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Artikel der Kategorie ‘plattenchecks’

[First Listen] Danger Mouse & Daniele Luppi ‘Rome’

Mai 11, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, chillout, new funky shizzle, plattenchecks, soundtrack Noch keine Kommentare →

Lang ersehnt: Das Album der zwei Produzenten-Legenden Danger Mouse und Daniele Luppi, kräftig unterstützt von Jack White von den White Stripes und Norah Jones, die ihre dezent langweilige Art hier mal endlich positiv einbringen kann. Außerdem mit an ‘Bord einige federführende Künstler der Ennio Morricone Soundtracks aus den 60er und 70er Jahren. Soundmäßig geht es daher stark in die ‘Score-Richtung’. Am Anfang, wie ich finde, herausragend schön. Gegen Ende dann leider etwas schleppend.

Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild: “Danger Mouse & Daniele Luppi – Rome” first listen in it’s entirety

Danger Mouse

Plattenchecks März 2011

März 08, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, new funky shizzle, plattenchecks 2 Kommentare →



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Guano Apes – Bel Air

01.04.11

Die Guano Apes sind zurück. Vielleicht das deutsche Rock-Comeback des Jahres. Nachdem es die letzten Jahre eher ruhig um die Band geworden war und keine der eingeschlagenen Solo-Karrieren nach der Auflösung den gewünschten Erfolg brachte, vereinigten sich die vier 2009 erstmals wieder um große Festivals zu spielen. Ironischerweise gab es hierfür wohl den selben Grund wie für die Auflösung: Geld. Ob sie deswegen jetzt auch ein neues Album aufgenommen haben kann man daher auch einfach mal im Raum stehen lassen. Soll aber egal sein, wenn dabei so Ergebnis wie ‚Bel Air‘ rauskommt. Zwar findet man darauf keine absoluten Hits im Stile von ‚Lord Of The Boards‘ oder ‚Open Your Eyes‘, dafür aber astreine, geradlinige Rockmusik, wie man es von den Guano Apes gewohnt ist. Frontfrau Sandra Nasic blüht bei Songs wie ‚Fire In Your Eyes‘ oder ‚This Time‘ geradezu neu auf. Die Single ‚Oh What A Night‘ ist überraschenderweise auch bei weitem nicht die stärkste Nummer auf der Platte. Die besticht eher im Kollektiv. Und das, nach einer derart langen Schaffenspause, auf fast schon beeindruckende Art und Weise.
(4 von 5 Sternen)

Guano Apes

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Hercules & Love Affair – Blue Songs

bereits erschienen

Hercules & Love Affair, das Musikprojekt des New Yorker DJs Andrew Butler veröffentlicht mit ‘Blue Songs’ nicht nur das mittlerweile dritte Album, sondern auch die Fortsetzung einer wahren Erfolgsgeschichte, die sich vor rund drei Jahren mehr oder weniger aus dem Nichts ereignete. Letzteres vermutlich deswegen, weil man den Stil weder einem Genre zuordnen, noch richtig beschreiben kann. Ähnliches kann man auch auf dem neuen Album wieder feststellen. Es ist eine Mischung aus Disco, elektronischen Tanzbeats, früher Housemusik, groovigem Mood und dem was die aktuelle Musikbranche als Indie beschreiben würde. Abwechslungsreich und unverwechselbar. Spannend und eingängig. Neu und doch vertraut. Ein Leckerbissen für die Ohren. Der Zucker im Einheitsbrei. Die Arznei gegen Einfältigkeit. Balsam für die Seele. Und definitiv eine Affäre wert!
(4 von 5 Sternen)

Blue Songs - Hercules and Love Affair

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Beth Ditto – EP

04.03.11

Beth Ditto, ihres Zeichens Frontfrau von The Gossip, wandelt jetzt ein auf Solopfaden. Klar, kann man noch mal ein bisschen mehr Kohle machen, wenn es aufgeht. Hierfür hat sie sich erneut mit Simian Mobile Disco, mit denen sie bereits vor einiger Zeit erfolgreich den Song ‚Cruel Intentions‘ aufgenommen hatte, zusammengetan. Rausgekommen ist vorerst mal eine EP mit vier Tracks. Damit will man vermutlich erstmal austesten, ob sich ein vollständiges Album denn überhaupt lohnen würde. Die Single ‚I Wrote The Book‘ ist zugleich auch die stärkste Nummer, auch wenn sie nicht ganz an die Klasse eines ‚Heavy Cross‘ heranreichen wird. Kommerziell und unkommerziell gesprochen. Mit ‘Do You Need Someone’ liefert man zudem auch noch eine eher balladeske Nummer, die man durchaus als schön bezeichnen kann. Die weiteren zwei Songs ‚Goodnight Good Morning‘ und ‚Open Heart Surgery‘ kann man unterdessen eher als Füllstoff betrachten. Guter Standard, aber eben nicht mehr. Da kann man auch mal eine ganz einfach Rechnung zum Schluss machen: Vier Songs, zwei davon gut, und weil es sich in Sachen Produktion auch mal ein Stück vom Einheitsbrei abhebt und Beth Ditto für Charisma sowieso noch einen Pluspunkt bekommt, gibt es für die gesamte EP ein bisschen mehr als die Hälfte der möglichen Punkte.
(3 von 5 Sternen)

Beth Ditto - EP - Beth Ditto

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Große Diskussion die Tage: Deutsche Singer-Songwriter Musik. Gibt es ja wie Sand am Meer. Gerade erst haben Philipp Poisel und Johannes Oerding ihre neuen Alben veröffentlicht. Jetzt folgen mit Bosse und Clueso zwei weitere Vorreiter dieses Genres. Beide sind schon eine ganze Zeit dabei und haben trotz diversen Ähnlichkeiten ganz andere Erfolge vorzuweisen. Ich zum Beispiel dachte im ersten Moment als ich die neue Bosse Single ‚Weit weg‘ hörte „Fuck, jetzt hat Clueso tatsächlich mal einen guten Song gemacht.“ Als sich kurze Zeit später der Irrtum aufklärte war ich ein wenig erleichtert. Wie man merkt bin ich kein großer Freund von Clueso. Und bei aller Toleranz des individuellen Musikgeschmacks, ich kann einfach nicht verstehen, wer und warum man Clueso gut finden kann. Die Songtexte triefen geradezu vor billigen Phrasen und Pseudo-Intellektuellem Geschwafel. Schlichter Indie-Nonsense! Und zudem ist das musikalisch ja wohl auch nicht gerade Spitzenklasse, was der Herr da seit Jahren abliefert. Um es abzukürzen, trotz dem habe ich natürlich wieder einmal versucht so neutral wie möglich ans neue Album ranzugehen. ‚An und für sich‘ ist mir das auch gelungen, hat aber nichts daran geändert, dass ich Clueso nach wie vor für überschätzt halte. Alleine die Single ‚Zu schnell vorbei‘ machte mir schon falsche Hoffnungen. Der Rest des Albums war nämlich äußerst langwierig und vor allem langweilig. Und wo zum Teufel ist eigentlich der Inhalt? Bei Clueso werde ich einfach das Gefühl nicht los, dass hier willkürlich annähernd gut klingende Sätze aneinandergereiht werden. Das Gegenteil passiert bei Bosse. Hier wird sich zuerst der Inhalt überlegt und danach die passenden Worten gesucht. Und weil Bosse deutlich mehr auf dem Kasten hat als Clueso, nicht nur musikalisch, sucht er die Worte nicht nur, er findet sie auch. Bosse ist die Ausnahme der Regel, und das schon seit Jahren. Und Bosses Album wiederum ist nicht überraschend gut, es ist wieder einmal die Messlatte anspruchsvoller, deutscher Singer-Songwriter Musik, die allerdings auch immer noch im ‚Wartesaal Erfolg‘ rumsitzt. Womit wir auch schon wieder bei der traurigen Wahrheit und dem dazugehörigen Resümee wären: Bosse ist der bessere Clueso und dennoch ‚weit weg‘ vom Erfolg den Clueso haben wird. Wieder einmal.

Bosse – Wartesaal ///// Clueso – An und für sich

Wartesaal - Bosse/////Clueso

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Die kompletten Rezis im Aalener Stadtmagazin SOKO Mag gibt es hier.

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Plattenchecks Februar 2011

Januar 31, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, new funky shizzle, plattenchecks 1 Kommentar →

Da ich es letzten Monat etwas verschwitzt habe, diesen Monat der Besserungsbeweis: Überpünktliche Plattenchecks.

Mit dabei auch die neue Platte von Lena, deren Song für Deutschland ab heute in drei Shows (31.1. & 07.02. auf ProSieben und das Finale am 18.02. in der ARD) gewählt werden kann. Die insgesamt zwölf Songs, die zur Auswahl stehen, sind gleichzeitig- welch Überraschung- auch das neue Album ‘Good News’. Kurz nach der VÖ geht Lena dann noch auf große Tour, um auch absolut für Düsseldorf und die Titelverteidigung gewappnet zu sein.

Dass Raab in Sachen Songcontest auch mal wieder drei eigene Tracks (‘What Happened To Me’,  ‘Mama Told Me’ & ‘That Again’) reingibt, sorgt für wenig Überraschung. Dass er entgegen seinen Ankündigungen das Album aber doch komplett selbst produziert hat allerdings schon.
Denn trotz der bunten Mischung an Songschreibern- Aloe Blacc (‘At All’), Viktoria Hansen aus Dänemark (‘Teenage Girls’), der Elektro-Popsängerin Nicole Morier aus den U.S.A. (‘Taken By A Stranger’), der Großnichte von Judy Garland Audra Mae (‘A Good Day’ & ‘Good News’), der Hannoveraner Peppermint Jam Clique um Mousse T. Partner Erroll Rennalls und Bluespopper Stavros Ioannou (‘A Million And One’), dem Nordiren Johnny McDaid (‘I Like You’) sowie der Elektro-Folk-Popper Daniel Schaub aka Jack Beauregard und Indie-Jazzer Pär Lammers (‘Push Forward’ & ‘Maybe’)- Raabs Note im Arrangieren der Songs kommt doch ziemlich deutlich durch und schafft so- um es mal vorsichtig auszudrücken- relativ wenig Abwechslung oder Ausbrüche.
Oder um es auf den Punkt zu bringen, oftmals verlieren die Songs an Spannung, da es weder Steigerungen noch Höhepunkte gibt. Da muss man wohl mal abwarten ob die Heavytones live noch was rauskitzeln können. Ansonsten sieht es für die Titelverteidigung, so gut ich die Idee nach wie vor finde, eher schwierig aus. Sage ich jetzt einfach mal.

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Lena – Good News

08.02.11

Lena

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Itchy Poopzkid – Lights Out London

25.02.11

Dir Itchys holen zum großen Wurf aus. Mit ‚Lights Out London‘ zeigen Sibbi, Panzer und Saikov noch mal eine musikalische Steigerung. Konstant sehr gute Songs, alles ein Stück rauer, mehr auf den Punkt und nicht mehr ganz so verspielt. Die Itchys fahren hier eine deutlich klarere Linie, die allerdings keinen richtigen Überhit zu bieten hat. Was für die Fans absolut kredibil sein dürfte und die mittlerweile auch schon relativ beachtliche Base weiter ausbauen kann, muss sich aber vermutlich vor ganz neuen Hörern noch beweisen. Eine Prüfung die nicht wirklich einfach werden wird. Reinhören ist an dieser Stelle aber durchaus zu empfehlen, Meinung bilden wie immer eigene Sache.
(3 von 5 Sternen)

Itchy Poopzkid

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The Streets – Computer and Blues

18.02.11

Sehr lange musste man warten. Jetzt endlich veröffentlichen Mike Skinner &Co. ihr neues Album ‚Computers and Blues‘, was nicht nur das fünfte, sondern zeitgleich auch das letzte Studiowerk sein wird. Man sei älter geworden und will nicht noch mit vierzig auf Bühnen stehen und Sturm-und-Drang-Parolen rappen. Daher steht der Albumname sinnbildlich für die Ausrichtung der Platte, futuristisch und dennoch klassisch The Streets. Da ‚Computers and Blues‘ auch schon einige Zeit final im Kasten ist, sind die letzten Monate auch fast alle Songs mal durch Netz kursiert. Hier wird Vorhören also leicht gemacht. Wer allerdings bisher mit The Streets gar nichts anfangen konnte, wird vermutlich auch jetzt nicht mehr überzeugt werden. Alle anderen können berechtigterweise ihre Huldigung an die Band zeigen und bekommen dafür noch mal eine astreine Platte, an der sie noch lange ihre Freude haben werden.
(4 von 5 Sternen)

The Streets

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Roxette – Charm School

11.02.11

Man spricht ja gerne mal vom Comeback des Jahres und wirft geradezu mit Superlativen um sich. Bei Roxette kann eben jenes aber auch mal mit Berechtigung tun. Diese Band hat die 90er maßgeblich geprägt und mit mindestens fünfzehn Hits eine Art Dauerpräsens im Radio abonniert gehabt. ‚Charm School‘ ist das hochgelobte und wahrhafte Comeback einer Band, die sich immer treu geblieben ist. Und auch wenn Fronfrau Marie nach ihrem Hirntumor immer noch nicht ganz genesen wirkt, was sich auf dem Album so auswirkt, dass Per außergewöhnlich viel singt, merkt man sofort eine unbändige Power. Fehlende Hits werden mit einzigartigem Charme und grundsolidem Handwerk wettgemacht. Hallo Radio, Roxette ist zurück!
(3 von 5 Sternen)

Roxette

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Avril Lavigne – Goodbye Lullaby

07.03.11

Das Phänomen Avril Lavigne. Seit Jahren ein unlösbares Rätsel, was ihren Erfolg angeht. Selten einen Künstler gesehen, der wirklich nie erwachsen wird. Von der Pseudo-Punk-Pop-Tussi zur Pseudo-Pop-Punk-Tussi und zurück. Immer die selbe Rotze, nur die Farbe ändert sich manchmal. Gesanglich naja, textlich immer noch 17 Jahre alt und sonst…ähm…nix. Einfach nichts. Ausdruckslos. Hier reicht es noch nicht mal für süß. Warum kauft irgendjemand Avril Lavigne Platten? Es schmiert sich ja auch niemand freiwillig Scheiße in die Ohren. Dieser Drops ist wirklich schon viel zu lange ausgelutscht. Geschmack ist definitiv was anderes.
(1 von 5 Sternen)

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Wavemusic 16 (Compilation)

bereits erschienen

Dieser Sampler ist zwar auf den ersten Blick mit 39,90 Euro kein wirkliches Schnäppchen, dafür aber auf den zweiten ein wahres Schmuckstück. 28 Songs auf zwei CDs, die einen direkt ins Träumen geraten lassen. Locker und cool. Sonne, Strand, Meer und Cocktails im Straßencafe. Urban Beats treffen rhythmische Gelassenheit. Bis dato noch nie gehörte Künstler gehen sofort ins Ohr und sorgen auf Anhieb für gute Laune. Musikalische Bewusstseinserweiterung, die auf zauberhafte Art inszeniert wird. Die Zusammenstellung gleicht einer Symbiose, egal ob Jazz, Soul, Swing oder ein elektronischer Klang zwischendrin, es passt einfach. Es harmoniert und entführt einen gedanklich an einen schöneren Ort, während der Körper automatisch anfängt mitzuwippen. Die einzige Frage, die sich einem am Schluss vielleicht noch stellt ist, ob man die 28 Songs einzeln nicht irgendwie billiger erwerben kann. Das muss aber jeder mit sich selber ausmachen. Wavemusic 16 bleibt an sich eine Empfehlung mehr als nur wert.
(4 von 5 Sternen)

wavemusic 16 Liquid, Part 1 - Various Artists

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Online: www.getrightmusic.com

Hip Hop Hochburg im Internet: Get right music. Der Inhalt ist relativ schnell zusammengefasst. Neue Singles und Mixtapes aus der großen weiten Welt des internationalen Hip Hops, Schwerpunkt U.S.A.. Jeden Tag neues Zeug. Man kann schwer noch mehr up2date sein. Die Mixtapes gibt es zudem fast alle im Rahmen des ‚promotional use‘ for free runterzuladen. Mehr als feine Sache und perfekte Seite für alle Freunde des gesprochenen Wortes. Oder anders gesagt: Getrightmusic.com – wo Rap noch Rap ist.

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Plattenchecks Januar 2011

Januar 24, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, new funky shizzle, plattenchecks 4 Kommentare →



Hab ich Anfang diesen Monats glatt mal vergessen online zu stellen, aber besser spät als nie. Ist ja auch immer noch aktuell.

Dieses Mal im Angebot haben wir P.Puffy Daddy Diddy, die großartige Adele, Keri ‘Sex sells’ Hilson, die Newcomer-Band Beatsteaks (Insider und Zitat eines eher unterbelichteten Kollegen neulich!?) sowie Bruno ‘ich werde in den Pophimmel gelobt’ Mars.

And here we go:

Bruno Mars – Doo-Wops & Hooligans

14.01.11

In Fachkreisen wird Bruno Mars so als eine Art Ryan Tedder gefeiert. Produzent und Songschreiber für massenkompatible Hits, sagt man. Der kommerzielle Erfolg, zumindest in den U.S.A., gibt ihm bisher Recht. Das Talent möchte man ihm an dieser Stelle auch gar nicht absprechen, allerdings ist sein erstes Solowerk jetzt auch nicht gerade weltbewegend. Es dümpelt so ein wenig vor sich hin. Sicherlich alles radiotauglich, was uns in den nächsten Monaten bestimmt nicht erspart bleiben wird, dafür aber auch ziemlich schnell so unscheinbar nervig. Das schleicht sich nämlich so hintenrum in die Gehörgänge und erfüllt so auch eher Klischees ohne jemals Begeisterungsstürme auszulösen. Einfach Durchschnitt.
(3 von 5 Sternen)

Doo-Wops & Hooligans (Deluxe Version) - Bruno Mars

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Beatsteaks – Boombox

28.01.11

Wenigstens kann man sich noch auf ein paar Dinge im Musikbusiness verlassen. Zum Beispiel, dass die Beatsteaks auch nach mehrjähriger Pause wieder Ordentliches abliefern. Mit ‚Milk&Honey’ haben sie da auch schon die erste Duftmarke gesetzt, was zwar kein gigantisches Brett ist, aber gewohnt stark daher kommt. Vielleicht fehlt ihnen noch der ein oder andere große Hit zur weltweiten Anerkennung und vielleicht gelingt ihnen der ganz große Durchbruch deswegen nicht, aber- und das ist viel wichtiger- die Beatsteaks sind auch so immer noch außerordentlich gut, authentisch und sympathisch. Oder um es mit den Ärzten zu sagen: „Wie kannst Du bei den Beatsteaks nur ruhig sitzen bleiben?“
(4 von 5 Sternen)

Beatsteaks

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Diddy – Last Train to Paris

28.01.11

Puffy Daddy Do Wah Diddy entwickelt sich irgendwie immer mehr zur Witzfigur des amerikanischen Raps. Irgendwann in den 90er noch die Millionen nur so gescheffelt, ruht sich P to the Diddy da heute ein bisschen drauf aus und hangelt sich von Making The Band-Staffel zu Staffel. Der Erfolg der jeweiligen Siegerbands dort ist übrigens mit dem der Popstars hier zu vergleichen. Naja gut, denkt sich Diddy Maus, mach ich halt wieder selber was- lass mal ein paar Produzenten anrufen, ein paar Songschreiber und sonstige Vermarktungsstrategen, weil Diddl di Diddy hat selber nicht mehr so viel Lust zu arbeiten. So hört es sich zumindest an. Klarer Fall von Geschmackssache. Oder eben keiner Geschmackssache.
(2 von 5 Sternen)

Last Train to Paris - Diddy - Dirty Money

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Adele – 21

21.01.11

Beachtliche Erfolge hat die erst 21-jährige Adele bereits nach ihrem ersten Album ‚19’ vorzuweisen. Was musikalisch irgendwo zwischen besinnlich ruhig und zauberhaft melancholisch schwankt, zeigte sich bisher zwar als äußerst empfänglich für internationale Gehörgänge, schaffte aber noch nicht den ganz großen Durchbruch. Mit ‘Rolling In The Deep’ liefert die außergewöhnlich talentierte Adele jetzt aber auch den einen absoluten Überhit. Inspiriert von Liebeskummer, der sich durch das komplette Album zieht, macht Adele mit Songs wie ‘Someone Like You’ oder ‘Set Fire To The Rain’ einen weiteren großen Schritt nach vorne. ’21′ ist ganz große Popmusik, fernab von klischeehaften Konventionen und Popattitüden. Und ’21′ ist ein Sieg der Qualität, dass das Musikjahr 2011 mitgestalten wird.
(4 von 5 Sternen)

21 - Adele

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Keri Hilson – No Boys Allowed

21.12.10

Oha, jetzt wird es schlüpfrig. Keri Hilsons neues Album. Puh, was soll man dazu sagen? Erst singt sie was von ‚Pretty Girl’ und „My name is Keri, I’m so very…don’t hate me cause I’m beautiful“, dann leckt sie halbnackt eisenharte Stahltüren ab, während sie sich dazu räkelt und was von „Fuck me, fuck me- it’s thay way you fuck me“ stöhnt, um abschließend noch ihre verletzliche Girlie-Seite auszupacken und was von „Every girl has a breaking point, ya“ zu hecheln. Ernsthaft Freunde: Das ist alles so 2000late, so 90er R’n’B, so billig, schlampig und durchschaubar. So Kelly Rowland für noch Ärmere. So Akon in weiblich. So abstoßend ekelhaft überproduziert. So uncool wie die 80er. I don’t like!
(1 von 5 Sternen)

No Boys Allowed - Keri Hilson

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Preview Februar:
Lena mit ihrem Grandprix Songcontest Album ‘Good News’, Itchy Poopzkid mit ‘Lights Out London’, The Streets mit ihrem letzten Studioalbum ‘Computers and Blues’, Roxette mit ihrem Comeback ‘Charm School, Avril Lavigne mit einem weiteren überflüssigen Stück Popdreck und als so eine Art Geheimtipp die Wavemusic Vol.16 Compilation.
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Plattenchecks Dezember 2010

Dezember 10, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, new funky shizzle, plattenchecks Noch keine Kommentare →

feat.

Duffy, Daft Punk Tron O.S.T., The Black Eyed Peas, Ten Years Of Moon Harbour, Rihanna, Take That, Madcon & dem Online-Tipp Girl Talk


+++
Jamiroquai hat im Rahmen seines Auftrittes bei X-Factor mal kurz mit Cheryl Cole und Danni Minogue die halbe Jury beleidigt und da zu Recht! +++ Die GEMA wird immer lächerlicher und verlangt mittlerweile auch Abgaben von Kindergärten und Schulen, die Songs aus Liederbüchern für ihre Klassen kopieren. +++ Fettes Brot lösen sich zur Volljährigkeit nach 18 gemeinsamen Jahren auf. Man will nach so langer Zeit jetzt erst mal ein paar eigene Wege gehen. Gerüchte besagen allerdings, es handele sich um eine Promo-Aktion den sehr schleppenden Tour-Ticketverkauf anzukurbeln. +++ Selbe Geschichte bei Monrose, zumindest was die Auflösung angeht. Am Grund darf hier ebenfalls gezweifelt werden. +++ Zum Schluss noch eine Info aus dem Nähkästchen: In einem Jahr werden wir hier an selber Stelle ein großes deutsches Hip Hop Comeback abfeiern!
+++

(weiterlesen …)

Verlosung: 3x Christian Durstewitz – ‘Let Me Sing’ CDs

November 16, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, plattenchecks 19 Kommentare →

Boah ey, sind wir ein tighter Musik-Blog! Nicht nur, dass wir hier Tag für Tag was musikalisch Wertvolles aus dem Hut zaubern, wir hauen gelegentlich auch noch was für unsere Leser raus. Bisher waren das meist Party-oder Konzert-Tickets in Form von Gästelistenplätzen, jetzt starten wir aber erst so richtig durch und verlosen mal was Physisches.

Und zwar 3 brandneue und selbstverständlich noch original eingeschweißte Christian Durstewitz Alben. Diese wurden uns freundlicherweise von seinem Plattenlabel zur Verfügung gestellt. Vermutlich weil wir ein so tighter Blog sind. Vielleicht aber auch, weil wir seit der ersten Stunde von dem jungen Herren schwärmen.

Und hier geht’s gleich weiter:

Mit seinem Album-Einstand ‘Let Me Sing’ ruft Christian ‘Dursti’ Durstewitz gleichzeitig seine Message aus. Hier gibt’s kein Schubladen-Denken und keine Grenzen, höchstens gesprengte. Hier geht es noch um Passion und Liebe zur Musik. Achtung Pathos: Wer das nicht spürt, fühlt womöglich gar nichts mehr. ‘Let Me Sing’ ist ein wirklich beeindruckendes Debüt, das es -trotz dem ein oder anderen zu oft benutzten ‘ohoh’ oder ‘lala’- verdient hat von Erfolg gekrönt zu werden. Rohdiamanten müssen nun mal erst geschliffen werden. True story!

Die Story von Dursti kurz zusammengefasst:

Christian Durstewitz – Stalker (live @ MoMa – ARD)

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Unsere Story mit Dursti (etwas ausführlicher):
-> aerodynamite.tv/?s=Durstewitz

So, dann mal ran an den Speck: Wer mag ein Album gewinnen?
Es ist auch wirklich ganz simpel: Einfach unter dem Artikel was total Sinnvolles kommentieren oder das ultimative Codewort nennen und schon habt ihr gute Chancen in den kommenden Tagen ein Päckchen von uns in eurer Post zu finden.

Gerne dürft ihr aber auch den Künstler unterstützen und aktiv fördern:

Let Me Sing - Christian Durstewitz

Versus The World

November 15, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, new funky shizzle, plattenchecks 3 Kommentare →

Wir starten mal mit einer guten und einer schlechten Nachricht in die neue Woche.  Die Gute zuerst: Der Opening Track vom neuen Cudder Album ist der Killer. Finde ich zumindest. Könnte aber auch einfach am Cee Lo Green Feature liegen. “This Is A Journey To The Horizon”, weißte Bescheid…

Jetzt die Schlechte: Danach wird es etwas mau. Hatte ich das ‘Man On The Moon’-Nachfolger-Album vor ein paar Wochen in den Plattenchecks noch fast in den blauen Himmel gelobt, was wiederum daran lag, dass die zum Pre-Listening in kurzen Ausschnitten bereitgestellten Songs wohl etwas zu kurz waren, muss ich dementsprechend jetzt meine Meinung leider etwas revidieren.

‘Man On The Moon 2′ ist mit Sicherheit auch nicht schlecht. Ich vermute nur, dass man (oder ich) sich die Messlatte aufgrund des letzten Albums etwas weiter nach oben gelegt hat. Aber auch zu Recht. Das war schon erste Sahne. Andere schaffen es in ihrer ganzen Karriere nicht eine solche Höhe nicht zu reißen.

Es tröpfelt halt so ein bisschen vor sich hin. Viele der insgesamt 17 Songs kursierten bereits einige Monate im Netz und dümpelten sich im Laufe dessen irgendwo zwischen zu oft gehört und vermutlich eh nur Album-Appetithäppchen und eher Füllstoff ein.

Auf der anderen Seite: Wer macht eigentlich noch 17 Tracks auf nur ein Album. Der durschnittliche Major-Popstar Künstler füllt damit normalerweise gleich zwei Alben und vier Jahre Existenz. Mr Mescudi hingegen haut gefühlt alle zwei Wochen was Neues raus- und sei es “nur” ein Feature oder Remix. Eine Tatsache, die alleine schon respektabel genug ist. Und da gibt’s, quasi for free, noch Qualität on top.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte, beim ganzen üben den grünen Klee loben, ist dass an eben jener Qualität auf ‘Man On The Moon 2′, im Gegensatz zu ‘Man On The Moon’, ein bisschen gespart wurde. Meine persönliche, wirklich nirgends abgekupferte Meinung. True story.

Es gibt sicherlich die eine oder andere außerordentlich nette Nummer, ‘Erase Me’ for example, oder auch ‘These Worries’, was aber größtenteils an den Mary J.Blidge Feature-Vocals liegt. Der Rest erreicht das Prädikat (be)merkenswert leider nicht so ganz. Gut, aber eben nicht sehr gut.

Aber bilden Sie sich doch selbst ein Urteil:

Kid Cudi – Man On The Moon 2: the Legend of Mr.Rager

1 Scott Mescudi VS the World feat. Cee-Lo
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2 REVOFEV

3 Don’t Play This Song feat. Mary J. Blige

4 We Aite (Wake Your Mind Up)
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5 Marijuana
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6 Mojo So Dope

7 Ashin’ Kusher

8 Erase Me feat. Kanye West

9 Wild’n Cuz I’m Young
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10 The Mood
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11 MANIAC feat. Cage & St. Vincent

12 Mr. Rager

13 These Worries feat. Mary J. Blige

14 The End feat. GLC, Chip Tha Ripper & Nicole Wray
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15 All Along

16 GHOST!
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17 Trapped In My Mind
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Man On the Moon II: The Legend of Mr. Rager - Kid Cudi

Plattenchecks November 2010

November 09, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, new funky shizzle, plattenchecks Noch keine Kommentare →

feat.

Jamiroquai, Magda, Cee Lo Green, Christian Durstewitz, Sven Väth, Mando Diao Unplugged + Online-Tipp: Mashup Germany

+++ Nun ist offiziell: Panasonic stellt die Produktion der legendären Technics 1200 und 1210 Plattenspieler ein. Zum einen hätten ein paar Partnerfirmen aufgehört Teile für den Plattenspieler zu produzieren, zum anderen sind die Verkäufe in den letzten zehn Jahren um satte 85% eingebrochen. Unterdessen wird allerdings weiterhin gemunkelt, es würde sich dabei um einen cleveren Marketingschachzug handeln. So oder so, beides wäre traurig. +++ MTV gewinnt den Preis für die bescheuertste Idee des Jahres und wird ab 2011 (wieder) zum Bezahlsender. Ein Konzept das sowohl in der Geschichte von MTV, als auch grundsätzlich im deutschen TV noch nie Erfolg hatte. +++ Beyonce ist schwanger. Angeblich ungeplant, aber natürlich von Jay-Z. +++ Feststellung zum Schluss: 2010 wird wohl das Jahr der peinlichen Comebacks. +++

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Plattenchecks Oktober 2010

Oktober 05, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, new funky shizzle, plattenchecks Noch keine Kommentare →

Diesen Monat zur Abwechslung mal mit ausschließlich zu empfehlenden Alben.

feat.

Swedish House Mafia, Kings Of Leon, Gonzales, The Roots & John Legend, Aloe Blacc, Kid Cudi, Diyana und dem Online-Tipp NPR MUSIC

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+++ Vorfreude: Jamiroquai veröffentlichen Ende Oktober/Anfang November nach fünf Jahren ihr lang ersehntes neues Album ‚Rock Dust Light Star‘. Alles was man davon bisher schon zu hören bekam knüpft nahtlos an die großen Hits der vergangenen Tage an! +++ Wyclef Jean kandidiert nun doch nicht für das Präsidentenamt Haitis. Sein Name wurde von der Bewerberliste gestrichen, weil er nicht die Mindestdauer von 5 Jahren in Haiti verbracht hat. +++ Xavier Naidoo, Rea Garvey, Sasha und Michael Mittermeier lassen es ab Januar swingen und gehen gemeinsam auf Tour. +++ Traurige Nachricht zum Schluss: Silbermond Frontfrau Stefanie Kloß ist vergeben, und zwar an Silbermond Gitarrist und Mastermind Thomas Stolle. Nach ihrer langjährigen Freundschaft entwickelte sich da in den vergangenen Monaten dann doch noch etwas mehr. +++

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Plattenchecks September 2010

September 02, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, plattenchecks 1 Kommentar →

Nach der kleinen Sommerpause vom SOKO Mag, gibt’s diesen Monat die Plattenchecks in der Extended Edition.

feat.

Oliver Koletzki & Fran, Katy Perry, Super Super, Wir sind Helden, Martin Eyerer, Patrice, Marteria, N.E.R.D., Chromeo, Linkin Park, Tinie Tempah & dem Online Tipp: Some kind of awesome

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+++ Musikbusiness ad absurdum: Wyclef Jean kandidiert tatsächlich für das Präsidentenamt Haitis, Dr.House nimmt ne Blues Platte auf und Justin Bieber (16 Jahre alt) lässt seine Biografie schreiben. +++ Patrick Nuo und Sophia Thomalla (WTF!?) bilden die neue Jury um Dieter Bohlen bei der neuen DSDS Staffel. Ist aber bestimmt auch nicht so einfach Leute zu finden, die sich für die Gage Bohlen unterwerfen müssen. +++ „Befruchtet haben sich die Geltungssucht der Lokalpolitik, die Profitsucht der Veranstalter, auf beiden Seiten gut gedüngt durch totalen Amateurismus. Das ist kein tragisches Unglück, sondern ein Verbrechen.“ (Zitat Marek Lieberberg zur Katastrophe auf der diesjährigen Loveparade in Duisburg) +++

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