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Artikel der Kategorie ‘~stuff’

Frau K. aus Doppel-A

September 17, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: Frau K. aus Doppel-A und ihr außergewöhnliches Gespür dafür, mir hart auf den Sack zu gehen

Ich stehe vor der schwersten Aufgabe meines Lebens. Gefühlt zumindest. Schreib mal über was Positives, beziehungsweise schreib mal positiv.

Ich war mir sicher, dass es kein Problem werden würde, als mir Frau K. aus Doppel-A (Name der Redaktion geändert) vorwarf, ich würde ja nur jammern und kritisieren. Texte voll toll und so, aber sie würde so gern mal was Positives lesen von mir.

Und was mache ich? Ich lehne mich gewohnt waghalsig aus dem Fenster und entgegne nur ganz keck, im Stile eines Barney Stinson, „Challenge accepted!“

Ich und jammern? Pah! „Ja, nur so zu 70, 80 Prozent“, korrigiert Frau K. aus Doppel-A, in der Hoffnung gleichzeitig mein gar aufbrausendes Temperament zügeln zu können. Es misslingt ihr. Ich rede mich in Rage. Bin ich gut drin. Jedenfalls bei den entsprechenden Themen. Erstaunlicherweise hat Frau K. aus Doppel-A da ein ausgesprochenes Talent dafür, eben jene Themen auf den Tisch zu bringen.

Jedenfalls denke ich mir während der Heimfahrt den Kopf wund. Es muss doch was geben, was mich voll und ganz erheitert, so ohne Sachen, die mir hart auf den Sack gehen.

Liebe? Zu schmalzig. Sex? Geht nicht, ich brauche ja mittlerweile schon eine Stunde dafür noch einen Porno zu finden, der mich annähernd geil macht. Außerdem liest das hier meine Mama. Facebook? Ja, warum eigentlich nicht? Endlich mal ein Text darüber, warum Facebook eigentlich total toll ist. Gut, die Änderung der Privatsphäre-Einstellungen vergangene Woche hat einen kurzen, aber vehementen Wutanfall bei mir ausgelöst. Und ich will ja nicht lügen.

Die Themensuche gestaltet sich wirklich schwierig. Meine Laune grenzt der einer Frustration. Ich will es nicht wahr haben. Deswegen lege ich mir erstmal positive Vibes aufs Ohr:

Nas & Damian Marley – Count Your Blessings

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Count Your Blessings - Distant Relatives

Jetzt überlege ich, dass ich niemals etwas kaufen würde auf dem ‚Positive Vibes‘ steht. Weiß nicht genau warum, aber es kommt mir einfach falsch vor.

Diese verwirrenden Gedanken machen mich fertig. Ich kann nicht schon wieder gegen Frau K. aus Doppel-A verlieren! Mein Ego und so, Ihr wisst Bescheid.

Innerlich sehe ich mich schon den Billard-Queue im Stile eines John McEnroe zerstören, wenn ich das nächste Mal vorzeitig die schwarze Kugel im Loch versenke, worauf Frau K. erstmal genüsslich grinsend an ihrer Zigarette zieht. Und das war jetzt keine Metapher.

Dabei fällt mir ein, dass jemand mal die Theorie aufgestellt hat, ich müsse total gut im Bett sein, weil ich so emotional bin und auch mal richtig ausrasten kann, wenn es sein muss. Astreine Theorie und absolut scharfsinnige Analyse, behaupte ich an dieser Stelle einfach mal.

Eine Stunde später schweifen meine Gedanken wieder zurück zum Thema. Mir wird klar, dass Dinge nur gut oder schlecht sind, weil sie irgendwas sind, sprich es gibt immer ein Grund dafür. Bringt mich zwar einen Schritt weiter, aber noch nicht ans Ziel, weil die Frage, die sich jetzt stellt, ist: Gibt es etwas, dass uneingeschränkt gut ist?

Kurz habe ich das Gefühl, dass mein Kopf platzt. Dann schlafe ich ein.

Morgen wage ich einen neuen Versuch. Und dann werde ich Frau K. aus Doppel –A Lügen strafen! Behaupte ich jetzt mal ganz keck. Bis dahin rate ich allen ‘Frau Ks’ dieser Welt nicht alles auf die Goldwaage zu legen. Und schon gar nicht meine Worte.

In diesem Sinne, to be continued…for sure…maybe…hopefully

xoxo

Der X-Faktor

September 13, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: X-Factor

Casting-Shows. Ich bin abhängig. Zumindest schaue ich immer wieder rein. Suggeriert mir irgendwie am Puls der Zeit zu sein. Außerdem schaue ich eigentlich alles was mit Musik im Fernsehen zu tun hat. Ist eben mein Ding. Was soll ich noch mehr sagen?

Letztes Jahr habe ich da auch schon mal was zur ersten ‘X-Factor’-Staffel in Deutschland geschrieben. Wollte mich damit insgeheim für einen Juroren-Posten bewerben, hat aber nicht ganz geklappt. Jetzt sitzt ‘Das Bo’ in der Jury. Auch okay. Ich mag den irgendwie. Denn trotz den teilweise sehr absurden Geschichten, die man sonst von ihm hört, machte er auf mich immer einen recht sympathischen Eindruck. Das nicht zuletzt auch, weil er, in meiner Zeit in Hamburg, ähnlich viel Kaffee in Straßencafes auf der Schanze zu sich nahm wie ich. Vorteile von Künstlern, Selbstständigen und Arbeitslosen.

Hintergrund dieser neuen Jury-Besetzung war sicherlich das ganze Format ein bisschen mehr in jüngere Richtung zu schieben. Und, wenn wir ehrlich sind, dürfte Das Bo auch nicht so teuer sein. Vielleicht bekommt er aber trotzdem mehr als Till Brönner, besonders kamerageile Menschen machen’s nämlich für ziemlich wenig, habe ich mir aus Insiderkreisen sagen lassen.

Gott, ich hasse Till Brönner! Er alleine wäre ein Grund dafür, dass ich sonntag Nachts weiterzappe. Aber ich habe Schlafstörungen. Und es kommt nichts Besseres als die zwei Wiederholungen der vergangenen Woche. Also beschäftige ich mich, während Till Brönner dummes Zeug labert, mit der Frage, wann Sarah Connor endlich wirft. Und damit was einen dazu treibt was mit Marc Terenzi anzufangen. Bei beidem bin ich allerdings völlig ratlos.

Die Sendung dümpelt so vor sich hin. Ich frage mich jetzt, ob sich dieser Moderator, der die Angehörigen der Kandidaten interviewt und dessen Namen ich schon wieder vergessen habe, eigentlich schon geoutet hat. Kurz möchte ich es googlen, aber dann wird mir klar, dass es mich überhaupt nicht interessiert.

Dass die Show eigentlich ein Gesangswettbewerb sein soll, wird einem, bei objektiver Betrachtung, unterdessen nicht so richtig klar. Keine Mega-Talente. Nur ein paar mehr oder minder verrückte Typen. Hier geht’s eindeutig mehr um Storytelling, als um irgendwas anderes.
Bei den peinlichen Teilnehmern schalte ich weg. Ich kann’s mir einfach nicht mehr ansehen und hören. Das Thema ist langsam wirklich durch, der F(remdscham)-Faktor definitiv zu hoch und meine Lebenszeit dafür einfach zu schade.

Nur kurze Zeit später hänge ich allerdings schon wieder auf VOX und muss mir daraufhin endgültig eingestehen, dass auch ich nur ein Opfer einer Marktanteile-Strategie bin. Ich überlege, ob es sich lohnt, darüber zu schreiben und welche Worte am ehesten meine Abneigung gegenüber Till Brönner ausdrücken können. Ich notiere: Unsympathisch pseudo-intellektuell, am Thema vorbei bewertend, dabei unwitzig, und vor allem unehrlich. Letzteres deswegen, weil ich einfach seinen Playback-Auftritt in der Show im letzten Jahr nicht aus dem Kopf bekomme.

Sicherlich ist es so, dass er live nicht gut, oder gar nicht singen kann, aber dann nehme ich auch einfach keine Songs mit Gesang auf. Schuster bleib bei deinen Leisten, Trompeter bleib bei deinem Geblase. Alles besser als die heiße Luft, die hier unkontrolliert in den Orbit gejagt wird.

Weiterführend komme ich zu der Theorie, dass er weiß, dass er leider nur was kann, das der etwas älteren Hausfrau feuchte Träume beschert, ihm seine insgeheimen Träume von jungen und wilden Groupies allerdings nicht erfüllen kann. Das ist alles so unauthentisch gekünstelt, dass mir fast ein bisschen schlecht wird.

Denken wir da mal an letztes Jahr. Da hat er eine Kandidatin, die alles hat, was eine musikalische Erfolgsgeschichte heutzutage braucht: Edita Abdieski hatte eine Killer-Stimme, Charme, Ausstrahlung, eine Tellerwäscher-Geschichte und war süß zugleich. X-Faktor Jackpot. Eigentlich.
Aber was passiert? Till Brönner “coacht”, und irgendwelche Halbprofis schreiben ihr ein völlig uninspiriert langweiliges Album. Und da wundert man sich, warum man damit keine Platten verkauft. Faszinierend.
Das ist so ein bisschen als ob man sich für viel Geld einen Lotterieschein kauft und dann die Zahlen eins bis sechs ankreuzt. Aber egal, ist einfach viel zu müßig, das hier weiter auszuführen, und außerdem ein ganz anderes Thema.

Bos Outfits entwickeln sich derweil zu dem Interessantesten an der ganzen Sendung. Das einzige was mich sonst noch unterhält, ist das Gesicht von Sarah Connor, wenn sie versucht nachdenklich analytisch rüberzukommen. Das Gesicht hat sie bestimmt nicht gemacht, als Marc Terenzi ihr das erste Mal vorgestellt wurde. Und vermutlich hat ihr damals jemand wie Till Brönner gesagt, “he is a really big rockstar!”

Bei dem Gedanken habe ich jetzt endgültig meinen Faden verloren. Zum Glück haben die ihn auch nicht, sonst würde ich mir vielleicht noch dümmer und ratloser vorkommen jetzt. Ich muss mich sammeln. Ich suche einen griffigen Vergleich.

Casting-Shows sind wie die nächste Liebe: Man sucht den einen, findet aber nur einen anderen.

Die Kunst ist trotzdem etwas daraus zu machen. Vorher muss einem aber erstmal klar werden:

Stop fakin’ the funk!

Edita Abdieski – Rolling In The Deep (Acoustic Cover)

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xoxo

Geld

September 08, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: Geld

Geld. Dieses Teufelszeug! Vielleicht mag ich es deshalb so. Manchmal wünschte ich, ich wäre Dagobert Duck, dann könnte ich auch jeden Morgen in Moneten baden. Und das würde ich auch. Und dann würde ich es verprassen. Sinnvoll. Denn Geld macht einen ja auch nur glücklich, solange man etwas Vernüftiges damit anstellt.

Kann man machen wie George Best (“I spent a lot of money on booze, birds and fast cars- the rest I just squandered”). Oder man begründet alles grundsätzlich immer mit “weil ich es mir leisten kann”.
Als ob ich auch irgendjemand Rechenschaft dafür schuldig wäre, was ich mit meiner verhurten Kohle mache. Und als ob ich mich schuldig fühlen müsste dafür, dass ich Geld verdiene, und vor allem noch viel mehr Geld verdienen möchte.

Ist doch klar, ich will es ja auch ausgeben. Und so habe ich im Endeffekt dann ja eh wieder nur ein großes Nichts. Alles bloß schnöder Mammon, der vielleicht viel wert ist, aber bestimmt nicht sich deswegen zu streiten. Freunde, das verfickte Leben ist wie ein 6er, ohne Lotto.

Wenn das mal endlich all denjenigen klar werden könnte, die das Wort ‘Kommerzialisierung’ benutzen, dann müsste ich auch nicht ausflippen, wenn ich es noch einmal irgendwo von irgendwem höre.
Vermutlich würde ich dann auch seltener das Wort ‘Hure’ benutzen. Versprochen! Auch wenn ich eigentlich Fän bin, von der Hure an sich. Jetzt mal so im klassischen Sinne. Denn die leistet ja schließlich auch nur ihren Beitrag. Den Körper zu verkaufen ist irgendwie auch nicht ganz so bedenklich wie die Seele! Und außerdem hat ein Ausrufezeichen zum richtigen Zeitpunkt auch noch nie geschadet.

So, was habe ich zum Thema Geld noch zu sagen? Ach ja, die besten Dinge im Leben sind ja eh for free. Oder unbezahlbar. Weiß aber eigentlich auch jeder, der irgendwann schon mal was verloren hat. An dieser Stelle zitiere ich gerne Victor Hugo (“Der Besitz macht uns nicht mal halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.”). Der hat es einfach auf den Punkt gebracht.

Und um jetzt, neben diesen großen Worten, nur halb so dumm dazustehen, schließe ich mit dem, mir gerade aus dem eigenen Kopf entsprungenen, und mit keinem Geld der Welt zu bezahlenden Gedanken:

Astronomische Summen sind doch auch nur dann welche, wenn sie deinen Horizont übersteigen.

In diesem Sinne, denkt immer dran, Liebe ist voll und so, aber Musik ist besser, die kann man nämlich kaufen, wenn man sie braucht.

Gotye – Somebody That I Used To Know

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Gotye

p.s.: Ein richtig guter Song ist dann einer, wenn man ihn wie Freiheit empfindet…und sich mittendrin schon wünscht, dass er gleich noch einmal von vorne beginnt.

Gotye – Somebody That I Used To Know (Neon Stereo Remix)

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xoxo

Erkenntnisse

September 05, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: Erkenntnisse

Erkenntnisse, ich mag sie. Erkenntnisse sind sowas wie der erste Schritt auf der Straße des Fortschritts. Stagnation hingegen stinkt! Nach Angst vor Veränderung. ‘Never change a winning team’, aber was machen, wenn der Blinker in die Verliererstraße schon gesetzt ist?

Wir sind ja alle keine Hellseher, eher im Gegenteil. Ich persönlich glaube ja, dass sich hier die Spreu vom Weizen trennt. Wenn ich jetzt hellsehen könnte, könnte ich auch sagen was von beidem ich bin. So muss ich aber weiter vermuten und vermuten und vermuten. Bringt mich spontan zu der Erkenntnis, dass Spekulation vermutlich ne Menge mit Mut zur falschen Entscheidung zu tun hat.

Und auch wenn es vielleicht nicht immer richtig war, so habe ich, getreu dem Motto, “das gefällt mir nicht, das mach ich anders”, doch immer so gehandelt, dass ich guten Gewissens den symbolischen Stinkefinger zeigen konnte. Irgendwie zumindest.

Verstehen allerdings viele nicht. Und zwar mindestens die, die sich den Stinkefinger immer nur denken und die symbolischen Eier noch suchen oder noch nie gesucht haben.

Das schürt, mal wieder, meine Abneigung gegen Menschen. Katalysiere ich, indem ich auf Facebook weitere fünf virtuelle Freunde auf verbergen setze. Manche machen es einem aber auch wirklich einfach. Diagnose: ADS 2.0. In vielen Fällen auch nicht heilbar. Oder warum postet man sowas wie ‘Vielen Dank für die Glückwünsche’, während man noch Geburtstag hat?

Letzte Woche habe ich mein gerade gekauftes YES-Törtchen (Alter, wie cool ist das denn??) nicht auf Facebook gepostet, weil ich schon immer konsequent alle Leute hate, die ein Bild von ihrem Essen teilen.

Hätte ich damit nun wirklich meine eigenen Prinzipien verraten? Ich weiß es nicht! Ich weiß nur, dass Facebook offensichtlich zu viel Zeit in meinem Leben einnimmt. Hätte ich in jener Zeit doch nur was noch besseres zu tun. Ich könnte mir zum Beispiel Gedanken darüber machen ob temporäre Freunde auch Freunde sind.

Aber genug gejammert jetzt. Kommt gar nicht gut an, habe ich mir sagen lassen. Und außerdem nervt’s! Sehe ich genauso. Erstens gibt’s immer irgendjemand, dem es noch viel schlechter geht, subjektiv ja sowieso, und zweitens verliert jeder so langsam den Bezug zu wirklich Wichtigem. Ist vielleicht eine Sache des Älterwerdens. Oder von Dummheit. Bin mir an dieser Stelle nur sicher, dass Dummheit nichts mit dem Alter zu tun hat.

Jedes Mal, wenn ich darüber nachdenke, wie es wäre dumm zu sein, beziehungsweise ob das Leben wirklich einfacher wäre deswegen, glaube ich, dass die wahre Kunst darin besteht glücklich zu sein, obwohl man weiter als über den eigenen Tellerrand denken kann.

Das wiederum bringt zu der Erkenntnis (Achtung: Gedankensprung), dass Entertainment zum Glück ein ziemlich weit gefächerter Begriff ist. Vielleicht stellt man die Legitimation im Einzelnen deswegen auch so selten in Frage. Oder die Antwort wäre einfach nur Wortverschwendung.

Jill Scott – Golden

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Jill Scott

Ein Päckchen zu tragen

September 01, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: Rückenschmerzen

Rückenschmerzen. Die Rache Gottes an meiner Ungläubigkeit. Bestialisch, sage ich auch gerne. Und oft. Leider. So oft, dass selbst der größte Quacksalber in weißem Kittel von chronisch sprechen würde. Also wenn er mir auch zuhören würde. Ich gehe ja schließlich nicht zum Arzt, weil ich nicht krank bin. Und ich brauche auch keine Krankschreibung. Ich bin selbstständig, Du Arsch! Und in jeder Minute, in der Du mich nicht behandeln kannst, verdiene ich auch kein Geld mit dem ich Dich bezahlen könnte!

Ich hasse Ärzte! Zumindest die meisten mit denen ich je zu tun hatte. Verhält sich wie mit Ex-Freundinnen. Denn wie realistisch ist es wirklich, eine gute im Alltagsumfeld zwischen Wohnung und Stammcafe zu finden?

Also lebe ich mit meinen Rückenschmerzen, ebenso wie mit der Gewissheit im Hinterkopf, dass das und die Richtige (Ying zum Jan) nur da sein kann, wo ich noch nicht war.

Gegen beides hilft Bewegung. Berge und Propheten können ein Lied davon singen. We have to move on now. Or never. Aber je länger man wartet, desto größer wird das Päckchen, das man mit sich rumschleppt.

Vermutlich habe ich deswegen auch so große Rückenschmerzen. Ist jetzt jammern auf hohem Niveau, aber darin bin ich King. Wenn ich möchte. Mittlerweile möchte ich allerdings nicht mehr. Luxusprobleme! Thank God! Oder irgendwem anders. Wer kann das schon so genau sagen?

Tausend Möglichkeiten, die sich bieten, und meistens doch nur eine Chance, sich zu entscheiden. Ganz oder gar nicht eben, denkt der Denker und unterscheidet sich dabei wohl im Wesentlichen vom Macher.

Fakt ist nur, im Normalfall klopft das Glück nicht an deine Tür, und das mindestens so lange bis irgendwann gar niemand mehr klopft.

Oasis – Who put the weight of world on my shoulders

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Oasis

Sunday’n'Night

August 29, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: Sonntag Abend

Sonntag Abend. Hat sich eigentlich noch irgendwer schon mal gefragt wieviele Menschen jetzt schlechte Laune haben, weil morgen Montag ist und sie arbeiten müssen? Sprich wieviele Menschen ungern arbeiten oder ihren aktuellen Arbeit nachgehen? Und, wieviele von denen wären wieviel produktiver, wenn ihnen das was sie tun auch noch Spaß machen würde?

Vielleicht hab ich auch nur zu viel Zeit, um mir über so etwas Gedanken zu machen. Deswegen habe ich übrigens auch einen Twitter-Account. Also wegen der zu vielen Zeit, nicht wegen den Gedanken oder irgendetwas anderem was man mit Verstand erklären könnte.

Ich bin jedenfalls Fän von Sonntag Abenden. Endlich wieder Ruhe. Und Ausschlafen. Montag ist ja auch mein Sonntag, sage ich immer gerne. Eine Nebenerscheinung, wenn ich mich die Tage davor durch Clubs und das Nachtleben hure, ist nämlich, dass ich dazwischen nicht erholsam schlafen kann. Zumindest nicht richtig. Merke ich auch immer dann, wenn ich nachts um drei doch wieder damit anfange Red Bull zu trinken, um den Kreislauf noch mal ein bisschen in Schwung zu bringen. Ich weiß nicht, ob es wirklich was bringt, aber ich bilde mir es ein. Und das reicht ja auch schon.

Ist fast wie die Sache mit Gott. Wer braucht schon Beweise, wenn er lieber glauben will? Und wer hat keine Angst davor möglicherweise enttäuscht zu werden?

Außerdem ist nach dem Club fast so wie Sonntag nachts. Habe ich schon mal drüber geschrieben, und wurde sogar veröffentlicht. Geht um Liebe, Musik und Wahrnehmung- jedenfalls im weitesten Sinne. Die Bilder kann man sich ja wegdenken…

…dabei fällt mir ein: Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Partyfotografen verabscheue? Sind meistens auch die wirklich armseligsten Figuren auf einer Party. Und fotografieren können sie auch nicht! Außerdem, liebe Gäste, entscheidet Euch: Tanzen oder in die Kamera lächeln!?

Sage ich aber auch vielleicht nur, weil ich selbst so unfotogen bin. Gott, ich hasse schöne Menschen! Wenn alle schönen Menschen auch noch clever wären, wären alle hässlichen wahrscheinlich arm. Würde die Welt noch ungerechter, vielleicht aber auch ein Stück einfacher machen.

Aber einfach ist halt echt langweilig. Und riskant oft unspektakulär. Die Kunst ist trotzdem was zu riskieren. Klingt jetzt simpel und ist es am Ende meistens auch. Wie oft ich schon den Gedanken hatte, wie simpel doch die besten Ideen sind. Unzählbar.

Ich warte immer noch. Auf diese eine so simple wie geniale Idee, die mir den Reichtum beschert, den ich schon längst hätte, wenn mein Körper das Kapital wäre, das in meinem Kopf noch schlummert. Riskant, ich weiß. Aber zum Glück kann man während man wartet auch schlafen. Jede Menge sogar. Hat eben alles seine Vor-und Nachteile.

Dabei bloß nie vergessen: Das Glas ist immer halbvoll! Alle die das Gegenteil behaupten sind nur Philosophen, die im Matheunterricht nicht aufgepasst haben.

xoxo

p.s.: Kommentare sind übrigens deaktiviert, weil es nichts zu diskutieren gibt und ich nicht mit Kritik umgehen kann. Ach, und weil ich es kann.

Jamie Woon – Night Air

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Jamie Woon

Verwirrende Gedanken

August 27, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, covered, ~stuff Kommentare deaktiviert

Thema: Verwirrende Gedanken

Verwirrende Gedanken in meinem Kopf. Eine bedenkliche Mischung aus Wut, Abneigung, Lust-und Hilflosigkeit. Last Friday Night war doch noch alles viel besser, würde Katy Perry sagen. Da hatte Philip Lahm auch noch nicht sein Buch rausgebracht. Mein Gott, was für ein Idiot! Biografie mit 27. Ist doch nicht Amy Winehouse. Nur der einzige deutsche Linksverteidiger, der zur Not auch rechts spielen kann.

Egal, was noch? Ich hatte mich auch noch nicht mit einigen Leuten unterhalten. Über menschliche Abgründe. Und so. Kommt man halt manchmal drauf, wenn alle guten Themen schon durch sind. Werde da dann immer leicht depressiv. Und es bestätigt mich in meiner gemeinen Meinung der Allgemeinheit gegenüber. Frustrierend. Wie schnell Stimmungen immer wieder schwanken können. Ich bin beeindruckt.

Jetzt zeigen sich die RTL-Proleten am Nebentisch auch noch die aufgenommenen Handyvideos der letzten Inszest-Familienfeier. Weiß nicht ob sie wirklich RTL schauen, aber so stell ich mir den typischen RTL-Seher eben vor. Klischees sind ja auch nur Klischees, weil sie immer wieder bestätigt werden. ANSTAND, FREUNDE, ANSTAND!

“Ich müsste ja nicht schreien, wenn Ihr Euch benehmen könntet.” Kraftausdrücke denke ich mir nur. ‘Deine Mutter-Witze’ wären zwar nicht unangebracht, würden die Situation aber mit Sicherheit eskalieren lassen. Zum Glück bin ich intelligent. K-L-U-K!

Auf der anderen Seite: Wenn intelligente Menschen immer nachgeben würden, würde ja alles nach der Pfeife der Dummen tanzen. Absurde Vorstellung. Allerdings befinden wir uns ja momentan auch in einer absurden Welt. Nur anders eben. Teufelkreis, verfickter Teufelskreis! Entschuldige den Kraftausdruck, Mama. Ich weiß, Du denkst manchmal deine Erziehung hätte hier versagt, aber Du hast mir viel mehr mit auf den Weg gegeben. Und das lässt sich bestimmt nicht anhand ein paar, mitunter vieler, provozierender Worte messen.

Ein weiteres Thema der letzten Woche: Provokation. Geht’s überhaupt noch ohne? Wir diskutieren über Musik und stellen es auf die Probe. Jetzt eskaliert es leider wirklich. Wir reden am Thema vorbei. Wortfetzen werden sich entgegen geschmissen. Auslöser im weitesten Sinne: Die Kunst eines Jazzy Jeff Live-Sets. Im engsten Sinne streiten wir aber über persönlichen Geschmack. Subjektives Empfinden. Emotionen, die man hat oder eben nicht.

Das Thema wird sinnentfremdet. Deswegen möchte ich übrigens auch nicht Musikredakteur werden, oder Kritiker. Viel zu viele von denen hören sich nämlich gerne selbst reden. Aber nicht so auf eine positive Art, weil sie etwas Interessantes zu erzählen hätten. Eher so mit sinnbildlich erhobenenem Zeigefinger.Das ist gut, weil…oder das ist schlecht, weil…

Vielleicht bin ich manchmal auch so. Vor allem in den Momenten, in den man sich nur noch Wortfetzen entgegen schmettert und sich die Stimme dabei hebt. Dann mag ich mich selbst nicht mehr, aber ich kann auch so schwer damit aufhören. Teufelskreis, verf***ter Teulfelskreis! Besser Mama? Aber auch albern, weil weiß ja jeder was gemeint ist…

Nun ja, worauf ich hinaus will ist, erstens will ich niemandem etwas aufzwingen. Ist ja keine Diktatur hier. Wem’s nicht gefällt, soll nicht wieder kommen. Das ist das Internet. Hier werden Meinungen publiziert. Und hier muss man sich auch nicht wundern, wenn angepisste Gamer die Internetseite von RTL hacken. Vor allem nicht wenn man sie vorher hart beleidigt hat, obwohl der eigene Elefant im Porzellanladen noch viel größer ist.

Bin übrigens auch Fän von Anonymus. Wenn ich hacken könnte, hätte ich die kack GEMA-Seite schon viel früher gehackt. Ist einfach ein scheiß Verbrecherverein. Selbsternannt und hart ungerecht in ihrer Vorgehensweise.
Als Musikliebhaber kann man Euch einfach nicht mögen, Freunde. Ihr macht mehr kaputt, als dass ihr musikalisches Gedankengut schützt. Ganz zu schweigen von der Verteilung der Gelder, dessen System bis zum Himmel nach Ungerechtigkeit und Willkür stinkt.  Und sowas können echt nur Leute machen, die offensichtlich keine Musikliebhaber sind. Sage ich jetzt mal einfach. Anders kann ich mir es nicht erklären.

Das bringt mich jetzt zur abschliessenden Quintessenz, die, das muss ich gleich eingestehen, aber auch nicht neu für mich ist: Manchmal sollte ich einfach meine Schnauze halten. Einfach nur, um keine sinnlosen und mir zeitraubenden Diskussionen mehr führen zu müssen.

Am Ende siegt doch immer noch nur die Obrigkeit. Und oft war das Maximale was es dabei überhaupt nur rauszuholen gab, ein Pyrrhussieg des anderen. Super Metapher, wenn man jetzt noch mal an die Elefanten und den Porzellanladen denken mag.

In diesem Sinne schließe ich mit den Worten meiner möglichen 2.0 Kampagne zum Weltruhm:

Save the Porzellanladen!

xoxo

Seeed – Wonderful Life

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Seeed

Zur Information: Im Ernstfall werde ich einfach abstreiten diesen Text geschrieben zu haben und behaupten die GEMA hätte im Zuge eines Rachefeldzuges gegen Nicht-Sympathisanten auch meine Seite gehackt. 

[Nachtgeschichte] Musik ist wie Liebe…

Mai 31, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~stuff 1 Kommentar →

Aus dem PIG Stadtmagazin (Ausgabe 06/2011)

+++ geht, geht nicht KW 44 +++

November 07, 2010 Von: DJN Kategorie: +++ geht- geht nicht +++ Noch keine Kommentare →


geht:

+++ Gute Popmusik +++ Hip Hop Comebacks 2011 +++ ‘As U Were’ von Lyrics Born +++

geht nicht:

+++ Der Streit zwischen Youtube und der GEMA +++ Die GEMA +++Offizielle Videokanäle, die das Einbetten ihrer Videos deaktivieren (Wie dumm ist das denn?) +++ Usher +++ Thomas Gottschalk +++ Wetten dass…? +++ Miley Cyrus (Darf mittlerweile eigentlich jeder Popstar sein?) +++ Dass die letzte Frage rhetorisch war +++

+++ geht, geht nicht KW 40-43 +++

Oktober 31, 2010 Von: DJN Kategorie: +++ geht- geht nicht +++ 2 Kommentare →

geht:

+++ Die Nirvana -Reunion auf dem neuen Foo Fighters Album +++ Rock in Weiler +++ Edita Abdieski +++ Loyalität +++ Joe Blob in der DASDING-Netzparade +++

geht nicht:

+++ Dass Edita Abdieski nur 2. werden wird +++ Die neue Black Eyed Peas Single ‘The Time’ (‘Time Of My Life’ Cover!) +++ Die neue DJ Ötzi Single (Black Eyed Peas Cover!) +++ Die neue Eminem Single ‘No Love’ (Haddaway Sample!) +++ David Garrett und seine scheiß Geige (aber auch ohne Geige) +++ Eric Chase und sein Manic Street Preachers Sample in nem seelenlosen House Bumm Bumm +++ Kontor +++ Mitglied einer Castingshow-Jury zu sein und dann seinen eigenen Song playback zu performen +++ Die Kandidatinnen bei Popstars +++ Polarkreis 18 +++ Konsumenten +++ Heidi Klum +++ Nena +++ Fieber +++ Der Münchner Wohnungsmarkt +++ Sambuca +++

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