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Artikel der Kategorie ‘* music music music *’

Deeply in love with ‘Fallen Empires’

November 08, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, new funky shizzle Kommentare deaktiviert

Ich muss mal eine Lanze brechen, und zwar für Snow Patrol. Ich bin Fän. Und das nicht nur weil ich eine gute Ballade zu schätzen weiß. Vor ein paar Jahren, nach ihrem großen Hit ‘Chasing Cars’ haben die Jungs mal auf dem Southside geheadlined. Parallel zu den Fantastischen Vier. Hatte zur Folge, dass vor der Bühne fast schon gähnende Leere herrschte. Ich war ein Teil davon.

Zugegebenermaßen kann ich aber auch nicht wirklich was mit den Fantas anfangen. Finde die okay, und kann auch eigentlich nichts schlechtes sagen, aber sie sind halt einfach nicht mein Fall. Smudo finde ich ist ein super Typ, Thomas D. auch irgendwie, aber den einzigen Song, den ich mir mal so privat anhöre ist ‘Einfach sein’. Live muss ich das aber wirklich nicht sehen, reicht mir schon, dass die Fantas, zusammen mit Fettes Brot, so eine Art Legitimation des deutschen Raps für die Popmusik darstellen. Auch wenn wir alle wissen, dass richtig rappen etwas anderes ist.

Deswegen stand ich also damals, wie schon gesagt, lieber bei Snow Patrol. Und ich war damals auch schon positiv überrascht. Dafür dass die Herren ja hauptsächlich auf die Tränendrüse drücken, war die Show ganz schön rockig. Kann man sich so erstmal gar nicht vorstellen, ich weiß. Selbes gilt übrigens auch für Coldplay, deren neues Album Mylo Xyloto ich gerade auch rauf und runter höre.

‘Fallen Empires’, die neue Scheibe von Snow Patrol, kommt erst diesen freitag raus, wurde mir aber freundlicherweise schon vor ein paar Tagen vom Label zum Prelistening bereit gestellt. Komplett reingehört habe ich dann gestern und ich muss jetzt einfach mal sagen, dass ich sofort deeply in love verfallen bin.

Die Single ‘Called Out In The Dark’ hatte sich schon vor ein paar Wochen wurmtechnisch in meinen Ohren eingenistet. Klassischer Grower der Song. Beim ersten Mal denkt man sich noch gar nichts, und schon kurze Zeit später fragt man sich dann, von wem ist der Track noch mal? Den brauche ich unbedingt!

Das Video ist übrigens auch super und mit dem Schauspieler aus ‘Coupling’, dem gar nicht so unwitzigen englischen Serienabklatsch von ‘Friends’:

Snow Patrol – Called Out In The Dark

Dreizehn weitere Songs von ungefähr diesem Kaliber befinden sich noch auf dem Album. Vielleicht ist keiner davon so ein Highlight wie ‘Chasing Cars’, aber sie fließen alle so herrlich unangestrengt durch einen hindurch, wenn Ihr wisst was ich damit meine. Es fühlt sich an wie eine einsame Autofahrt durch eine Großstadt, die man vorher noch nie gesehen hat. Wie ein melancholischer Kinofilm ohne Happy Ending. Wie ein Sonnenaufgang nach einer sehr dunklen und langen Nacht. Irgendwie traurig, aber doch schön. So schön, dass man grinsen muss. Warum weiß ich nicht. Dafür weiß ich aber eines, wenn irgendetwas auf der Welt keine Erklärung braucht, dann Schönheit!

In diesem Sinne, Freunde der wohklingenden und sanften Töne, ‘Fallin Empires’ ist Balsam für die Ohren. Glaubt mir oder lasst es, ich kann auf jeden Fall damit leben.

Called Out In the Dark - EP - Snow Patrol

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UPDATE

Hier gibt’s das Album im Prelistening (one minute snipptes):

Brooklyn, Chicago, London

November 04, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, mash up, new funky shizzle Kommentare deaktiviert

Beeindruckendes Mashup-Album von Urban Noize. Only Jay-Z, Kanye West & Adele. Super Kombination. Kann man zudem für Umme runterladen.

Chilly fucking Gonzales

November 04, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, clubs & events Kommentare deaktiviert

Thema: Chilly Gonzales – oder auch: Kultur trifft meinen Humor

3.11.2011, Chilly Gonzales and The Quintet live in Mannheim in der Alten Feuerwache. Ich wollte unbedingt hin. Habe Chilly schon vor knapp drei Monaten in Hamburg verpasst. War krank. Und deswegen doppelt frustriert. Bin spätestens seit ‘Ivory Tower’ großer Fän und wollte das unbedingt mal hautnah erleben.

Also hab ich erst mal wieder alle möglichen Leute vollgelabert. Hey Chilly Gonzales, kennste nicht? Der Shit! Glaub mir, muss man mal gesehen haben. Und die Chance bietet sich nicht so oft. Wann habe ich Dir jemals was uncooles empfohlen? Siehste! Machmer!

So oder so ungefähr und mein Auto nach Mannheim war tatsächlich vollbepackt. Mit tollen Menschen, die das Leben schöner machen. Oh mann, jetzt habe ich ‘nen Ohrwurm. Und trotzdem weiß ich spontan nicht aus welcher Werbung der Song ist. Wisst Ihr was ich meine? Haben die Marketingstrategen wohl doch versagt. Fett!

Jedenfalls, Auto fahren nervt! Zumindest zum Feierabendverkehr von Stuttgart nach Mannheim. Und nichts nervt mehr als stockender Verkehr, weil Leute zu blöd sind, um ein Reisverschlussverfahren richtig zu machen. So kommen wir schlussendlich auch zehn Minuten zu spät. Chilly spielt schon. Wir stehen ganz hinten. Noch hinter den Sitzreihen. Normalerweise nervt mich das, weil ich gehöre zu den Menschen, die nicht gerne lange ruhig stehen. Ich muss mich ständig bewegen. Und damit nerve ich meistens meine Nebenleute. Aber wir sind schnell abgelenkt von dem was sich auf der Bühne abspielt.

Wie soll man das jetzt am besten jemandem beschreiben, der noch nie was von Chilly Gonzales gehört hat? Im grundsätzlichen Sinne ist das Klassik, würde ich sagen. Chilly ist Pianist, knapp vierzig und naja, er ist eindeutig verrückt. “Ach deswegen magst Du ihn so”, flüstert mir meine Begleitung nach zwei Songs ins Ohr. Sie hat Recht. Ich fühle mich auf der einen Seite irgendwie kulturell interessiert, gar kultiviert und, auf der anderen, doch humortechnisch voll angesprochen. Ja, es ist ein Widerspruch. Zumindest für die Mehrheit der Leute, die mich kennen.

Ich bin fasziniert davon, wie Chilly Gonzales es schafft, Menschen, die sich für wirklich kulturell interessiert halten, weil sie mit ihren Weintrinker-Freunden ein Konzert im Rahmen der Jazz-Tage besuchen, erst mit einem Vortrag über den Unterschied zwischen einem 4/4-Takt und ‘nem 3/4 Takt und dann mit einem abartigen Piano-Solo, zu dem er Sätze wie ‘I put it in your mouth, so you don’t see it coming’ rappt, zu entertainen.

Eineinhalb Stunden verfliegen, wie ich es davor nur selten erlebt habe. Er spielt, er erklärt, er unterhält. Die Kompositionen sind groß und kommen live mit Streichern noch mal ein Stück pompöser rüber. Die Showeinlagen machen ihrem Namen alle Ehre und unterbewusst schafft er damit etwas, was nur wenige können: Er verbindet Geschmäcker und Generationen, lässt sie dabei geradezu verschmelzen und schmettert sie einem dann direkt ungefiltert in die Gehörgänge. Er macht Dinge, die man irgendwie auch erwartet von jemandem, der in Bademantel und Slippern auf der Bühne steht. Perfektes Image, das er sich da aufgebaut hat. Man glaubt ihm einfach, dass er immer so rumläuft. Und dabei immer bereit ist für den nächsten genialen Einfall.

Die Zeit zwischen jenen Einfällen vertreibt er sich mit Weltrekordversuchen im Piano am Stück spielen (27 Stunden) und Showcases zusammen mit Künstlern wie Feist, Helge Schneider oder A-Trak. Musikalisch betrachtet macht er den Anschein, als ob es einfach nichts gibt, was nicht in seiner Vorstellungskraft liegt. Das ist so authentisch, dass man es erst gar nicht in Frage stellt.

In der Zugabe erzählt er dann wie simpel die Komposition von ‘Never Stop’, der Titelmelodie des Apple iPads, in Wirklichkeit wahr. Stolz ist er trotzdem, das merkt man man. Vielmehr überwiegt dabei allerdings die ehrliche Freude darüber, dass er so mit seiner Kunst noch mehr Leute auf sich aufmerksam machen konnte. Und dafür lebt ein Künstler ja schließlich. Und, sehen wir das mal realistisch, Kunst wird ja erst dann zu welcher, wenn irgendjemand anderer sie so bezeichnen würde, oder?

Ich persönlich tue das. Und ich wünsche mir, dass dieser Knaller-Typ Chilly Gonzales irgendwann mal die ganz großen Hallen ausverkauft, denn, ich bin überzeugt davon, auch die würde er genauso erfolgreich unterhalten können. Klar, man sollte eine gewisse Offenheit für Klassik, das Piano, Streicher, offenherzige Worte und, sagen wir einfach mal Verrücktheiten, mitbringen. Aber im Prinzip reicht auch wirklich schon eine Brise Liebe zur Musik, um eine Chilly Gonzales Show großartig zu finden.

In diesem Sinne ermutige ich hiermit alle, die bis hierhin gelesen haben, höret weiter!

xoxo

Chilly Gonzales – Never Stop (Rap Version)


(click to full prelisten)

 


(click to full prelisten)

Chilly Gonzales live @ La Cigale (Paris / 06.06.11)

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Chilly Gonzales on Chilly Gonzales

Nachtleben #6 – Vorwärts leben, rückwärts verstehen

November 01, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, clubs & events, ~stuff Kommentare deaktiviert

Aktuell gilt in meinem Leben nur eines hauptsächlich, ich verstehe wie ich zähle: Rückwärts. In 26 Tagen werde ich meinen letzten Übergang im Club spielen. Welche zwei Songs das sein werden weiß ich noch nicht. Sind derzeit so knapp zehn in der engeren Auswahl. Ich weiß nur, dass ich danach einen Hammer und einen Nagel nehme, um selbigen erst in die Wand hinter mir zu schlagen, um dann wiederum meinen Kopfhörer daran aufhängen zu können. Der Symbolik wegen und so.

Dann habe ich ein Statussymbol weniger. Also den Kopfhörer, nicht den Hammer. Aber Leute mit Charakter brauchen auch keine, habe ich mir neulich überlegt. Also Statussymbole. Und was mich persönlich angeht, sage ich außerdem auch: I don’t need no groupie love. Egal ob mit oder ohne Kopfhörer.

Vergangenes Wochenende war lang und auch ergiebig. Brücken-und Feiertag. Insgesamt also eigentlich fünf Tage, beziehungsweise Nächte. (Ich zähle Donnerstag mit.) Die ersten drei war ich mit dabei. Eine Seltenheit in den letzten Jahren, wie mir gerade auffällt. Man ist halt echt keine achtzehn mehr und wacht am nächsten Tag auch nicht mehr ohne ‘Kopf’ auf. Knapp acht Jahre später muss man sich leider eingestehen, dass es rapide abwärts geht. Ich hab dann oft den Gedanken, hätte ich das vorher gewusst, hätte ich es irgendwie anders gemacht. Generell klasse Weisheit für Leute, die genauso ungern im Voraus planen wie ich. Und überraschender Weise noch nie der Refrain eines deutschen Singer-Songwriter Songs. Oder es gibt doch einen und er ist nur an mir vorbeigegangen. Könnte jetzt Google fragen, aber der Satz lebt irgendwie davon, dass ich die Antwort eben nicht weiß.

Jedenfalls denke ich mir dann, solange ich noch nicht jeden Sonntag Mittag den gleichen mitleidserhaschenden Satz auf Facebook poste, ist alles noch irgendwie im Rahmen. Allen anderen, die genau das tun, möchte ich auf diesem Weg mal mitteilen, ja, “Ihr seid wirklich zu alt für den Scheiß!” Hört einfach auf damit und sucht Euch reale Freunde, die Ihr vollheulen könnt! Wenn Ihr Glück habt findet Ihr vielleicht auch jemand, der Euch mal dezent darauf hinweist, dass ‘ne Flasche Schnaps am Abend, weil man es sonst nicht erträgt, nicht weit davon weg ist, irgendwann mit gleich bedauernswert schwachen Persönlichkeiten in “Kur” zu gehen. Aber ganz ehrlich jetzt, was kümmern mich eigentlich die Alkoholprobleme von anderen?

Mit irgendwas muss man ja schließlich die Abgründe erklären, die sich da so auftun. Und warum Selbstkritik am eigenen Anstand, wenn man es so einfach auf den unkontrollierten Konsum von Hochprozentigem schieben kann?

Nicht zuletzt deswegen nehme ich einfach schon lange nichts mehr ernst, was nach zwei Uhr nachts passiert. Stichwort Wahrnehmungsverschiebung. Alternativ auch back to the roots. Jäger und Sammler-Triebe, die sich von den ursprünglichen höchstens im dabei lang zurecht gelegten Outfit unterscheiden. Manchmal warte ich zwischen vier und sechs Uhr nur noch darauf, dass einer mit ‘ner Keule reinkommt, ein paarungswilliges Weibchen erlegt, auf die Schulter wirft und grunzend wieder von dannen zieht. Wäre nicht nur voll Retro, hätte oft auch noch mehr Stil als alles andere was sich jetzt abspielt, um noch irgendjemand begatten zu können. Resteficken eben. Oder Tiefseeanglen. Trifft es beides ganz gut.

Ich will einfach nicht wissen warum und wie genau andere Menschen leichtfertig Geschlechtskrankheiten in Kauf nehmen. Und wofür? Kosten und Ertrag stehen dabei auf keinen Fall in Relation, um das jetzt auch mal so unsexy auszudrücken wie es meistens auch ist. Bringt mich zu der Theorie, dass Nachtleben eine noch größere Hure ist, als die Hure selber.

Das einzige was dabei am Ende für mich persönlich und meinen gerne ausgelebten Beobachtungsfetischismus hängen bleibt, ist der Beweis der Existenz von Menschen, die RTL schauen und im Zweifelsfall auch gleich noch die Vorlage für die Scripter liefern. Den Job könnte ich übrigens wirklich sofort und ohne Probleme antreten, wenn ich nicht doch noch eine gewisse Restmoral besitzen würde.

Ich mag sehr wenige Menschen aus dem Nachtleben ist mir aufgefallen. Also  zumindest in Relation zu denen, die ich dabei kennengelernt habe. Mein scharfsinniger Verstand sagt mir aber, dass das vermutlich auch am Tag nicht anders ist. Der Unterschied ist nur, dass die meisten am Tag versuchen so gut wie möglich zu verstecken, was für riesengroße Idioten sie eigentlich sind. Nachts dagegen mutiert ja jeder irgendwie. (Wollte nicht verwandeln schreiben, weil mutieren viel drastischer klingt.) Ist zwar auch irgendwie ehrlicher, dafür aber auch umso bedenklicher.

Besondere Menschen sind rar gesät. So oder so. Und für mich gilt: Um so besonderer, umso weniger Klischees erfüllen sie. Nikes im Club und Stiefel im Bett, das ist die wahre Coolness, Mädels! Zumindest für mich ginge das schon mal Richtung die Richtige. Aber was mache ich mir vor? Liebe ist ja mittlerweile auch nur so ein verficktes Gefühl, dass einem von Hollywood vorgegaukelt wird. Völlig übertriebene Happy Ends, die ehrlich gemeinte ausgesprochene Liebe als nicht besonders genug abstempelt. Echt super Nummer. Danke Julia Roberts und Co.!

Nichts ist einfacher als Leute im Kino glücklich zu machen. Die Kunst ist sie zum Weinen zu bringen. Emotionen statt Triebe. Oder eben Emotionen und Triebe. Egal was Du tust, tu‘s einfach mit Liebe. Sei eine Hure, kein Problem, aber sei endlich auch Dein eigener Zuhälter!

Vielleicht klappt’s ja irgendwann mal, wer weiß? Weil wenn es eines sicher ist, dann dass Zeiten sich ändern. Und Dich. Wie Bushido schon wusste.

Dazu passt auch meine neue Lieblingsweisheit, die ich neulich in einem Songtext gehört habe und seitdem auf Wahrheit prüfe: „Wer nie vom Weg abkommt, bleibt meistens auf der Strecke.“ U2! Wie Bono Vox sagen würde.

In diesem Sinne, i might like you better, if we slept together. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur sehr unreif, weil die Antwort kenne ich ja schließlich schon.

Booka Shade vs. Amanda Blank – In White Rooms I Might Like You Better (Second Letter & Junior’s Party Banga)

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Amanda Blank

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Update

(via perfect-heels.blogspot.com)

Nachtleben #5 – Die Stille nach dem Sturm

Oktober 26, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, clubs & events, ~stuff Kommentare deaktiviert

Ich habe irgendwann mal geschrieben, dass Stille die zweitbeste Sache der Welt nach Musik ist. Ist mir neulich wieder eingefallen. Warum weiß ich nicht. Aber ich habe dann wieder darüber nachgedacht, kam allerdings zu keinem befriedigenden Ergebnis. Genau wie bei der Aufhören-mit-Auflegen-Sache. Ja, es beschäftigt mich sehr. Ist kein Geheimnis. Kann man ja hier alles nachlesen. Versuche mir das irgendwie selber schlüssig zu erklären mit jedem Text, den ich seit dem Entschluss schreibe. Und ich möchte mal festhalten, Entschluss ist Entschluss. Oder um den Lieblingssatz einer Freundin zu zitieren, es ist wie es ist!

Trotzdem ist es nicht einfach für mich. Denn, wenn ich ehrlich bin, wird es mein Leben schon irgendwie auch grundlegend verändern. Letzte Woche hatte ich den Gedanken, dass es ja zum Glück bald alles vorbei ist. Ich weiß nicht genau warum. Ich glaube, es belastet mich mittlerweile zu sehr. Also nicht wie einen Sebastian Deisler oder einen Ralf Ragnick. Aber ich spüre schon unterbewusst diesen Druck auf den Punkt da sein und abliefern zu müssen. Und das geht meist auf Kosten der Zeit drumherum. Eine gewisse Nervosität vor dem Club konnte ich mir bis heute nicht abgewöhnen. Ist aber vielleicht für den Club dann auch nicht so schlecht. Ähnlich wie Lampenfieber bei richtigen Künstlern.

Nach dem Club fällt dann immer alles von mir ab. Entspannung setzt ein. Und trotzdem kann ich nicht richtig schlafen. Der Tag danach, und der danach, sind oft total im Arsch. Erkennt man daran, dass mein Handy lautlos ist und ich wirklich nur das nötigste beantworte. Außerdem rede ich sehr wenig, weil ich keine Lust dazu habe.

Darüber hinaus glaube ich, dass ich einfach nicht dafür geschaffen bin in der Öffentlichkeit zu stehen. Auch wenn es nur eine popelige Dorf-Öffentlichkeit ist. Wenn ich mal reich und berühmt bin, also mein Pseudonym, dann werde ich auf jeden Fall jemanden dafür beschäftigen, öffentliche Termine für mich wahrzunehmen. Irgendeine Rampensau, die ekelhaft lässig mit der Kamera und dem Publikum spielt.
Ich war schon immer mehr der Typ im Hintergrund. Übrigens auch eine Philosophie von mir was eigene Events angeht: Die besten Veranstalter sind die, denen man es nicht ansieht. Impliziert damit auch schon mal sich nicht ausgiebig selbst zu feiern. Oder generell einen auf dicke Hose zu machen. Nichts ist schlimmer als Leute, die sich für prominent oder wichtig halten, aber weder das eine, noch das andere sind.

Vielleicht habe ich über die Sache mit der Stille nachgedacht, weil es danach ziemlich still werden wird am Wochenende. Zumindest mal stiller als zuvor. Und so sehr ich Menschenmassen hasse, brauche ich auch irgendwie Leben um mich rum. Ich muss dringend mitten in die Stadt ziehen! Stille muss meine Option werden, nicht der Normalfall. Bin echt nicht der Typ für’s Land.

Spitzen Überleitung zu unserer Party vergangenes Wochenende in Esslingen. Kopfhörer-Party. Heißt: Jeder bekommt ‘nen Kopfhörer und kann dann selber zwischen zwei Kanälen wählen, was, beziehungsweise welches DJ Set er hören möchte. Im Hintergrund ist es unterdessen still. Klingt erstmal absurd, und war es auch. Aber im positiven Sinne. Weil: Die kann man ruhig auch mal erweitern. Mal neue Wege gehen und so. Außerdem hat es gleichzeitig unser Hauptproblem gelöst, die Anwohnerbeschwerden. Auch wenn mir Leute, die in die Innenstadt ziehen, um sich dann am Wochenende über echt erträglichen Lärm zu beschweren, immer noch mehr als suspekt sind, musste man es so hinnehmen. Es ist eben wie es ist.

Mit der Kopfhörer-Geschichte hatten wir also mal was gewagt. Denn Gäste, besonders in Vorstädten, tun sich ja öfters mal ein bisschen schwer damit sich selbst zu darzustellen. Muss man aber, wenn man aber auf ‘ner Kopfhörer-Party steht. Da merkt man dann schon schnell, wem es immer noch wichtig ist, was sein Nebenmann von einem denkt. In der Masse untergehen funktioniert nicht mehr so richtig. Zum Glück haben wir generell gutes Publikum. Haben wir uns ja auch jahrelang hinerzogen, möchte ich jetzt mal so sagen.

Angefangen mit klaren Messages:

Über klare Ansagen: Wenn’s Stress gibt, gibt’s keine Partys. Und wer sich daneben benimmt, braucht auch gleich nie wieder kommen. Nicht mal zum Kaffee trinken mittags. Hat alles gezogen.

So war es, ehrlich gesagt, auch keine riesige Überraschung, dass wir noch mal ein Party-Highlight setzen konnten. Klar, es hat ein bisschen gedauert bis sich die Leute an die Kopfhörer gewöhnt hatten, aber davon war auch auszugehen. Dann war es aber schnell wirklich ausgelassen. Und ziemlich lustig. Mitgrölsongs hatten natürlich ‘nen kleinen Vorteil…

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… was des Öfteren auch mal darin gemu(e)ndet ist, dass der eine Teil den Song auf Kanal A und der andere den auf Kanal B mitgesungen hat. Gerne auch mal auf der Toliette, weil der Empfang war auch bis dahin einwandfrei. Zudem hatte man das Gefühl die Leute haben mehr auf sich und ihre umstehenden Mitmenschen geachtet. Weniger Gedrängel, weniger Grundpegel und ganz einfach weniger Stress, der auf den Gast einprasselt. Und das wirkt sich auch aus. Ich würde sogar so weit gehen und die Stimmung als einzigartig bezeichnen. Kopfhörer auf gleich Partymodus, Kopfhörer ab gleich belustigtes Staunen. Ist einfach wirklich was ganz Eigenes. Ich würde es zwar nicht jede Woche haben wollen, aber ab und zu ist das definitiv ein Highlight. Und das Interesse daran wird wachsen, da bin ich mir sicher.

Zum Glück habe ich mich kurz vor meinem DJ-Ende noch getraut, das hier so durchzuziehen. Als Erster in der Region wohlgemerkt. Hab vielleicht doch einfach die dicksten Eier hier. Oder in meinem Kopf spielen sich eben noch verrücktere Sachen ab als in anderen. So oder so, wir hatten einen schönen Abend. Und das ist das einzige was am Ende zählt.

In diesem Sinne auf noch viele Abende, die einem in Erinnerung bleiben werden.

xoxo

Nachtleben #4 – doing it like Hans Nieswandt

Oktober 20, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Ich spreche ganz selten von Vorbildern. Finde ich grundsätzlich albern. Wie das Wort Fan und seine Bedeutung. Klar, bin ich zum Beispiel Fan vom FC St.Pauli. Aber meine Welt geht nicht unter, wenn die am Wochenende verlieren. Und ich mache mir auch nicht die Illusion, dass alle die ein Pauli Trikot übergestreift haben, deswegen automatisch dufte Typen wären, die man jetzt unbedingt mögen muss.

Ich bewundere eher Eigenschaften oder Eigenarten. Zidanes Technik, Henrys Eleganz oder Messis Kontrolle, um mal beim Fußball zu bleiben. Dazu natürlich auch unbedingter Siegeswille. Nichts nervt mich mehr als Mitstreiter oder Gegner, die nicht gewinnen wollen, um mal beim Sport zu bleiben. Fairer Wettstreit, aber mit entsprechender Mentalität eben.

Letzteres ist übrigens auch wichtig, um ein guter DJ zu sein. Sage ich jetzt einfach mal. In Zeiten, in denen technische Fertigkeit nicht mehr alles ist, muss sich die Spreu ja irgendwie anders vom Weizen trennen. Ich selber hatte wenig Leute zu denen ich irgendwie aufgeschaut habe. Eigentlich stehen nur drei Namen auf dieser Liste: A-Trak wegen seiner Technik, DJ AM (RIP) wegen seiner außergewöhnlichen Auswahl von Songs, die auf den ersten Blick nicht zusammen passen und Hans Nieswandt wegen seiner Vita.

Dieser Typ hat ein Talent, das Schreiben, und eine Liebe, die Musik. Und daraus macht er dann das! Um die Welt fliegen, auflegen und Bücher darüber schreiben. Jackpot. Hätte ich das auch, beziehungsweise würde ich daran glauben ein ähnliches Ding abziehen zu können, würde ich definitiv nicht aufhören. Dann würde ich vielleicht auch irgendwann mal als Pionier bezeichnet werden. Das wäre mindestens so fett wie deine Mutter. In meiner Welt.

Die Bücher von Hans Nieswandt habe ich regelgerecht verschlungen. Einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören. Und das passiert jetzt wirklich nicht oft. Ich glaube, ich bräuchte maximal drei Hände, um aufzuzählen wieviele Bücher ich in meinem Leben bisher gelesen habe. Die in der Schule inklusive.

Ich schreibe halt lieber, als dass ich lese. Und, ich glaube, ich höre mittlerweile lieber Musik, als dass ich sie selber auflege. Ist jetzt mal so ein Ausredeversuch. Ob’s wirklich stimmt, werde ich ja dann bald rausfinden. Aber bis es soweit ist, schaue ich am Freitag noch mal einem Kollegen über die Schulter. Kann man das so sagen oder ist das jetzt exorbitant überzogen von mir? Wenn man es genau nimmt, betreibt Lionel Messi ja auch die gleiche Sportart wie ich, nur etwas erfolgreicher eben.

Dabei fällt mir ein, das kann ich auch:

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Trotzdem werde ich nie bei Barca spielen. Der Moment als mir das klar wurde war zwar hart und ernüchternd, aber schön trinken war eben auch noch nie mein Ding.

In diesem Sinne bis Freitag. Auf Nachfrage halte ich auch gerne Monologe über Musik. Oder das Nachtleben. Da bin gerade voll geübt drin.

xoxo

 

Unfunky tanzen bitte!

Oktober 19, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, dj mix Kommentare deaktiviert

Brauche ich jetzt gar nicht viel zu sagen. Nächste Party, nächstes Mixtape. Unfunky tanzen bitte!

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Download [Right click, save target as]

Tracklist:

Chromeo – She’s A Gangsta
Turntablerocker – A Little Funk
Turntablerocker – No Melody
Daft Punk – Da Funk
NAS – Hip Hop Is Dead
N.E.R.D. – She Wants To Move
Doobie Brothers – Long Train Runnin’ (Disco Tech Remix)
Guts – And The Living Is Easy
Lyrics Born feat. Sam Sparro – Coulda Woulda Shoulda
Patrice Rushen – Forget Me Nots
Stevie Wonder – Signed Sealed Delivered (Owl Remix)
Maroon 5 – Give A Little More
Gorillaz – Dare
Sepalot – Rainbows
Sia – Breath Me

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Die Party dazu ist folgende:

Kopfhörer-Party. Wollte ich schon immer mal machen. Funktioniert ganz einfach. Wir bauen zwei DJ-Sets auf und spielen via Funk-Ausgang auf die Kopfhörer der Gäste. Die bekommen jeweils einen am Eingang und können dann zwischen Kanal 1 und 2 switchen. Lauter und leiser geht natürlich auch. Und Letzteres ist es übrigens auch, wenn man die Kopfhörer abnimmt. Wird total verrückt.

Wie hier zum Beispiel:

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Mehr Infos und Videos zum Verfahren gibt’s hier:

www.leise-disco.de

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In diesem Sinne, bis dancen.

xoxo

Nachtleben #3 – Die Kosten des Exzesses

Oktober 18, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: Ein Exzess und seine Folgen

Samstag Mittag. Mein DJ Kollege RAM schreibt: Du gehst heute mit deinem Set in die Geschichte des Stuttgarter Nighlife ein, ich spür das! Ich schreibe zurück: Ich spür das auch!

In Wahrheit spüre ich aber noch leichtes Unwohlsein aufgrund der letzten Tage. Allerdings habe ich auch schon in schlimmeren Zuständen aufgelegt. Ich beschließe dennoch keinen Alkohol zu trinken. Sicher ist sicher.

Noch während ich mich dieser Illusion hingebe, wächst meine Gästeliste in fast unermessliche Spähren. Fünfundfünfzig Leute haben sich angekündigt, wovon am Ende des Abends auch fast alle da gewesen sein werden. Ich habe ein schlechtes Gewissen und muss das erstmal mit dem Chef abklären. Tolgay nimmt es locker. Das ist wirklich mit Abstand die größte Liste, die ich je hatte. Ich bin ein bisschen stolz und beschämt zugleich. Natürlich habe ich dem Sinne keine fünfundfünfzig Freunde, aber was will ich weiter darüber nachdenken, ich nehm es gegen Ende jetzt auch nicht mehr so genau. Außerdem zeichnet sich so schon mal ein ziemlich erfolgreicher Abend ab.

Ein paar Stunden, Kaffee und Aspirin Complex später geht’s dann endlich los. Und zwar mit Schnaps. Den ersten kann ich nicht ablehnen. RAM wäre furchtbar enttäuscht. Tolgay auch.
Dann aufbauen und währenddessen über andere DJs und Veranstalter herziehen. Wir sind voll in unserem Element. Ich zähle kurz die Top 5, derer die mich am meisten am Arsch lecken können, auf. RAM ist teilweise verwundert.

Nach einem weiteren Schnaps dehnt sich die Diskussion weiter aus. Wir reden darüber, warum ich aufhöre und warum andere nicht aufhören. Zwischendrin weht mir ab und an mal Verständniss entgegen. Wir trinken noch einen Schnaps.

Das mit dem keinen Alkohol hat ja super geklappt, denke ich mir und finde mich gleichzeitig damit ab das Auto später stehen zu lassen. RAM legt derweil schon, weil sich der Laden schon außergewöhnlich früh füllt. Ich klatsche die nächste Stunde fast ausschließlich Leute von meiner Liste ab. Schnaps inklusive, glaube ich.

Dann will ich selber legen. Bin unterbewusst immer tierisch nervös bis zum ersten Übergang. Wenn der sitzt, weiß ich, dass es schon irgendwie läuft heute. Ich geh gleich in die Vollen. Hab im Moment gar keinen Bock auf diesen Warm-Up-Scheiß. Außerdem, wenn ich etwas im Laufe der Jahre Auflegen festgestellt habe, dann das, dass man am Anfang niemals mit ‘Hits’ sparen sollte. Erstens ist ein gutes Grundgerüst einer Party essentiell für den Erfolg hinten raus, und zweitens fällt einem am Ende immer noch etwas ein, an das man am Anfang nicht dachte.

Ich spiele Crown Jewel, Let Me Blow Ya Mind, Breath, Rude Boy (Reggae Mix), Playa Man, Good Day, Never Stop in der Chilly Gonzales Rap-Version, Good Ol’ Love, No Games, Family Affair, Ms. Jackson, Desole-Traumreise-Traumreise-Desole, I Love My Bitch, Shutterbug, Music Is My Hot Hot Sex, Lady Luck, Just Be Good To Z, Roc Boys vs. Beautiful, Ride With Me, No Strings im Roller Boogie Mix, Electric Avenue, All This Love (Yum Yum Mix), Signed Sealed Delivered by Stevie Wonder, Rolling In The Deep (Remix), Rock Your Body, Count Your Blessings, Funky Sensation und Golden von Jill Scott. Jetzt ist ein bisschen mehr als eine Stunde um. Es ist kurz vor zwei Uhr.

RAM hat die Pause genutzt um weitere Schnaps zu trinken. Außerdem ordert er nach Übergabe des Kopfhörers gleich weitere zwei. Die Stimmung ist prächtig. Es ist mittlerweile so voll, dass ich auf dem Weg von der Bar zum DJ Pult die Hälfte meiner Drinks verschütte, weil ich ständig an jemand hängen bleibe.

Ich hasse es, wenn es so voll ist. Ist für mich als Gast die reine Tortur. Für jede Party und jeden Umsatz aber natürlich super. Ich verziehe mich direkt wieder hinters Pult. Hier schwitze ich auch nur halb so viel. RAMs Stimmung scheint schon auf dem Höhepunkt. Wir machen Witze darüber, dass gleich zwei Uhr durch ist und ab da ja eh alles egal.
Dann, ein paar Songs weiter, will RAM plötzlich zwei Songs spielen, die ich schon gespielt habe. Ich kann ihn gerade noch rechtzeitig davon abhalten. Er ist schockiert ob seiner selbst. Die Geschichte wird ihn auch knapp vier Stunden später noch nicht losgelassen haben.

Wir tauschen wieder. Ich hab höllisch Bock auf deutschen Hip Hop. Will jetzt Füchse spielen. Bin zwar BPM-mäßig viel zu weit weg, aber es ist nach zwei Uhr. Die Lösung lautet: Echo Out und Baby Scratch.
Es ist halb drei und ich spüre, dass heute auch die gewagteren Nummern gehen. Niemand von Joy Denalane zum Beispiel. Bisher immer eine unsichere Nummer. Heute Balsam auf die Stuttgarter Hip Hop Seele.
Dann mein persönliches Meisterstück des Abends: Nie Nett. B-Seite vom ersten Beginner-Album featuring Bo und Ferris. Die Leute feiern es mindestens so wie ich. Ich bin erleichtert und angestachelt.

Ich erinnere mich an die SMS von RAM von heute Mittag. Das ist einer dieser Momente, wo Du weißt, dass es heute etwas besonderes werden kann. Ich bin noch motivierter als am Anfang des Abends. Außerdem drückt mir ständig jemand nen Schnaps in die Hand.

Kurze Zeit später überspiele ich meine Hardcore-Müdigkeitsphase, indem ich bei RAMs Songs mitsinge. Sonst hätte ich absolut keine Probleme jetzt sofort einzuschlafen. Ich ahne Schlimmes für Morgen früh.

Eine gute halbe Stunde später. Es ist immernoch RAMmelvoll. Ich will’s dann auch noch mal wissen. Ooh Wee, Weekends, Could You Be Loved, Crazy Town, Stayin’ Alive mit Party Safari, How Gee, Walk This Way, Ring Ring Ring, This Is How We Do It, Hot In Here, Schüttel deinen Speck, Miami, Roses und dann brechen alle Dämme: Hip Hop Is Dead, A Little Funk, No Melody, Da Funk, The Seed, Türlich Türlich, It Takes Two, The Breaks, She Wants To Move, die Doobie Brothers, Move Your Feet, Dare, Loving You Is Killing Me und als krönender Abschluss wieder zurück zu Empire State Of Mind. Let the people scream und so. Schließlich freut sich auch jeder Affe über Zucker.

RAM macht mir den Scheibenwischer. Dann grinst er und wir klatschen uns ab. Unsere Lieblingsbeschäftigung an diesem Abend. Ich glaube wir haben öfter abgeklatscht, als Uli Hoeneß mit den Basketballern des FC Bayern München nach deren ersten Sieg.

Die restliche Zeit schwebe ich irgendwo umher. Und irgendwie. Hole Drinks, rauche was das Zeug hält und singe lauthals mit. So ungefähr habe ich mir meine letzte Party in rund sechs Wochen an selber Stelle vorgestellt. RAM spielt am Ende eine halbe Stunde lang Rausschmeißer. Esperanto, Mutterstadt, 1ste Liebe und so. Und als Sahnehäubchen Bill Whiters Ain’t No Sunshine. Ein dem Abend gebührendes letztes Lied. Ich bin glücklich. Und fertig mit der Welt. Mein Körper wird mich morgen so bitter für diesen Exzess bestrafen! Aber was soll’s, denke ich mir.

Wir bauen ab. RAM ist immer noch schockiert darüber, dass er fast zwei Leider doppelt gespielt hätte. Und dann sagt er: “Aber was mich noch mehr ankotzt ist, dass Du mich heute an die Wand gespielt hast.” Es ist ein Kompliment in seiner Welt. Und in seinem Zustand. Ich bedanke mich artig. Dann sage ich er soll damit aufhören. Ich kann wirklich nicht mit Lob umgehen.

Als wir fertig sind, nimmt er mich noch mal zur Seite und versucht mich zu überreden, dass ich nicht aufhöre. Ich bin abermals peinlich berührt. Was soll ich denn jetzt sagen? Um diese Uhrzeit. Und was nicht in einer ausufernden Diskussion endet. Ich versuche mich aus der Situation zu winden und sage, dass ich darüber nachdenke. Das ist soweit auch nicht gelogen. Ich denke in letzter Zeit ziemlich viel darüber nach. Aber ich werde mich nicht umentscheiden.

Am nächsten Mittag schreibt RAM: Wann legen wir das nächste Mal zusammen auf? Ich antworte, weiche der Frage aber völlig aus und umschreibe nur kurz meine weiteren Stunden nach dem Gig. Ich beende die SMS mit den Worten, ich geh jetzt schlafen, gute Nacht. Es ist 15 Uhr.

Mein Körper wird sich rächen. Dafür kenne ich ihn zu gut. Kurz mache ich mir noch Hoffnung, Dienstag wieder fit zu sein. Als Dienstag Morgen aber der Wecker klingelt, weiß ich, dass auch hier nur der Wunsch der Vater des Gedanken war. Vielleicht ist das der Punkt, an dem sich Rock’n'Roll und Lifestyle endgültig trennen. Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Aber ich werde es noch rausfinden.

In diesem Sinne Freunde der Nacht.

xoxo

Bill Whiters – Ain’t No Sunshine

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Bill Withers

p.s.: Thx again to RAM, Corso Tolgi & all other good people who made this happen.

Nachtleben #2 – Vorfreude

Oktober 15, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, clubs & events, ~stuff Kommentare deaktiviert

Freitag, 14.10., 23.55 Uhr

Nach der geradezu überwältigenden Resonanz auf meinen letzten Text, sitze ich schon wieder am nächsten. Weil, nach der Party ist vor der Party, und morgen ist Blogwart-Treffen. Eine Partyreihe, die mein Freund RAM, Mastermind hinter Stuttgarts Most Famous Blog ever Kessel.tv, und ich ins Leben gerufen haben. Nette Idee, aerodynamite.TV meets Kessel.tv und so weiter. Mittlerweile schon zum fünften Mal. Und natürlich immer noch dort, wo alles angefangen hat, in der Corso.

Letztere ist in den letzten Monaten sowas wie mein drittes Wohnzimmer geworden. Kann man eigentlich immer hingehen. Good people, good music und kein überflüssiges Gehate. Eine Rarität in der Szene, wo sonst ganz gerne mal um 20 Euro mehr oder weniger Gage gefeilscht wird.

In der Corso läuft’s immer straight und fair. Und außerdem gehen die Themen auch oft übers Nachtleben hinaus, was mitunter recht angenehm ist.
Die einzige Schwierigkeit besteht darin nüchtern aus dem Laden zu kommen. Möchte gar nicht wissen wieviel Sambuca hier jedes Wochenende vernichtet wird. Immerhin bekomme ich mittlerweile, exklusiv sozusagen, Vodka (bitte russisch ausgesprochen denken), weil mir dieser Sambuca-Scheiß nicht schmeckt.

Des weiteren bleibt positiv festzuhalten, dass man es auch, ohne sonderlich überrascht oder gekränkt zu sein, akzeptiert, wenn man mal nichts Alkoholisches trinken möchte.
Hört sich jetzt zwar erstmal vernünftig an, aber man glaubt gar nicht wie oft einen Veranstalter oder DJ “Kollegen” blöd schauen, wenn man Wasser bestellt. Im Normalfall ist das auch das erste Anzeichen dafür, dass hier ab einer gewissen Uhrzeit nicht mehr viel zu holen ist, was irgendjemand morgen noch in Erinnerung wäre.
Da sagt man dann auch nichts mehr, wenn der andere DJ binnen fünf Liedern um knapp 30 BPM pitcht oder den verkackten Übergang auf den Crossfader schiebt. Was soll’s? Das einzige was die DJ-Diva neben mir morgen noch maximal weiß, sind seine Facebook-Status-Updates “checked in @…”, “… rockt” und “jetzt noch Döner und dann ab in die Falle, morgen geht’s genauso weiter”.

Für alle Dichties dieser Welt noch besser als ein Tagebuch, dieses Facebook. Aber ja ich weiß, wer frei von Schuld ist, werfe den ersten Stein oder so ähnlich. Ich kann’s manchmal auch nicht lassen. Aber zu meiner Verteidigung, ich bin nachfolgend auch nicht sauer, wenn mich jemand deswegen aus seiner Freundesliste wirft oder auf verbergen setzt. Bin Fän, wenn sich die Spreu vom Weizen trennt.

Ich hätte gerne weniger virtuelle Freunde! Manchmal poste ich sogar was total abartiges, um zu überprüfen, wer danach immernoch zu mir hält. Killer Taktik, um sich noch beliebter zu machen! Ich glaube, wenn ich meine Kopfhörer endgültig an den Nagel gehängt habe, werfe ich erstmal hundert Leute raus. Einfach so.
Aber noch ist ja ein bisschen hin. Und solange bin ich noch top motiviert!

Lag die ganze Woche mit Grippe flach und habe hart daran gearbeitet morgen zumindest so fit zu sein, um ne Schachtel Zigaretten beim Legen zu rauchen. Das ist im Normalfall das letzte Zeichen dafür, dass es meinem Körper wieder gut genug geht. Und ich steh einfach so auf rauchen! Hab jetzt vier Tage nicht und mich dabei schon wieder voll auf die erste gefreut. Super Sache! Also in meiner Welt.

Jedenfalls bin ich so motiviert, dass ich seit Stunden neue Tracks suche, um meinem Set wieder ein bisschen mehr Pepp zu verleihen. Geiles Wort übrigens: Pepp! Klingt voll 80s igendwie.

Ich suche ein Mashup, das ich neulich im Club gehört habe. ‘Hit The Road Jack’, aber ich glaube in der Buster Poindexter Version, mit ‘Roc Boys’ von Jay-Z. Killer Ding. Wirklich.
Aber ich find es nicht! Macht mich wahnsinnig. Fühle mich wie vor fünf Jahren, als man noch ähnlich lang für den neusten Shit gesucht hat. Nix mit ‘lass mich das mal eben googlen’.

Egal. Hab ein paar andere nette Sachen gefunden. Mal morgen Mittag antesten. Wenn das Nachbarskind wieder schreit. Dann reiße ich erst meine Balkontür auf und dann die Anlage. Macht am meisten Spaß so. Und ist fast jeden Samstag das gleiche Spiel. Wie die Bundesliga.

Nun gut, habe ich hier schon wieder fett einen weggelabert. Dabei wollte ich ja eigentlich nur sagen, dass ich mich auf morgen freue. Bin total heiß drauf sozusagen. Kann ich auch noch einmal den RAM ärgern. Dumme Sprüche inklusive. Morgen hau ich alles raus, was ich Dir schon immer sagen wollte, RAM! Wird ein reiner Knaller!

In diesem Sinne bis zum Nachbericht.

xoxo

p.s.: Ich verschenke Gästeliste, weil ich a) so n knorke Typ bin, und b) weil ich es kann. Just message me. Am liebsten über Facebook.

Nachtleben #1

Oktober 14, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: Nachtleben

Nachtleben. Ich bin bekanntlich Fän. Trotzdem muss ich was ändern. Denn mittlerweile benutzt das Nachtleben mehr mich als andersrum. Und so sollte das eigentlich nie werden. Außerdem ist alles was nach zwei Uhr nachts passiert irgendwie nur noch so halbgeil.

Meine Erklärung: Die Wahrnehmung verschiebt sich. Ganz einfach. Und zwar bei jedem einzelnen, der jetzt noch irgendwie unterwegs ist. Das ist das größte Problem, dass das kommerzielle Nachtleben hat. Da bin ich voll von überzeugt.

Die Uhrzeit wird zur Ausrede. Menschen, die jeden Tag mit der gleichen S-Bahn, um die gleiche Uhrzeit, zu ihrem von  Langeweile geprägten Bürojob fahren, um die Hälfte ihrer Arbeitszeit heimlich auf Facebook zu hängen, weil ihr ganzes Leben von Regeln geleitet wird, die sie nicht aufgestellt haben, werden auf einmal zu anarchischen Monstern, die aus dem Trott ausbrechen wollen. Sie tragen jetzt die Maske der Nacht.

Und Alkohol hin oder her, das Nachtleben ist ein Sammel-/Auffangbecken für Vieles was bei Tag schlichtweg undenkbar scheint. Hier wird phasenweise das Bewusstsein so erweitert, dass selbst der kühnste Beobachter ins Staunen gerät.

Ich persönlich habe mir angewöhnt nach zwei Uhr nachts nichts mehr für bare Münze zu nehmen. Außer meine Gage, klar. Alles andere ist meist eh nur heiße Luft, die schneller verdampft, als sie kondensiert ist. Teilweise faszinierend, teilweise erschreckend. Aber in so gut wie keinem Fall, in Betrachtnahme des vermutlichen Ertrags, lohnenswert zu atmen.

Manchmal möchte ich mir ununterbrochen mit der flachen Hand auf die Stirn schlagen, wenn ich da so drin stehe, im Sog der nächtlichen Unterhaltungsbranche. Aber das würde vermutlich ziemlich dämlich aussehen. Stattdessen verwahrlose ich lieber vor mich hin. Und beobachte.

Ich sehe Menschen, die sich darüber profilieren DJ zu sein, mit Mitte dreißig aber noch bei Mama wohnen. Ich sehe Menschen, die mir Schnaps ausgeben, obwohl sie mich offensichtlich nicht leiden können. Ich sehe Menschen, die mir Affären unterstellen, ohne dabei wenigstens noch gleich mit zu behaupten, dass ich ein Sexgott wäre. Ich sehe Ex-Freundinnen, bei denen es noch nicht mal dafür reicht noch Facebook-Freunde zu sein.
Ich sehe Menschen, die sich mit jedem Gang zur Bar mehr verändern. Ich sehe Menschen, denen ‘Resteficken’ geradezu auf der Stirn geschrieben steht. Ich sehe DJs, die mit jedem Drink schlechter werden und besser nach Hause gehen sollten. Ich sehe Menschen, die schlechte Laune haben, weil sie offenbar nüchtern sind und fahren müssen.

Irgendwie ist alles hier verdammt unspannend. Langeweile ist wohl das einzige, was mich jetzt noch antreibt.  Ich frage mich, ob das wirklich alles ist. Ist das das Leben, das passiert, während ich noch Pläne schmiede? Und kann ich in dieser Atmosphäre eigentlich überhaupt Pläne schmieden? Ich weiß es nicht! Aber ich bezweifle es immer mehr.

Eine Nacht später definiere ich Spaß neu. Zumindest für mich. Ich lege auf und bin total entspannt. So entspannt wie selten zuvor. Muss an der Gleichgültigkeit liegen, die mich umgibt. Ich stehe versteckt. So versteckt, dass Leute teilweise gar nicht wissen, dass hier gerade ein DJ auflegt. Ich mag das. Aber ich gehöre ja auch nicht zu der Sorte DJ, denen es am wichtigsten ist sich selber zu inszenieren und zelebrieren.

Ich konzentriere mich auf die Musik. Heute spiele ich zwar Trash- von BRAVO HITS eins bis heute- aber das kann man auch gut tun. Der Mixer vor mir ist zwar totale Rotze, weil Clubs gerne mal am falschen Ende sparen, aber auch das lässt mich kalt. Früher hätte ich mich darüber aufgeregt. Heute nehme ich es hin. Das ganze Chaos und Unwissen, dass diese Szene fast schon nährt. Nachhaltigkeit ist in diesem Business für fast jeden ein Femdwort. Leider.

Und das schlimme daran ist nicht, dass sie es nicht verstehen, sie sind einfach zu sehr von sich selbst überzeugt, als dass sie irgendeinen Misserfolg mal in Frage stellen würden. Aber das ist jetzt ein genauso komplexes wie anderes Thema.

Es bleibt festzuhalten: Über die letzten Jahre betrachtet hätte ich einfach noch viel mehr Menschen persönlich beleidigen sollen!

Auf einmal sprudeln mir alle negativen Ereignisse durch den Kopf, die mir in den letzten knapp sechs Jahren Nachtleben wiederfahren sind. Es ist für einen Moment fast so, als ob es gar nichts positives gab. Ich erinnere mich nur noch an absurde Aktionen und Dialoge. Teilweise witzig, aber im Prinzip meistens ausschließlich traurig. Ich mache mir so meine Gedanken. Habe ich zwar schon immer, aber mit der Zeit werden es immer mehr. Man könnte an dieser Stelle getrost von ‘bedenklich vielen’ sprechen.

Ehrlich, ich glaube ich könnte ein Buch darüber schreiben. Geschichten und menschliche Abgründe hätte ich genug- wie RTL. Würde aber wahrscheinlich trotzdem niemand lesen wollen, weil im Vergleich zu Hans Nieswandt zum Beispiel, erscheint es geradezu lächerlich was ich beim Auflegen so erlebt habe.

Ha! Vermutlich ist genau das das Problem! Es ist alles in allem einfach so total lächerlich! Und dazu in keinster Art und Weise nachhaltig.

Jetzt mal ehrlich: Von Dorf zu Dorf zu tingeln, um vor irgendwelchen in ihrer Wahrnehmung schon längst verschobenen Spasten Musik zu spielen, die sie nicht verstehen, mich dabei von Veranstaltern, die den Unterschied zwischen 33 und 45 nicht kennen, messen zu lassen mit anderen DJs, die sich so nennen, um endlich ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen, weil sie ihre Mama nicht geliebt hat, und die für ein Drittel meiner Gage spielen, und diese dann komplett für “professionelle” Pressebilder und die dabei getragene Sonnenbrille ausgeben, um damit wiederum bei anderen Veranstaltern, die Usher für OldSchool halten, Gigs abzustauben, die sie nicht verdient haben, weil sie leider noch nicht mal ihr kack digitales Auflegsystem so einrichten können, dass sie nicht vier Minuten dafür brauchen den nächsten Song zu suchen, der ganz nebenbei vor zwanzig Minuten schon mal lief. Es ist einfach alles so lächerlich. So provinziell lächerlich, dass es alle, die dabei mitspielen, automatisch zu den Hinterwäldlern macht, über die sie sich sonst so gerne aufregen.

Irgendetwas in meinem tiefsten Inneren sagt mir, dass ich nie wieder über andere DJs und Veranstalter reden möchte. Ich habe die Schnauze voll!
Gut, wäre ich jetzt der Typ dafür, nachts um Fünf noch alles wegzuknallen, was ich in meinem Zustand noch sehen könnte, wäre das sicherlich genau das richtige Ding für mich. Aber irgendwie, nennt mich ruhig verrückt, möchte ich mit meinem Leben noch irgendwas Vernüftiges anfangen. Was genau, weiß ich natürlich nicht. Aber wer weiß das schon?

Ich kann ja mal mit dem Buch anfangen. Vorher sollte ich aber besser mit dem Nachtleben aufgehört haben. Also zumindest in dieser Form. Sonst fühle ich mich am Ende wie Philipp Lahm. Und wer will das schon?

Während dieser erkenntnisreichen Gedanken läuft die Party übrigens wie am Schnürchen. War mir auch klar, dass Leute diesen Britney Spears und Backstreet Boys-Scheiß immer wieder feiern werden. Es ist so eine Art gemeinschaftlich mit der Leiche im Keller auf der Tanzfläche spazieren gehen. Vielleicht bin ich aber auch nur ein verdammt guter DJ!

Mein Selbstbewusstsein beeindruckt mich an dieser Stelle. Könnte aber vielleicht auch am Schnaps liegen. Oder an den Groupies, die ich eher nicht knallen möchte.
Irgendwie scheint der Abstand, den ich mir für die Zukunft wünsche, schon ein Stück weit da zu sein. Ich genieße den restlichen Abend. Bin ja nur einmal jung. Und außerdem nicht mehr lange dabei.

Ein paar Stunden später. Ich blicke auf die Uhr. Es ist sowas um halbzehn Uhr morgens. Und hell. Ich trinke Bier. Immernoch. Mittlerweile vom Supermarkt. Ich war schon frühstücken. Also richtig frühstücken. Eier, Toast, Kaffee, frischer O-Saft. Ich habe mehr Geld in der Tasche als am Anfang des Abends. Zwar nicht so viel, dass ich mit meinem exzessiven Lebenstil weit damit kommen würde, aber immerhin. Und, ich hatte keinen Sex mit der Ex meines besten Freundes. Wahnsinn! Ich bin einfach ein Knaller-Typ. Und ich weiß jetzt wieder, warum ich definitiv mit dieser Nachtleben-Scheiße aufhören muss…

In diesem Sinne, nach der Party ist immer auch vor der Party:

Das ist der entsprechende Mix dazu:

DJN – Corso 13:31

Und demnächst kommt dann auch der entsprechende Text.

xoxo



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