Review Teil 1: Rock im Park 2009
Wie bereits ausführlich erläutert und währenddessen auch relmäßig ‘getwittert’ waren wir vergangenes Wochenende im Auftrag guter Musik und ausgelassener Party bei ‘Rock im Park’ oder wie der Franke sagt ‘Rogg im Bark’ unterwegs.
Dank meiner regelmäßigen Statusmeldungen hier auf Twitter und der Funktion meiner Digicam Bilder und Videos mit Datum und Uhrzeit abzuspeichern (ist bestimmt nix besonderes, aber trotzdem toll) kann ich die drei Tage auch ungefähr wieder reproduzieren. Mein Gehirn hat nämlich erstaunliche Lücken- man wird halt irgendwie doch älter.
Twitter ist also nicht nur ‘Stalking in Reverse’ wie wir Samstag morgen bei dekadentem Frühstück festgestellt haben , sondern auch ne super Sache für Leute die an Alzheimer leiden oder sich grundsätzlich schwer nach nem Suff noch an irgendwas erinnern können…nur so als Tipp am Rande.
Daher also hier die völlig lückenlose Rückschau auf ein sehr witziges Wochenende.
Los gings am Freitag morgen- natürlich viel zu spät! Statt pünktlich abgeholt zu werden konnt ich also noch locker frühstücken gehen. Es sollte zeitgleich auch das letzte gesunde Essen der nächsten Tage sein.
Mit knapp zweistündiger Verspätung und einer klitzekleinen Irrfahrt durch Stuttgart City gings dann endlich mal auf die Autobahn. Erste Rast: erstes Bier! N Sixer Becks für sowas wie ca. 15 Euro. Saftig! Preise wie im Club…aber egal- Rock’n'Roll ist halt auch einfach bisschen Dekadenz.
Knapp drei Stunden und drei Pinkelpausen später und dank einem sehr verzögertem Navi setzten wir dann auch noch zu ner kleinen Irrfahrt durch Nürnberg an. Diese wurde aber durch lustige Partyplakat-Aneinanderreihung wie diese hier etwas amüsanter:
Klassische Chicken Party eben. Heiße Chicks erhalten freien Eintritt und ne Portion Chicken Wings…oder so ähnlich.
Jedenfalls waren wir, als wir dann endlich das Gelände erreicht hatten so spät dran, dass wir leider leider die Guano Apes verpasst haben
(hat sich dann auch zu so ner Art Running Gag entwickelt). Ernsthaft leider haben wir aber auch The Subways verpasst und kamen -mittlerweile schon verstreut- erst zu Billy Talent…
…wo wir uns aber erstmal alle wieder finden mussten- und das war nicht sooo einfach…
Hat aber natürlich irgendwann doch geklappt…
Und da nach Billy Talent das nächste interessante Konzert noch etwas hin war konnten wir erstmal in Ruhe noch etwas VIP (laut Jacky: Very Invited Person) Status genießen…
…und uns am Grill…
…mal so ordentlich den ‘Bauch’ (noch n Running Gag, der sich aber ausschließlich Marco’s Bauch-Fress-Orgien bezieht) vollschlagen…
Satt und zufrieden gings dann für mich weiter zu MIA, während die anderen Jack noch persönlich danken wollten. Davon gibt’s keine Bilder. A weils nicht mehr als okay war und B weil Mieze’s Cellulite nicht unbedingt fotografiert werden musste.
Also weiter zu Limp Bizkit (in Original Besetzung). Allein Allein (noch n Running Gag der sich auf alle Vollpfosten bezog die tatsächlich zu Polarkreis 18 wollten)…und positiv überrascht. Geile Live Performance von Fred Durst (der mehr Präsenz auf der Bühne hat als man denkt)…
…und dem Herren Paradiesvogel Wes Borland (der völlig zurecht als einer der besten Gitarristen der Welt gilt- der spielt manchmal Griffe die es glaub ich gar nicht gibt
)…
…DJ Lethal hingegen hat am Anfang relativ viel verkackt und einfach schlecht gescratcht…sich am Ende dann aber doch noch gefangen.
Insgesamt – und auch trotz etwas leisem Ton (weil die Stadt Nürnberg ne schöne Maximum Volume Grenze erlassen hat)- ein absolut gelungener Auftritt mit der Krönung ‘Rollin” als letztem Song.
Danach folgte der erste kleine Aufreger. Ich ‘musste’ unbedingt zu Peter Fox auf die andere Bühne und hatte dafür ne viertel Stunde Zeit- sollte also passen. Leider war ich aber auf der anderen Seite des Ausgangs und musste daher ein paar tausend Leute mehr vor mir in Kauf nehmen, was zur Folge hatte, dass ich nach tierischem Gedränge vor dem Eingang zu Peter Fox ca. 20 Securitys vorfand die mir irgendwas von Einlassstop erzählen wollten.
War kurz vor nem Aggro-Anfall. Sachma? Ist das Euer erstes Festival? Wenn der Eingang nicht für so viele Leute reicht dann setzt man das Konzert davor oder danach halt ne viertel Stunde früher bzw. später an! Vollpfosten! Wer macht den denn die Orga hier? Hast mir mal die Adresse? Denen schick ich mal ne Bewerbung mit dem Inhalt ich könnt’s besser!
So was regt mich leider immer etwas auf. Hab den ganzen Shizzle ja auch erstens von der Pike und zweitens hoffentlich nicht ganz umsonst gelernt und hab dann immer so nen Belehrungsdrang in mir (auch wenns keinen interessiert)…aber das ist -trotz einer das geb ich zu wirklich schwierigen Logistik- leider einfach schlechtes Business! Es sollte auch nicht das Letzte mal sein, dass ich mich darüber aufregen musste.
Aber für den Moment musste ich erstmal zum Peter- und das jetzt sofort und unbedingt. Also Taktik entwickeln, Gegner beobachten, Ellbogen raus, losdrängeln und durch!
Hat dann auch geklappt- nach zwanzig Minuten! Aber egal-hauptsache drin jetzt. Es sollte sich lohnen…
(kurze Entschuldigung für die schlechte Quali- hatte meine Cam Einstellungen nicht gecheckt und es erst am Montag danach gemerkt
)
Peter Fox war auf jeden Fall ein absolutes Highlight. Alles was auf der Bühne passierte war erstklassig. Band, Background Sänger, Show, Background Visuals, die Cold Steel Drummers und natürlich auch der Peter selber.
Außerdem hat die gute ‘Miss Platnum’ auch ein paar ganz coole Gastauftritte geliefert, die mich spontan irgendwie an ‘Santi bzw. Santogold’ erinnert haben…
Das wars dann erstmal konzerttechnisch mit dem Freitag. Wir tingelten noch zum Partyzelt und genossen Alex’ ‘One-Man-Show’ mit dem absoluten Highlight beim Pinkeln ein Gespräch mit ner vorbeilaufenden Frau anzufangen. Das bekommt irgendwie nur Alex hin.
Wenig später verglichen wir ihn mit RTL2 – alle behaupten sie schauens nicht, aber Einschaltquote haben sie trotzdem. Naja der Vergleich hinkt vielleicht etwas, aber ich glaube wir hatten noch bessere Argumente- kann mich halt bloß nicht mehr dran erinnern. Hätt ichs mal gleich getwittert…
Das wars soweit mal mit Teil 1 der Review- warum ich die erste Nacht auf Marco’s Küchenboden verbracht habe, wie ich am nächsten Morgen aussah, warum kacken zum Rocky-Soundtrack super ist, wie die komplette Posse endlich vereint war, der andere Marco es schaffte sich beim Armdrücken die Kniescheibe rauszuschieben und Mike sich während gefühlten ‘hund’ert Drinks ständig Hundewortspiele anhören musste gibt’s morgen im zweiten Teil.
Ach ja und außerdem geht’s natürlich auch noch um Musik- in Gestalt von Chester French, (fast) Papa Roach, Placebo, Milow, 2Raumwohnung und Basement Jaxx. Und vielleicht auch Polarkreis 18? Wer weiß…
Und schwul!




















Juni 10th, 2009 at 11:18
nächstes mal muss ich da mit
Juli 6th, 2009 at 00:55
Dont mention the dog!
Geiles bericht!