätte ich weitergemacht.
Da das Original natürlich viel zu schnell ist, habe ich mich hier dem Edit von Hard2Def bedient. Und das auch nur 16 Takte lang. Man soll es ja nicht übertreiben.

Jay-Z – Roc Boys (Mick Boogie Remix)
‘Roc Boys’ im Original ist für mich ein Killertrack, pompös inszeniert, aber leider nicht wirklich geeignet für den Club. Der Remix von Mick Boogie erinnert mich in erster Linie an ‘Hit The Road Jack’ und in zweiter an die Melodie von eben jenem ‘One’. Daher haben ich die Tracks einfach mal miteinander verbunden.

Big Boi – Shutterbugg
Hier zählt einzig und allein der Beat. Geht sofort in einen über. Kann man gar nix dagegen machen. Außerdem habe ich so noch ein bisschen Outkast reingebracht, was mir wichtig war, weil sie für mich auch mit zu den größten zählen.

Jay-Z & Pharrell – I Just Wanna Love You
Klare Message, oder? Bisschen lala vielleicht im Gesamten, aber egal. Pharrell und Jay-Z reißen fast alles wieder raus. Für N.E.R.D. gilt im Übrigen das selbe, was ich zuvor schon über Outkast gesagt habe.

Joan Jett – I Love Rock’n'roll
Ja, ist so. Und es passt auch!

Red Hot Chili Peppers – Can’t Stop
Ganz ehrlich. Für mich der allerbeste Club-Track aller Zeiten! Den kannst Du wirklich überall spielen. Ich weiß noch, als die Chilli Peppers Platte damals rauskam, habe ich sie mir als treuer Fän natürlich sofort gekauft. Ich saß daheim und bei Track 7 dachte ich plötzlich, alter, was ist hier los, das ist die Offenbarung, dann bin ich aufgestanden und habe angefangen zu tanzen. Einfach so. True story! Ist so nie wieder passiert. Seitdem liebe ich diesen Song. “This life is more than just a read through”

Jay-Z – 99 Problems
Schon wieder Jay-Z, ja ich weiß. Egal. Der Typ ist der Wahnsinn. Niemand weiß so genau was er tut. Zumindest in der amerikanischen Musikbranche. ‘Empire State Of Mind’ ist ein verficktes Denkmal. Nicht weniger. ’99 Problems’ der Klassiker. “But the bitch ain’t one”

CSS – Music Is My Hot Hot Sex
Genrewechsel. Mein Ding. Bisschen elektronisch angehaucht. Gute Aussage. Fertig.

Charles & Eddie – Would I lie to you
Dafür wurde ich oft ausgelacht. Und ich habe es mich auch nicht immer getraut. Aber der Track ist so durchweg fluffig, dass sich selbst die größten Musiknazis zu positiven Bewegungen haben mitreißen lassen. Ein Track bei dem sich die Spreu vom Weizen trennt. “Would I Lie To You?”

Jay-Z & Gwen McGrae – All This Love (Chrome Edit)
Herausregendes Edit von Chrome. Gwen McGrae lovely wie eh und je, und darüber mal wieder Hova. Sichere Nummer auf jeder Party und ich glaube, einer der meist gespielten Free Tracks ever. Zumindest in Deutschland. Auf jeden Fall aber in München und Stuttgart.

Daniel Merriweather feat. Wale – Change
Eine meiner persönlichen Hymnen! Daniel Merriweather ist für mich sowas wie der männliche Gegenpart zu Adele, und ‘Change’ allein wegen der Songzeile “Some do it all for money, and some do it all for the love” unantastbar.

Gwen Mc Grae – Funky Sensation
Noch mal Gwen. Killer Stimme einfach. Und unerreichter Track. Funky Sensation bringt es am besten auf den Punkt. Außerdem ist es das Sample von Afrobs ‘Reimemonster’, dem einzigen guten Track, den der Typ je hinbekommen hat. Kann man sich ja mal überlegen welchen Anteil Gwen McGrae daran hat. Soll aber egal sein, solange die Leute dazu immer noch so ausflippen.

Jill Scott – Golden
Passt wunderbar zu Gwens Funky Sensation. Einzigartige Stimme und absolute wahre Message. Dazu ‘ne Jazzy Jeff Produktion und deswegen auch für die eingefleischtesten Hip Hoper kredibil genug.

Jamie Cullum – Don’t Stop The Music (Cenzo Townshend Mix)
Rihanna Cover, beziehungsweise, wenn wir ehrlich sind, ein Cover des Songschreibers von Rihanna. Die Aussage passt einfach gut. Jamie Cullum ist dazu ein absoluter Ausnahmekünstler, der diesen Track erst richtig gut gemacht hat.

Erick Sermon & Marvin Gaye – Music
Perfektes letztes Lied. Wurde von mir auch gerne in genau dieser Kombination gespielt. Mit immer dem gleichen Übergang an der gleichen Stelle. Marvin Gaye für mich einer der ganz, ganz Großen. Prägend, möchte ich sagen. Und auch an Authentizität kaum zu überbieten. Vielleicht lag es am Heroin, vielleicht aber auch nur an der Liebe, die er in jeden seiner Songs gesteckt hat. So oder so, der Song und vor allem der Text sind einfach großartig.

Outro
Zurück zum Radio. Live The Search und so. Fängt an mit einer Studioaufnahme von Chromeos ‘Don’t Walk Away’. Wundervoller Song und super Band, die hoffentlich noch richtig erfolgreich wird. Dann ‘I Want To Thank You’ von Alicia Myers. Selten so eine eingängige Stimme gehört.
Dann, äh ja…Celine Dion. Keine Sorge ist nicht ernst gemeint. War mehr so ein Running Gag auf die Frage nach dem perfekten Lied für meinen Abgang. Musste mir den Song auch erstmal runterladen…
Dann wieder wirklich schön: Jamie Woon, eine meiner Entdeckungen des vergangenen Jahres, mit ‘Night Air’. Der Text spricht mir aus der Seele. “Daylight fills my heart with sadness”
Anschließend ganz kurz Linkin Park mit ‘Breaking The Habit’. Passt erstens, und zweitens ist das auch der beste Song der Band. Und außerdem noch aus der Zeit als sie noch wirklich gut waren.
Dann wieder ein persönliches und in der Öffentlichkeit viel zu unterschätztes Highlight: ‘Sunday Morning’ von K-Os. Warum war das kein Hit?
Alos gleich was zeitloses hinterher: Michael Mind mit ‘I keep forgettin’. Ich sage, einer der besten Songs aller Zeiten. “Things will never be the same again”
Jetzt wird’s aber Zeit für Kanye. Und Auszüge aus seinem herausragenden Album ‘My Beautiful Dark Twisted Fantasy’. Die Wahl fällt mir wirklich schwer, da das Ding eine Gesamtkunst-und Meisterwerk ist und etliche passende Textzeilen parat hält. “Let’s have a toast for the doushbags’ macht aber schließlich das Rennen. Wünsche ich mir im übrigen auch auf meiner Beerdigung.
Zum Abschluss noch einmal Peter Fox. “Wenn’s dir nicht gefällt, mach neu!” Was könnte besser passen?

Kid Cudi – Pursuit Of Happiness
Ich werde nicht müde das zu sagen, Kid Cudi ist für mich einer der großen modernen Poeten. Ich liebe Cudis Songs und Alben. ‘Pursuit Of Happiness’ ist dabei mein absoluter Lieblingstrack, und das vermutlich deswegen, weil er mir persönlich am meisten aus der Seele spricht.

The Guts – It’s so hard to say
The Guts musste ich noch einbauen. Das Album ‘Le Bienheureux’ habe ich für meine Begriffe leider viel zu spät entdeckt, dafür aber auf Anhieb in Herz geschlossen. Eine Offenbarung. Und perfekte letzte Worte für dieses Tape.

(…)

Ich hoffe, ihr verzeiht mir all die charmanten Mixfehler. Ich war im Überschwang der Gefühle. Habe bei der Aufnahme ständig den Master weiter aufgedreht, und zwischen unzähligen Zigaretten und Glücksattacken mitgesungen und getanzt. Absurd, ich weiß. Aber eben auch genau so straight from the heart. Deswegen wollte ich im Nachhinein auch nichts mehr daran ändern, und dieses ‘Teil von mir’ ungefiltert wiedergeben.

Der Mix ist ohne die Shoutouts aufgenommen, um die ich meine Kollegen und Freunde im Vorfeld noch gebeten hatte. Zum einen, weil mir leider einfach die Zeit gefehlt hat die Dateien einzubauen, und zum anderen, weil ich das dann auch nicht unpersönlich hinten dran hängen wollte. Und bevor das dann beim Hören nervt, wenn ich sie einfach nur drüber gelegt hätte, habe ich sie kurzfristig einfach ganz weggelassen. Das tut mir natürlich für alle, die eines geschickt hatten, sehr leid. Insbesondere weil sich die meisten sehr viel Mühe gegeben haben. Aber seid Euch sicher, ich habe sie alle in mein Herz geschlossen und danke Euch hiermit noch mal allen von selbigem.

Des weiteren habe ich mir überlegt, demnächst hier ein kleines Best Of meiner Mixe der vergangenen Jahre anzusammeln. Dazu muss ich aber erst noch mal meine Festplatte durchforsten. Waren schon einige, die aus Platzgründen auch nicht mehr alle online sind.

In diesem Sinne, watch out und so.

xoxo

Summertime Mixtape Pt.2 by Mick Boogie & Jazzy Jeff

Juli 02, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, dj mix, mixtape Noch keine Kommentare →

Muss man wirklich nicht viel dazu sagen, Teil 1 war schon großartig, und jetzt haben Mick Boogie und Jazzy Jeff kurz vor dem nächsten Sommer (keep fingers crossed) ein neues Mixtape aufgenommen, das sie auch wieder zum Free Download raushauen. Feine Sache, noch feinere Trackauswahl.

*

Tracklist

01 Intro: Summer Breeze
02 Jazzy Jeff & Fresh Prince: Summertime
03 Smif–n-Wessun: Bucktown
04 Jagged Edge: Where The Party At?
05 R. Kelly: Summer Bunnies
06 Gap Band: Outstanding
07 Steve Winwood: Higher Love
08 Redman & Method Man: Da Rockwilder
09 De La Soul: Buddy
10 Slick Rick: The Show
11 Jill Scott: Golden
12 Mos Def: Brown Sugar
13 Norman Connor: Invitation
14 Grand Puba: I Like It
15 DeBarge: I Like It
16 EPMD: Never Seen Before
17 Le Pamplemousse: Gimme What You Got
18 Alkaholiks: Daamn (Mick’s In My Bed Blend)
19 Q-Tip: Let’s Ride
20 PM Dawn: Set Adrift On Memory Bliss
21 Spandau Ballet: True
22 Talib Kweli: Hot Thing
23 Stevie Wonder: My Cheri Amour (Jeff’s Sucker Blend)
24 Common: I Want You
25 Musiq: For The Night
26 Jocelyn Brown: Somebody Else’s Guy
27 One Way: Cutie Pie
28 Method Man: Release Yo’ Delf
29 James Brown: The Grunt
30 Public Enemy: Night Of The Living Baseheads
31 Main Source & Donald Byrd: Lookin’ At The Front Door (Jeff’s Twice Edit)
32 Koffee Brown: After Party
33 Stevie Wonder: Love Light In Flight
34 Tom Browne: Funkin’ For Jamaica
35 Stan Getz: Saudade Vem Correndo
36 Pharcyde: Runnin’
37 Bahamadia: Uknowhowwedo
38 Big Daddy Kane: Smooth Operator
39 Mary Jane Girls: All Night Long
40 LL Cool J: Around The Way Girl
41 De La Soul: 4 More
42 The Turtles: I’m Chief Kamanawanalea
43 The Blackbyrds: Rock Creek Park
44 Pete Rock: Take Your Time
45 Slum Village: Fall In Love
46 Suite For Ma Dukes: Fall In Love

*

[Love] DJ Mix by Swist

Mai 27, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, dj mix, mixtape, old funky shizzle 2 Kommentare →

Achtung Fotostrecke:

Mein hoch geschätzter Kollege und Kindheitsnachbar Swist, der seit Judgendtagen seine Liebe zur Musik entdeckt hat (siehe Bild 1), und sich seitdem vom Mützenträger zum Chef-Styler entwickelt hat (siehe Fotostrecke), hat jüngst- im Zuge der Promo für eine für Stuttgart längt überfällige Party- ein neues Mixtape aufgenommen.

Wenn man den Swist schon ein Weilchen kennt, muss man dazu sagen, dass das fast einem Wunder ähnelt. Ich kenne sonst niemanden, der seinen Terminkalender sowas von nicht im Überblick hat (Stichwort: Doppelbooking. Ups!). Geht aber auch so. Beweist er seit Jahren auf unzähligen Partys vom Städtle Stuttgart bis in die Weltstädtle New York, Los Angeles und Peking. Wohlgemerkt ohne irgendeine Art von Promo (gut klar, er muss ja jeden Donnerstag erst selbst nachschauen wo er spielt) und ohne dass er eine Form von Namedropping betreibt. Man könnte da fast schon von peinlich berührt sprechen, wenn man das zufälligerweise mal erwähnt.  Ist ihm bestimmt auch wieder ganz unangenehm, dass ich hier so rumprotze.

Erzähl ich halt noch was Negatives: Swist hat vermutlich die unübersichtlichste und unsortierteste Serato-Ordner-Struktur aller Zeiten. Ich würde keinen Track finden. Total faszinierend wie er in dem Chaos immer den richtigen Song zur richtigen Zeit parat hat. Er hat halt vermutlich nicht nur das kleine Latinum, sondern auch noch einen großen Penis (Insider, aber auch gut für jede Visitenkarte).

Aber zurück zum Thema: Der Swist hat also wie gesagt ein Zeitfenster in seinem Leben gefunden, um nicht nur einen neuen Mix aufzunehmen, sondern gleich noch eine Party zu schmeißen. Zusammen mit den Kollegen Konrad Kuhn und Tipura will er Stuttgart endlich die lässige Soul-Disco-Funk-Groove-Boogie-Party geben, die eine Stadt in der Größe längst gebraucht und verdient hat. Muss man also dringend kommen und supporten, zumindest sofern man Musikgeschmack hat. Geht ja auch um Liebe und so.

Swist – I really do have love to give

Tracklist

1. Donnie, 99
2. Busta Jones – (You) Keep On Making Me Hot, 79
3. Pete Herbert – My Gang, 10
4. Sade – Paradise, 88
5. S.E.C.T – In The Park, 11
6. New Edition – Once In A Lifetime Groove, 86
7. Slavoj, 05
8. Double Exposure – My Love Is Free (Walter Gibbons 12“Mix), 76
9. Slave – Feel My Love, 80
10. The Gene Dunlap Band – There’s Talk, 83
11. Andy, 11
12. Sueño Latino – Sueño Latino (The Paradise Version), 89
13. Basil Hardhouse – Breezin’, 91
14. Inner Sense – Vibin, 96
15. Brian Harden – Missing You, 03
16. Curtis Hairston – I Want You (All Tonight) (Dub), 83
17. Norma Jean Bell – I’m The Baddest Bitch (In The Room) (Moodymann Mix), 96
18. Dj Duke – Can U Feel It (Techdisco Mix), 97
19. ? – Club Lonely, White, 03
20. Terrence Parker – Your Love, 96
21. Woody, 77
22. Egyptian Lover – Alezby Inn (Vocal Vacancy), 86

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Reverse Cowboy: SA., 28.05. @ Victor von Hase (Stuttgart)

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Good Music For Good Days

Mai 07, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, chillout, dj mix, mixtape 1 Kommentar →

The sun is shining, the weather is sweet, just feel the music, feel the beat.

-> soundcloud.com/konradkuhn

Elektronisches Update

April 29, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, dj mix, mixtape Noch keine Kommentare →

Jüngst mal wieder was Ordentliches aus Richtung der elektronischen Ecke bekommen. Die Homies Junker aus Trier, Mono aus Köln uns Seb Rock aus Stuttgart, alle große Freunde elektronischer Beats mit Sachverstand und Aufleg-Skills, haben jeweils ein neues Mixtape aufgenommen, die man auf diesem Weg nur wärmstens empfehlen kann.

DJ MONO – Hörbeispiele 03/11

Robin Junker – Ostermix

Seb Rock -April Anthems n Avalanches

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Download jeweils via Download-Pfeil rechts in der Leiste.

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Happy Oster-Mix auf Kessel.TV

April 21, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, dj mix, mixtape Noch keine Kommentare →

Mein neuer Mix auf Kessel.TV- man hätte es kaum schöner schreiben können(click the pic). Danke Ramdele.

2 Jahre & [New Mixtape] Sweat’n'Soul

April 07, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, dj mix, mixtape 5 Kommentare →

So, Freunde, liebe Leser und Musik-Passionistas,

kaum zu glauben, aber absolut wahr: Heute vor zwei Jahren hat dieser kleine, aber feine Blog das Licht der Welt erblickt. War voll sentimental damals. Und mindestens genauso idealistisch. Stichwort gute Musik und so. Fern von kommerziellem Erfolg oder Misserfolg. Bewegend muss sie sein. So bewegend, dass ich/phasenweise auch wir unbedingt darüber berichten wollen. Share some love. Kack egal wie.

Ob das überhaupt jemand interessieren würde war mir nicht ganz klar. Ebenso das Konzept. Von daher habe ich es mir recht einfach gemacht und eben das auf die sinnbildliche Fahne geschrieben: Es gibt kein Konzept.

Hier gibt’s halt Musik. Musik, die ich mag. Musik, die ich im Auto höre, während der Arbeit, in der Freizeit, zum Éinschlafen, um aufzuwachen, beim Liebe machen und so weiter und so fort.
Und natürlich nicht zuletzt auch Musik, die ich am Wochenende in Clubs auflege, weil ich nur noch Musik auflegen will die ich mag. So einfach schließt sich die Quadratur des Kreises. Nicht mehr, nicht weniger. Wem’s nicht gefällt, braucht ja nicht wieder kommen.

Wir freuen uns aber natürlich darüber, dass unsere Leserzahl in den vergangenen zwei Jahren stetig gewachsen ist.
Was kann man dazu also noch sagen, das nicht bescheiden klingt? Vermutlich sind wir einfach der beste Blog der ganzen weiten Welt.
Apropos: Um dem Anlass gerecht zu werden, und weil es längst mal wieder an der Zeit war, habe ich mich vor ein paar Tagen mal wieder hinter meine Plattenteller in Form von CDJ 1000ern CD Playern und mein Serato gestellt und dabei auf Record gedrückt.

Rausgekommen ist ein kleines Stück Musik für die Welt, aber ein groß(artig)es für mich. Straight from the heart. Für Euch. Checkt’s aus und teilt es, wenn ihr wollt.

Play

Tracklist

My Name Is Not Important (Cee-Lo Green)

Yann Tiersen – J’y Suis Jamais Alle

Dinah Washington – What A Difference A Day Made

Marvin Gaye – I Want You

Raphael Saadiq – It’s A Shame

Deborah Cox – Just Be Good To Me

Daniel Merriweather feat. Wale – Change (Halfstyle Expanded Mix)

Tama Waipara – Where I Go

Jamie Cullum – Don’t Stop The Music

Erick Sermon feat. Marvin Gaye – Music

Soul II Soul – Get A Life

Garland Jeffreys – Hail Hail Rock’n'Roll

Linkin Park – Breaking The Habit

John Legend – Rolling In The Deep

Adele – Rolling In The Deep

Gwen McGrae vs. Jay-Z – All This Love (Yum Yum Remix)

M.O.P. – Ante Up (Instrumental)

Mary J. Blidge vs. Aloe Blacc – I Need A Family Affair (Tom Haggen Mashup)

Snoop Dogg – Ups & Downs (Instrumental)

Professor Green – Just Be Green To Me (Instrumental)

Cee-Lo Green – I Want You

You Know… (David Macklovitsch of Chromeo)

Goose – Synrise

Hidden Track

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Let The Drummer Get Wicked

März 30, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, mixtape, new funky shizzle Noch keine Kommentare →

Für Freunde des geschlagenen Zeugs in Kombination mit pumpenden Hip Hop Beats gibt’s hier das neue Mixtape von Ex-Blink 182 Drummer Travis Barker (den muss man ja wohl nicht mehr vorstellen) und DJ Whoo Kid, was zeitgleich so eine Art Teaser für sein bald erscheinendes Album ‘Give The Drummer Some’ ist. Listenening unten, Download hier. Ich gebe zu am Anfang war ich skeptisch, aber mittlerweile kann ich beides nur empfehlen.

‘Best Day Ever’ Mixtape by Mac Miller

März 12, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, mixtape, new funky shizzle Noch keine Kommentare →

Life is good, don’t waste it! Oder moment mal, besser: Life is good, waste it! So oder so, packt das neue Mac Miller Mixtape in den Soundtrack dazu.

Download the new Mac Miller Mixtape ‘Best Day Ever’ for free here

The Tarantino Mixtape

September 07, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, best music videos ever, mixtape, soundtrack 2 Kommentare →

Geniale Idee und geniale Umsetzung von Eclectic Method: Man mische Soundtracks mit Film Sound Effekten. Da eignet sich das beste aus der Schmiede Tarantino natürlich perfekt dafür.

Eclectic Method – The Tarantino Mixtape

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On top:

Die Idee hier ist zwar nicht neu, dafür aber noch nie so gut umgesetzt worden, finde ich. Klarer Fall für Konsolen Nostalgiker.

Eclectic Method – 8-Bit Mixtape

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Mehr witziges, großartiges und absurdes gibt es hier: www.vimeo.com/electicmethod

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