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Der Kampf der Superlative

Januar 20, 2012 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv Kommentare deaktiviert

Ich hab’ die Schnauze voll! Überall Castingshows. Überall standing ovations. Überall diese Überemotionalisierung. Und überall Superlative. Geht mir echt ein bisschen auf den Sack! Aber Musik ist eben mein Kryptonit, was soll ich machen?

Trotzdem, ich finde schon gar nichts mehr wirklich geil, oder fett, nur noch gut. Maximal! Gefühlt sehe ich ja auch immer die gleiche Performance. Nur die Jury, der Sender oder die Resonanz des Formats ändert sich.

Erst Super-, dann Popstars. Beides mit Fokus auf so einiges, aber nicht zwingend auf die Stimme. Von Persönlichkeit ganz zu schweigen. Storytelling und Show standen im Vordergrund, bestimmten gar das Spiel. Was dem einen sein Erfolgsrezept war, war dem anderen sein Untergang, obwohl beide im wesentlichen das selbe Problem hatten: das Niveau ließ von Jahr zu Jahr nach.

Klare Konsequenz daraus, dass wirklich Talente, zumindest die, die bis drei zählen können, jetzt schon wussten, dass die mediale Aufmerksamkeit nicht mehr für eine Karriere, sondern lediglich für’s Dschungel-Camp reichen sollte.

Während DSDS also eine immer absurdere Jury um Bohlen formierte, und angebliche Voting-Fehler dazu nutzte die Show künstlich zu verlängern, hatte man bei ProSieben dann, wenn auch deutlich zu spät, endlich mal ein Einsehen, und schickte D! samt Format nach Österreich.

Die RTL-Gruppe hatte indes noch einmal fröhlich eingekauft und suchte jetzt unter der Woche auf VOX Sänger mit dem gewissen Etwas. Zum ersten Mal konkurrierten dabei auch die Juroren, was zwar Teil des Konzepts sein sollte, sich aufgrund der Besetzung aber auch gleichzeitig der eigenen Glaubwürdigkeit beraubte. So kam was kommen musste: eine talentierte Siegerin und niemand, der für ein ähnlich gutes Album Geld ausgeben wollte.

Jetzt suchen Sat.1 und ProSieben gemeinsam nach der Voice of Germany. Das Konzept gekauft, die Jury kredibil, die Kandidaten gut, und trotzdem fühlt man sich nahe dem Overkill. Von allem gibt’s jetzt noch mal ein bisschen mehr, mehr, mehr. Eine einzige Lobhudelei und ständig sich wiederholende Liebesbekenntnisse nach jedem verdammten Auftritt. Alle sind so un-fucking-fassbar, dass schon gar keiner mehr heraussticht. Wo soll das denn noch hinführen?

Außerdem will ich mir auch keine Namen mehr merken! Spätestens nach Lena waren meine Castingshow-Ressourcen endgültig erschöpft. Da war alles dabei: Persönlichkeit, Entwicklung und vor allem ein Erfolg, der sich so schnell nicht wiederholen wird. Jetzt wirkt alles irgendwie nicht nur wie eine Kopie, sondern wie eine krampfhafte Suche nach etwas Neuem, das am besten noch mehr Emotionen wecken soll.

Selbst die gerade gestartete Suche nach Lenas Nachfolger, die erstens ja tatsächlich das einzig selbst entwickelte Castingformat im deutschen Fernsehen ist, und zweitens sich soeben mit der Blitztabelle noch einmal selber revolutioniert hat, langweilt mich schon so sehr, dass ich mich immer wieder beim weg zappen erwische.

Vielleicht würde uns allen ein bisschen Abstinenz mal ganz gut tun, dann klappt das mit den Emotionen eventuell auch irgendwann wieder. Oder die deutschen TV-Sender reißen sich endlich mal zusammen und produzieren eine Show a la BBCs „Later with Jools“, wo echte Musiker, egal ob Newcomer oder gestandene Künstler, ihre eigene Musik live präsentieren. Dann, das verspreche ich an dieser Stelle, vergieße ich auch mal wieder ein Freudentränchen.

In diesem Sinne,
xoxo

Wie bekomme ich Lenas Handynummer?

Januar 09, 2012 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv Kommentare deaktiviert

Und, noch viel wichtiger, was fange ich dann damit an? Zwei Fragen, die mich schon länger beschäftigen. Vor allem seit Lena ihre Haarfarbe gewechselt hat. Und sich nicht mehr die ganze Welt für sie interessiert.

Ich bin immer noch Fän. Schließlich habe ich damals ‚Satellite‘ in die Hip Hop Clubs in Stuttgart gebracht. Das hat mir, neben einer vollen Tanzfläche, auch jede Menge Spott eingebracht. Und ‘nen Lena Wandkalender zum Geburtstag von meinen DJ Kollegen. Hab ich übrigens in Ehren gehalten und natürlich auch aufgehängt, da kenne ich ja gar nix.

Wenn Leute zu Besuch kamen habe ich auch immer MTV Cribs-mäßig durch die Wohnung geführt, „hier meine DJ Pult, da meine Plattensammlung, da mein Schlafzimmer- where the magic happens, ach und hier mein Lena Meyer-Landrut Kalender.“ Hat meistens zu mindestens einem Lacher geführt.

Zur Zeit ist Lena ja nicht mehr so ganz präsent in den Medien, was Leute wie meinen Vater dazu bringt solche Sätze zu sagen wie „von der hört man ja auch nichts mehr“. Denke in solchen Momenten immer kurz darüber nach, jetzt einen ausufernden Monolog zu halten. Aber ehrlich, warum sollte ich bei ‘ner Familienfeier ‘ne Grundsatzdiskussion über das Musik-Business anfangen? Vor allem mit Menschen, deren musikalischer Horizont nach Abba zu Ende war.

Neulich musste ich meinen Eltern sogar was von Stevie Wonder und Marvin Gaye vorspielen, weil ihnen die Namen kein Begriff waren. Das sagt schon einiges aus. Auch darüber wie sich Menschen, die keine Ahnung von einem Thema haben, trotzdem eine Meinung bilden, nur weil sie im Stern was darüber gelesen haben. Müßiges Thema also. Würde außerdem ganz schnell abdriften in eine Diskussion über die Unbefangenheit der Medien, was wiederum ein noch müßigeres und traurigeres Thema gewesen wäre. Traue einfach niemals einem Verkäufer, egal was er dir verkaufen will, sage ich dazu nur.

Aber zurück zu Lena. Die hat neulich meine Nacht versüßt. „Durch die Nacht mit…“ heißt die Sendung, in der Lena und Casper da auf arte zu sehen waren. Geht grob darum, dass sich zwei Prominente treffen und der eine dem anderen seine Stadt zeigt, indem er einen Rundum-Abendplan organisiert.

Ein ganz witziges Konzept eigentlich, schön bezahlt von meinen GEZ-Gebühren. Aber ich will an dieser Stelle nicht klagen, bin eher fast schon froh- das sind nämlich genau die Konzepte, die sich die Privaten nicht trauen auszustrahlen. Zu viel Anspruch, zu wenig Einschaltquoten. Letztere dümpeln nachts um eins auf arte natürlich noch weiter in tiefen Gewässern, klar, aber wen interessiert das bei den Öffentlich-Rechtlichen schon? Immerhin zog die Sendung eine ganz beachtliche Debatte im Internet nach sich. Motto: Die Demaskierung von Lena. Die ist ja gar nicht so süß, und so weiter.

Habe dazu selbst zwei Artikel im Netz gelesen, also zwei mehr als sonst, und musste wieder ein Mal sehr darüber schmunzeln, wie sehr Menschen nicht mit Persönlichkeiten umgehen können, nur weil sie selber keine haben.

Ich spreche jetzt mal nur für mich, also wie immer, und gebe zu, dass das, was man ihr hier als Zickigkeit ausgelegt hat, für mich und mein Weltbild eher sympathisch war. Ich mag Menschen, die nicht so sind wie alle anderen, und vor allem nicht so, wie andere sie gerne hätten. Und außerdem fand ich es sexy, als sie Fäns nachmacht. Der Satz mit dem „Halt’s Maul“ hätte auch echt von mir sein können. Und zwar genau so, in dieser Art und Weise vorgetragen. Darüber hinaus schwärmt sie irgendwann zwischendrin von Sneakern, und nichts, wirklich nichts, ist heißer als Frauen, die ein Faible für Sneaker haben, so!

Leider ist Lena prominent, und ich glaube, der Tag an dem ich mal ‘nen Prominenten anspreche wird nie kommen. Ich hasse Menschen, die Prominente ansprechen. Oder ein Autogramm wollen. Oder ein Foto. Was will man denn damit? Ich verstehe es nicht! Und ich glaube, ich werd’s auch nie verstehen. Daher schlag ich mir das mit ihrer Handynummer jetzt auch mal wieder aus dem Kopf. Oder ich twitter sie mal an (sagt man das so?), sollte ich verstehen wie Twitter überhaupt funktioniert…

In diesem Sinne, Freunde, die wie ich, auch nur sehr ungern prominent sein wollen, ein herzlichstes, und völlig anspielungsfreies (würde wahrscheinlich eh kaum einer kapieren)

xoxo

Durch die Nacht mit…Lena und Casper

Gedanken zum Eurovision Song Contest 2011

Mai 15, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, live, ~cinema & tv 3 Kommentare →

+++ “What an amazing show…”- Ernsthaft: Eventtechnisch ganz großes Kino. Vor allem das Opening. +++ “Experten sind Leute, die genau erklären können warum ihre Prognose nicht gestimmt hat.” (Winston Churchill) +++ Was Alina von Frida Gold in der deutschen Jury zu suchen hatte ist die Frage. Aber immerhin hat sie bei der Pre-und Aftershow auf dem Spielbudenplatz in Hamburg live gesungen, im Gegensatz zu Eva von Juli. Aber die kann ja auch nicht singen. +++ Von der deutschen Jury ganz hoch gehandelt, von mir verabscheut: Österreichs Beitrag von Nadine Beiler ‘The Secret Is Love’. Nichts gegen die nette Nadine, aber wenn ich noch einmal die Songzeile ‘Spread your wings and fly’ hören muss, muss ich leider spontan brechen. +++ Anke Engelke ist einfach die witzigste Frau Deutschlands. Und Judith Rakers irgendwie hot. Gleich mal auf Facebook liken. +++ Aserbaidschan war tatsächlich mein Geheimfavorit. Ansonsten lag ich viel daneben. Sollte also auch Experte werden. +++ Zum Glück lag mein Wettkonkurrent Thorsten noch mehr daneben. +++ Blue ist wohl durch. +++ Das gute Abschneiden der Ukraine und Griechenlands gleicht einem Skandal. +++ Das von Schweden war der Beweis des schlechten Geschmacks. (Alleine der Text…Freunde, ernsthaft!!?? Theorie des Tages dazu (nicht von mir): “Wer sowas schreibt muss behindert sein!”) +++ Das von Italien der Beweis des guten Geschmacks. +++ Haltet mich für verrückt, aber das Niveau im Finale war weitestgehend richtig gut. +++ Jetzt kann ich es ja sagen, ich fande ‘Taken By A Stranger’ sehr schnell schlecht und ‘Push Forward’ den deutlich besseren Song. Aber ich gehöre nunmal nicht zu den Leuten, die das dann alles schlecht reden. Negative Kritik ist immer noch die einfachste Form vermeintliches Desinteresse auszudrücken. Die Leute haben so abgestimmt, und das braucht man dann auch nicht mehr in Frage zu stellen. Vor allem nicht wenn man nicht mit abgestimmt hat und seine Meinung von ‘Experten’ geklaut hat. Hier greift die alte Faustregel: ‘Einfach mal die Fresse halten.’ +++ So oder so, Lena war the sexiest girl on stage. +++ Aber wie schon mal festgehalten: Sex doesn’t sell anymore. +++ Genauso wenig wie Mitleid. Deswegen ist Thorstens Siegertipp Island auch nicht aufgegangen. (Expertenanalyse meinerseits) +++ Das Zauberwort wird immer Bescheidenheit heißen.(Prognose meinerseits). Erklärung warum das nicht gestimmt hat folgt dann zu gegebenem Zeitpunkt. +++

Eurovision Song Contest 2011

Mai 02, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, clubs & events Noch keine Kommentare →

Lenadynamite Reloaded. Es war ein bisschen still hier um die Zeit des Song Contests, bei dem entschieden wurde mit welchem Song Lena wieder beim ESC antreten soll, was allerdings nichts damit zu tun hatte, dass ich die Show oder die Idee schlecht gefunden hätte, sondern ausschließlich beruflichliche Gründe hatte.
Ich als allergrößter Lena-Fan aller Zeiten (wenn einem DJ Kollegen schon Lena Kalender zum Geburtstag schenken…) finde die Idee der  Titelverteidung nach wie vor gut. So vom Grundsatz her. Genauso wie den Song Contest selbst. Was können wir denn dafür, dass die Hälfte der Konkurrenz unterirdische Songs in den Wettbewerb schickt?

Womit wir auch schon beim eigentlichen Thema wären: Die Kandidaten des Eurovision Songs Contests 2011. Hier fein säuberlich für Euch zusammengetragen.

Die Kommentare konnte ich mir leider nicht verkneifen. Dazu gab es (mal wieder) zu viel Absurdes zu hören und/oder zu sehen. Das wiederum bringt mich aber dem Sieg der Wette zwischen mir und Thorsten von Kessel.TV einen deutlichen Schritt näher.
Ich behaupte Lena kommt unter die ersten Fünf, Thorsten sagt mit dem Lied unter die letzten Fünf. Der Verlierer zahlt die Zeche bei einer kleinen Stuttgarter Kneipentour. Ausufernde Musikphilosophie-Streitgespräche inklusive. Kann also- so oder so- nur gut werden.

Alle Teilnehmer gibt’s nach dem Klick oder auch hier auf dem offziellen Youtube Kanal des Eurovision.

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Plattenchecks Februar 2011

Januar 31, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, new funky shizzle, plattenchecks 1 Kommentar →

Da ich es letzten Monat etwas verschwitzt habe, diesen Monat der Besserungsbeweis: Überpünktliche Plattenchecks.

Mit dabei auch die neue Platte von Lena, deren Song für Deutschland ab heute in drei Shows (31.1. & 07.02. auf ProSieben und das Finale am 18.02. in der ARD) gewählt werden kann. Die insgesamt zwölf Songs, die zur Auswahl stehen, sind gleichzeitig- welch Überraschung- auch das neue Album ‘Good News’. Kurz nach der VÖ geht Lena dann noch auf große Tour, um auch absolut für Düsseldorf und die Titelverteidigung gewappnet zu sein.

Dass Raab in Sachen Songcontest auch mal wieder drei eigene Tracks (‘What Happened To Me’,  ‘Mama Told Me’ & ‘That Again’) reingibt, sorgt für wenig Überraschung. Dass er entgegen seinen Ankündigungen das Album aber doch komplett selbst produziert hat allerdings schon.
Denn trotz der bunten Mischung an Songschreibern- Aloe Blacc (‘At All’), Viktoria Hansen aus Dänemark (‘Teenage Girls’), der Elektro-Popsängerin Nicole Morier aus den U.S.A. (‘Taken By A Stranger’), der Großnichte von Judy Garland Audra Mae (‘A Good Day’ & ‘Good News’), der Hannoveraner Peppermint Jam Clique um Mousse T. Partner Erroll Rennalls und Bluespopper Stavros Ioannou (‘A Million And One’), dem Nordiren Johnny McDaid (‘I Like You’) sowie der Elektro-Folk-Popper Daniel Schaub aka Jack Beauregard und Indie-Jazzer Pär Lammers (‘Push Forward’ & ‘Maybe’)- Raabs Note im Arrangieren der Songs kommt doch ziemlich deutlich durch und schafft so- um es mal vorsichtig auszudrücken- relativ wenig Abwechslung oder Ausbrüche.
Oder um es auf den Punkt zu bringen, oftmals verlieren die Songs an Spannung, da es weder Steigerungen noch Höhepunkte gibt. Da muss man wohl mal abwarten ob die Heavytones live noch was rauskitzeln können. Ansonsten sieht es für die Titelverteidigung, so gut ich die Idee nach wie vor finde, eher schwierig aus. Sage ich jetzt einfach mal.

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Lena – Good News

08.02.11

Lena

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Itchy Poopzkid – Lights Out London

25.02.11

Dir Itchys holen zum großen Wurf aus. Mit ‚Lights Out London‘ zeigen Sibbi, Panzer und Saikov noch mal eine musikalische Steigerung. Konstant sehr gute Songs, alles ein Stück rauer, mehr auf den Punkt und nicht mehr ganz so verspielt. Die Itchys fahren hier eine deutlich klarere Linie, die allerdings keinen richtigen Überhit zu bieten hat. Was für die Fans absolut kredibil sein dürfte und die mittlerweile auch schon relativ beachtliche Base weiter ausbauen kann, muss sich aber vermutlich vor ganz neuen Hörern noch beweisen. Eine Prüfung die nicht wirklich einfach werden wird. Reinhören ist an dieser Stelle aber durchaus zu empfehlen, Meinung bilden wie immer eigene Sache.
(3 von 5 Sternen)

Itchy Poopzkid

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The Streets – Computer and Blues

18.02.11

Sehr lange musste man warten. Jetzt endlich veröffentlichen Mike Skinner &Co. ihr neues Album ‚Computers and Blues‘, was nicht nur das fünfte, sondern zeitgleich auch das letzte Studiowerk sein wird. Man sei älter geworden und will nicht noch mit vierzig auf Bühnen stehen und Sturm-und-Drang-Parolen rappen. Daher steht der Albumname sinnbildlich für die Ausrichtung der Platte, futuristisch und dennoch klassisch The Streets. Da ‚Computers and Blues‘ auch schon einige Zeit final im Kasten ist, sind die letzten Monate auch fast alle Songs mal durch Netz kursiert. Hier wird Vorhören also leicht gemacht. Wer allerdings bisher mit The Streets gar nichts anfangen konnte, wird vermutlich auch jetzt nicht mehr überzeugt werden. Alle anderen können berechtigterweise ihre Huldigung an die Band zeigen und bekommen dafür noch mal eine astreine Platte, an der sie noch lange ihre Freude haben werden.
(4 von 5 Sternen)

The Streets

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Roxette – Charm School

11.02.11

Man spricht ja gerne mal vom Comeback des Jahres und wirft geradezu mit Superlativen um sich. Bei Roxette kann eben jenes aber auch mal mit Berechtigung tun. Diese Band hat die 90er maßgeblich geprägt und mit mindestens fünfzehn Hits eine Art Dauerpräsens im Radio abonniert gehabt. ‚Charm School‘ ist das hochgelobte und wahrhafte Comeback einer Band, die sich immer treu geblieben ist. Und auch wenn Fronfrau Marie nach ihrem Hirntumor immer noch nicht ganz genesen wirkt, was sich auf dem Album so auswirkt, dass Per außergewöhnlich viel singt, merkt man sofort eine unbändige Power. Fehlende Hits werden mit einzigartigem Charme und grundsolidem Handwerk wettgemacht. Hallo Radio, Roxette ist zurück!
(3 von 5 Sternen)

Roxette

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Avril Lavigne – Goodbye Lullaby

07.03.11

Das Phänomen Avril Lavigne. Seit Jahren ein unlösbares Rätsel, was ihren Erfolg angeht. Selten einen Künstler gesehen, der wirklich nie erwachsen wird. Von der Pseudo-Punk-Pop-Tussi zur Pseudo-Pop-Punk-Tussi und zurück. Immer die selbe Rotze, nur die Farbe ändert sich manchmal. Gesanglich naja, textlich immer noch 17 Jahre alt und sonst…ähm…nix. Einfach nichts. Ausdruckslos. Hier reicht es noch nicht mal für süß. Warum kauft irgendjemand Avril Lavigne Platten? Es schmiert sich ja auch niemand freiwillig Scheiße in die Ohren. Dieser Drops ist wirklich schon viel zu lange ausgelutscht. Geschmack ist definitiv was anderes.
(1 von 5 Sternen)

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Wavemusic 16 (Compilation)

bereits erschienen

Dieser Sampler ist zwar auf den ersten Blick mit 39,90 Euro kein wirkliches Schnäppchen, dafür aber auf den zweiten ein wahres Schmuckstück. 28 Songs auf zwei CDs, die einen direkt ins Träumen geraten lassen. Locker und cool. Sonne, Strand, Meer und Cocktails im Straßencafe. Urban Beats treffen rhythmische Gelassenheit. Bis dato noch nie gehörte Künstler gehen sofort ins Ohr und sorgen auf Anhieb für gute Laune. Musikalische Bewusstseinserweiterung, die auf zauberhafte Art inszeniert wird. Die Zusammenstellung gleicht einer Symbiose, egal ob Jazz, Soul, Swing oder ein elektronischer Klang zwischendrin, es passt einfach. Es harmoniert und entführt einen gedanklich an einen schöneren Ort, während der Körper automatisch anfängt mitzuwippen. Die einzige Frage, die sich einem am Schluss vielleicht noch stellt ist, ob man die 28 Songs einzeln nicht irgendwie billiger erwerben kann. Das muss aber jeder mit sich selber ausmachen. Wavemusic 16 bleibt an sich eine Empfehlung mehr als nur wert.
(4 von 5 Sternen)

wavemusic 16 Liquid, Part 1 - Various Artists

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Online: www.getrightmusic.com

Hip Hop Hochburg im Internet: Get right music. Der Inhalt ist relativ schnell zusammengefasst. Neue Singles und Mixtapes aus der großen weiten Welt des internationalen Hip Hops, Schwerpunkt U.S.A.. Jeden Tag neues Zeug. Man kann schwer noch mehr up2date sein. Die Mixtapes gibt es zudem fast alle im Rahmen des ‚promotional use‘ for free runterzuladen. Mehr als feine Sache und perfekte Seite für alle Freunde des gesprochenen Wortes. Oder anders gesagt: Getrightmusic.com – wo Rap noch Rap ist.

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Touch A New Day

Juli 19, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, new funky shizzle 1 Kommentar →

Ich schwenke gerne weiter das Lena-Fähnchen (‘Satellite’ funktioniert selbst nach Tothören beim ESC Contest immer noch überall) und empfehle daher auch ohne weiteres die zweite Single aus ihrem Album, die zugegebenermaßen mit Bildunterstützung noch etwas stimmiger wirkt. Diese widerum erinnert sehr an Aerosmith’s Video zu Crazy mit Tochter Liv und Alicia Silverstone, die sich mal eben ein Auto schnappen und los ins Grüne düsen.

Lena – Touch A New Day

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Touch

Slayer über Lena Meyer-Landrut

Juli 15, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music * 1 Kommentar →

Also genauer gesagt die Slayer Drummer-Legende Dave Lombardo gibt im Intro Interview seinen Senf zu Lena. Ich bin sprachlos, er ein bisschen verliebt…

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Lena made it!

Mai 30, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, clubs & events 4 Kommentare →

Ich bin total aus dem Häuschen und ich habs ja schon immer gesagt (hab ich nicht- habs nur still und heimlich gehofft) Lena gewinnt den Eurovision Song Contest in Oslo. Und das mit ordentlichem Abstand (76 Punkte) vor dem ‘Tokio Istanbul Hotel’ aka der Türkei.

Eigentlich wollte ich ja in Hamburg sein, live auf der Reeperbahn, aber die bösen Grippeviren haben mir nen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. So musste ich mir das Finale halt daheim anschauen. War da dann doch noch voll hart im Nehmen und hab mir erbarmungslos alle Kandidaten reingezogen.

Danach hab ich mir schon gedacht, dass es, wenn es nach Song und Künstler geht, Lena gewinnen sollte. Da war so unfassbar viel Trash dabei. England hab ich auch mal gleich richtig auf den letzten Platz getippt (Smiley). Überraschend war aber irgendwie der Rest. Alles direkt nach Lena (außer Belgien) fand ich persönlich eher ziemlich mies. Dänemark…alter-WTF?. Rumänien…unglaublicher scheiß Song, dafür hat die Alte im Leder-Outfit aber nen krass hohen Ton gesungen und getroffen. Aserbaidschan…ja gut, Titten halt, Drip Drop. Armenien…noch größere Titten. Griechenland…den schlechten Gag spar ich mir aber an der Stelle einfach (verstehste!?).

Ansonsten überall nur Pathos, Tränendrüsen oder Balkanbeats (Serbien hatte ich auch ganz weit hinten eingeschätzt, sind aber tatsächlich noch 13. geworden. Moldawien…übler Kroatien Spring Break Club Track mit allen schlechten Klischees die man so bedienen kann.)

Kurzum- und bevor ich jetzt noch zu jedem Teilnehmer meinen Senf gebe- Lena hat zu Recht gewonnen (so gut hat sie den Song auch noch nie gesungen fand ich) und ich kanns dem Tobsen fortan und penetrant vorhalten. Scheiß facebook Statusmeldung Gedisse (Doppel-Smiley)!

Jetzt weiß ich net wohin mit meiner Freude, finds irgendwie echt total knorke und feier deswegen einfach kurzerhand ne Wick-Medinait Party als Ausgleich.

In diesem Sinne, Lenadynamite says: Don’t mess with the ‘German Humor’

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Nackte Tatsachen auf Lenadynamite.tv

Mai 04, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv 3 Kommentare →

Lena Meyer-Landrut nackt in ner RTL Doku-Soap letztes Jahr. Was ne Meldung. Und was ne (RTL) Aktion da in ihre ‘Reportage’ n Interview zu nem völlig anderen Thema reinzuschneiden.

Ganz großes Kino. Oder eben nicht. Whatever. RTL ist und bleibt halt n Dreckssender (Hartz IV TV für Bionade Trinker).

Lena Meyer-Landrut ‘nackt’ in ‘Bitte helfen Sie mir’ auf RTL

Das Video wird vermutlich alle paar Stunden von der Plattenfirma gelöscht und dann wieder hochgeladen. Und ich hab keine Lust das immer upzudaten. Von daher suchen Sie bitte gegebenfalls selber bei dem Online-Video-Anbieter ihres Vertrauens.

Plattenchecks Mai 2010

Mai 01, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, plattenchecks 5 Kommentare →

feat.

Lena Meyer-Landrut, LCD Soundsystem, Kate Nash, Die Fantastischen Vier, Jack Johnson, Tiefschwarz & The Music Ninja

(mehr nachm Jump)


+++ Shakira und die südafrikanische Band Freshlyground liefern mit ‚Time for Africa‘  den offiziellen Song zur WM 2010 und wie nicht anders zu erwarten, blutet einem dabei und auch dieses Mal wieder das Ohr. +++ Christian Durstewitz, seines Zeichens Drittplatzierter bei ‚Unser Star für Oslo‘ steigt gleich richtig ein und geht als Vorgruppe von Stefanie Heinzmann mit selbiger auf Tour durch Deutschland und die Schweiz. +++ Trotz extremer Verschuldung der Stadt findet die diesjährige Loveparade (24.7.) jetzt doch in Duisburg statt. +++ Überraschung: Ricky Martin ist schwul. +++ Bushido hat doch tatsächlich 13 Tonfolgen von der französischen Band Dark Sanctuary geklaut und als seine ausgegeben. Blöderweise sind diese 13 nachgewiesenen Diebstähle auf insgesamt 11 CDs verteilt (inklusive BRAVO Hits, The Dome, etc.) und müssen jetzt von der Plattenfirma zurückgeholt und eingestampft werden. +++ Wer mal den schlechtesten Popsong aller Zeiten von der schlechtesten Künstlerin aller Zeiten hören und sehen möchten, gibt bei Google einfach mal ‚Clara It’s Burning Video‘ ein. +++ War ja echt ne nette Idee, der Graswurzeleffekt a la X-Factor und Rage Against The Machine auch in Deutschland und mit dem DSDS Gewinner Song zu probieren. Hat nur leider nicht ganz funktioniert. Der Bohlen Song holte sich den ersten Platz in den Download Charts vor Initiative 1 Led Zeppelin und Initiative 2 Blümchen. Tipp fürs nächste Mal: Die Initiativen schließen sich zusammen und suchen sich a la Vorbild nen guten Song aus. +++ Schamlose Eigenwerbung: Der Relaunch auf www.aerodynamite.tv +++

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