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Miami Vice Remake O.S.T.

Februar 16, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, covered, remix, soundtrack, ~cinema & tv 1 Kommentar →

Für mich einer der besten kompilierten und zur Seltenheit mit quasi fast keinem ‘Score’ versehenen Hollywood Soundtracks der Nullerjahre.

1. In the air tonight
Performed by Nonpoint

2. One of these mornings
Performed by Moby and Patti Labelle

3. We’re no here
Performed by Mogwai

4. Sinnerman (Felix Da Housecat’s Heavenly Mix)
Performed by Nina Simone

5. Auto rock
Performed by Mogwai

6. Arranca
Performed by Manzanita

7. Ready for love
Performed by India Arie

8. Strict machine
Performed by Goldfrapp

9. Pennies in my pocket
Performed by Emilio Estefan

10. New world in my view
Performed by King Britt

11. Sweep
Performed by Blue foundation

12. Anthem
Performed by Moby

13. Blacklight Fantasy
Performed by Freaky Chakra

14. Mercado nuevo (Score)
Music by John Murphy

15. Who are you (Score)
Music by John Murphy

16. Ramblas
Performed by King Britt and Tim Motzer

17. A-500 (Score)
Music by Klaus Baldet and Mark Batson

*

Der Film startet glaub ich mit der Linkin Park und Jay-Z Coop ‘Numb/Encore’ (weiß nicht warum der Track nicht drauf ist) bei ner Verfolgungsjagd durch n Club in Miami. Der ‘DJ’ spielt dann den Nina Simone Remix rein. Da hatte der Film bei mir schon einen Stein im Brett.

Nina Simone – Sinnerman (Felix Da Housecat’s Heavenly Remix)

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Die erste Neuentdeckung war dann die schottische Band ‘Mogwai’ (nicht zu verwechseln mit dem DJ Moguai), die fast ausschließlich so total abgefahrenen Instrumentalsound macht, damit aber perfekt in epische Filmmomente passt.

In der Corvette durch Miami heizen und die bösen Buben jagen…und dazu läuft im Hintergrund so n Sound:

Mogwai – We’re No Here

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Still crazy!

Hab die ein Jahr später auf dem Southside Festival live gesehen. Sonntag mittags um 14 Uhr oder so. War totaler shizzle. Und die Mikros waren halt echt nur aufgebaut um einmal am Ende zu sagen ‘we are Mogwai, thank you’.

In diese ganze Miami, Sonne, Strand, Meer, Kuba, Cocktails-Nummer hat dann auch folgender Track echt fett reingepasst.

Emilio Estefan – Pennies In My Pocket

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Der wirkt aber leider wenig bis gar nicht ohne die entsprechenden Bilder dazu. Gute Sound Designer müssen sowas eben antizipieren können :-) .

Moby’s ‘One Of These Mornings’ in der Version mit Patti LaBelle hingegen wirkt immer und sorgt bei mir regelmäßig für Gänsehautgefühl. Mit dem Song kann man schwer was falsch machen.

Moby feat. Patti LaBelle – One Of These Mornings

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Kurz vor Ende des Films wird dem an sich starken Gesamtpaket mit einer Rock-Coverversion von Phil Collins’ ‘In The Air Tonight’ dann noch das Sahnehäubchen aufgesetzt.

Nonpoint – In The Air Tonight (Phil Collins Cover)

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Den Film fand ich übrigens auch nicht so übel…

Sinnerman

Mai 12, 2009 Von: DJN Kategorie: * music music music *, soundtrack, wrongly unknown Noch keine Kommentare →

ninasimone

Dieser Song ist nicht nur zu unrecht zu unbekannt (und deswegen werd ich gelegentlich mal wenn ich ihn spiel auch etwas strange angeschaut…), sondern einer der ersten Tracks die mich auf den Geschmack elektronischer Musik gebracht haben. Ein Meilenstein meiner Musikentwicklung sozusagen.

Daher kann ich mich auch noch genau erinnern, wo der drauf war: auf der Compilation ‘Verve Remixed 2′ Lied 2 der zweiten CD. Die lief früher in meiner Schicht im Cafe.com (R.I.P.) in Esslingen quasi rauf und runter. Und beim aufräumen wurde bei Lied 2 auch schon mal gerne auf Repeat gedrückt.

Daraufhin hab ich mir das Felix Da Housecat Album ‘The Kittenz & The Glitz’ auf Platte gekauft und war schon zeimlich beeindruckt. Ein paar Monate später hat der dann auch mal im Zapata bei der Housesession gespielt und ich war aufgeregt wie Bolle. Musikalisch wurde ich zwar nicht enttäuscht, dafür aber menschlich. Der gute Felix war nämlich leicht gelangweilt, hat ohne Übertreibung kein! einziges Mal ins Publikum geschaut, emotionslos seinen Stiefel runtergespielt und war zwei Minuten nach Ende seines Sets schon aus dem Laden verschwunden. Danach hat glaub ich sogar noch der RAM aufgelegt- ich war aber leider nicht mehr so richtig hochzubringen. Auch die zwei, drei Mörder-Tracks, die die Hauskatze damals gespielt hat, hab ich leider bie heute nie irgendwo gefunden…

Nichts desto Trotz (is ja leider oft so- da mag man jemand musikalisch und menschlich ist er ein totaler Arsch oder auch gern mal andersrum- ist auch nicht wirklich besser…) ist dieser Track einer meiner ‘Alltime-Favourites’, die ich immer und überall hören kann.

Nina Simone – Sinnerman (Felix Da Housecat’s Heavenly Remix)

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Und hier nochma mit offiziellem Video (was allerdings auch wieder eher ein Beweis dafür ist, dass die elektronische Fraktion in Sachen Musikvideos irgendwie nicht so ganz toll aufgestellt ist- aber ich hab auch schon schlechtere gesehen :-) – wollts halt einfach dazu liefern…)

Nina Simone – Sinnerman (Felix Da Housecat Remix) – MyVideo

Und das Original zum Vergleich (in der 10 Minuten Best Of Album-Version):

Nina Simone – Sinnerman

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Das Sample taucht auch immer mal wieder gern in anderen Tracks auf (siehe diesen Post auf Chromemusic.de)- aber leider weiß halt nie jemand von wem das ist. Zum Beispiel hat der Timbaland das als Intro zu seinem letzten Album ‘Shock Value’ verwendet und einfach ein ‘Oh Timbaland’ drüber gelegt. Fand ich- abgesehen davon, dass ich entegegen einer sehr großen Anti-Timbaland-Fraktion Timbaland schon immer irgendwie cool fand- einfach deswegen schon gut weil ich mich bei Lied 1 schon gefreut hab und auch der damalige typische Sonnenbrillen-und-Holzfällerhemd-Träger (kleiner Bruder vom Ed Hardy-Träger) dann auch mal ne coole Melodie auf seinem I-Pod hatte. Das Warum ist manchmal einfach nicht so wichtig…

p.s.: Die Nummer wurde übrigens auch in dem Remake von ‘Miami Vice’ mit Jamie Foxx und Colin Farrell verwendet- kommt direkt nach fünf Minuten als die beiden irgendjemand durch nen Nachtclub in Miami verfolgen. Erst kommt Linkin Park & Jay-Z – Numb Encore und dann mischt der DJ da sauber den Remix rein. Da hatte der Film einfach schon nen dicken Stein bei mir im Brett!

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