[Remix] Set Fire To The Rain
Überragender Track und very catchy Remix!
Adele – Set Fire To The Rain (Plastic Plains Remix)
Überragender Track und very catchy Remix!
Adele – Set Fire To The Rain (Plastic Plains Remix)
Chromeo feat. Elly Jackson – Hot Mess (Punks Jump Up Mix)
Magnetic Man feat. John Legend – Getting Nowhere (Yoruba Soul Remix)
Chilly Gonzales – You Can Dance (Gemini Remix)
The Temper Trap - Sweet Disposition (Joe Maz of Disco Tech Remix)
Placebo – English Summer Rain (Freelance Remix)
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Ich weiß zwar manchmal nicht ob das wirklich Not tut, weil warum am Original rumschrauben wenn es eh schon fett ist? Aber dann denk ich mir wieder, ach egal- wenn was Vernünftiges bei rum kommt, warum eigentlich nicht?
N.E.R.D. – Hypnotize U (Alex Metric Remix)
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Chromeo – Hot Mess (Duck Sauce Remix)
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Outkast – Spottieottiedopalicious (Nacey Remix)
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Daniel Merriweather feat. Wale – Change (Nekklace Remix)
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Kann man jetzt von halten was man will, ich find es nicht übel. Vielleicht nicht in ihrer Kompaktheit, aber nette Ansätze sind dabei. Kann man zumindest mal einfließen lassen. So zur Abwechslung und so.
Passt wie die Faust aufs Auge. Da bin ich auch am Samstag beim Auflegen zufällig in meiner Serato Liste drüber gestoßen und habs direkt mal eingebaut.
Original:
The Lovin’ Spoonful – Summer In The City
*
Cover (das mochte ich als Kind ja gar nicht):
Joe Cocker – Summer In The City
*
Remix (auch erst letzte Woche entdeckt):
The Lovin’ Spoonful – Summer In The City (Peter Visti Edit)
Klingt absolut absurd und ist es auch! Trotzdem find ichs gut. Das geht zukünftig in meine Sets, da bin ich mir ziemlich sicher!
Pippi Langstrumpf (Joe Blob Remix)
Joe Blob ist übrigens generell scharf drauf Musik jeglicher Art zu remixen, ‘lost in music’ sozusagen. Also wenn jemand Bock drauf hat, schreibt ihm einfach ne Message über seine myspace Seite.
Diese symphatischen, vor einem Sex Shop Schlange stehenden, Jungs sind die Kaiser Chiefs. Die fand ich eigentlich immer so durchschnittlich. Nett aber nicht mehr eben.
Dann hab ich sie mal live auf dem Southside Festival gesehen und war absolut angetan. Sehr gute Kombo, sehr gute Live-Band und irgendwie auch mehr gute Songs als ich vorher wahrgenommen hatte.
Einer davon ist ‘Never Miss A Beat’, den ich letzte Woche das erste Mal geremixed gehört hab. Und zwar von diesen drei netten, auf ner Treppe sitzenden Herren, die zusammen als ‘Cut Copy’ in elektronischen Musik-Gefilden agieren.
Ich hab ein paar Cut Copy Remixe und find eigentlich fast alle richtig fett. Daher dachte ich mir, hey cool das könnte ja auch ein tighter Mix sein.
Die ersten Momente denkt man noch, ja irgendwie ein bisschen langweilig, wa? Aber dann nimmt der Remix langsam aber sicher so richtig Fahrt auf und grooved bis zum Ende durch.
Recherchen meinerseits ergaben, dass die Nummer wohl schon länger existiert. Ändert aber nichts dran, dass sie für mich persönlich schon, beziehungsweise eigentlich eher erst, in 2010 zu einem kleinen Highlight geworden ist.
Kaiser Chiefs – Never Miss A Beat (Cut Copy Remix)
Zum Schluss noch eine Geschichte, die ich schon länger zum Besten geben wollte: Warum heißen die Kaiser Chiefs eigentlich Kaiser Chiefs?
Antwort: Die Jungs, die bekennende Leeds United Fans sind, haben ihre Band nach dem ersten Verein ihres Lieblingsspielers Lucas Radebe, damals Kapitän der südafrikanischen Nationalmannschaft und Abwehr-Ikone von Leeds United, den Kaizer Chiefs benannt und dabei lediglich aus dem ‘z’ ein ‘s’ gemacht.
Gerade fragte ich mich spontan was wohl passiert wenn ich am Samstag in der Corso mitten im Set Supertramp’s Logical Song einbaue…
…daraufhin bin ich auf die Suche nach nem Remix gegangen und wurde dabei ziemlich schnell fündig. Zwar nicht ganz das was ich gesucht hatte, aber dennoch really nice Remix eines Herren namens Fernando Picon aus Uruguay, der diesen freundlicherweise auch zum Download angeboten hat.
Supertramp – Logical Song (Fernando Picon Remix)
Supertramp – The Logical Song (Fernando Picon Remix) promo by fernando picon
So seit heute gibt’s dann alle vier Remixes von Miss Platnum’s Track ‘She Moved In’ auf ihrer Homepage www.missplatnum.com zu hören. Jeder für sich echt anders und zumindest mal ne Anhör-Empfehlung wert.
Miss Platnum – She Moved In (Popular Damage Remix)
Miss Platnum – She Moved In (Robot Koch Remix)
Miss Platnum – She Moved In (Timid Tiger Remix)
Miss Platnum – She Moved In (Dead Rabbit Remix)
Die Entwicklung von Musik und Muskgeschichte ist ja so ne Sache. Manche behaupten früher war alles besser und ehrlicher- Musiker konnten früher tatsächlich noch Instrumente spielen, Sänger oder Sängerinnen tatsächlich singen und Choreografien oder kurz ‘Choreos’ waren tatsächlich überflüssig.
Der ‘Spirit’ sei verloren gegangen im Laufe der Jahre. Wo sind die Zeiten wo eine Diana Ross oder eine Aretha Franklin Samstag nachts im zugekoksten Studio 54 mittendrin irgendwo zwischen Disco & Fox live einen Lovesong schmetterte und die Leute total ausflippten?
Ich weiß es nicht- ich war ja nicht dabei, aber manchmal wünsche ich es mir. So mitten in den späten 60ern oder 70ern stell ich mir das ganz nett vor- musikalisch zumindest. Damals als die Plattenindustrie noch eine war und Clubs wie das Studio 54 noch wirklich Innovation versprühten. Ganz stark am Rande der Legalität zu schlittern, aber ganz ohne Angst vor Obrigkeiten…und das alles just for good music- und vielleicht noch ein paar Drogen…
Ich glaube entweder die- ich vereinfache es jetzt mal- ‘Disco’ war früher wirklich so cool oder alle Eltern der Welt bekommen nur einfach so glänzende Augen wenn die alten Schallplatten aus dem Regal gezerrt werden. Wobei ich mich dabei ja immer frage, ob meine Augen ähnlich strahlen, wenn ich in vierzig Jahren einen Song aus den 90/2000ern auf meiner Petabyte-Festplatte finde.
Nun ja- worauf ich eigentlich hinaus wollte war die Generationen Geschichte. Beispiel dafür meine Eltern, mein Bruder und ich sowie ein Song den wohl jeder kennt. Ich persönlich mag alle drei Versionen. Ich vermute aber ganz stark, dass meine Eltern und mein Bruder mit der neuesten Version nicht so viel anfangen- selbiges gilt auch für meine Eltern und Version 2.
Da wäre also zuerst mal die Originalversion (falls es jemand nicht wissen sollte) von Lionell Richie und seiner Posse aus dem Jahre 1977:
The Commodores – Easy
Die zweite und vielleicht auch bekannteste (Cover)Version von 1992 kommt von einer sich mittlerweile getrennten und dieses Jahr wiedervereinigten Crossover-Kombo aus den U.S.A., mit der dann eher mein Bruder aufgewachsen ist:
Faith No More – Easy
Und ich bin dann neulich mal über einen ‘Remix’ gestoßen, der leider keinen Künstler im Namen trägt und lediglich mit der Bezeichnung ‘Baile Funk’ gekennzeichnet war. Letzteres ist irgendwie ne Musikrichtung aus Richtung Brasilien. Ich geh jetzt auch einfach mal davon aus, dass die schon eher etwas moderner ist und der Remix auf jeden Fall aus den letzten Jahren stammt.
The Commodores / Faith No More – Easy (Baile Funk Remix)
Jetzt stellt sich zuerst mal die subjektive Frage welcher einem am besten gefällt. Viele Pseudo-Musikliebhaber würden jetzt wahrscheinlich ihre Lieblingsfloskel ‘nichts ist so gut wie das Original’ dreschen und unmittelbar danach damit anfangen über den Zerfall der Plattenindustrie zu philosophieren.
Da ich derart absurdes ‘früher war alles besser Gequatsche’ aber nicht mehr ertragen kann, würde ich jetzt einfach mal folgenden Vorschlag zu Einigung machen:
The Commodores haben den Song entwickelt, Faith No More haben ihn geformt und Mr. unbekannter Baile Funk Remixer hat ihn modernisiert. The Commodores verdienenen als Urheber des Songs nicht nur den Großteil der Lorbeeren, sondern auch bis heute noch finanziell ganz nett. Faith No More hat sich- für die noch größere Bekanntmachung- das Stück vom Kuchen Mitte der Neunziger abgeschnitten und Mister unbekannter Baile Funk Remixer verdient aufgrund der Verkümmerung der Plattenindustrie heute leider gar nix mehr dran.
Der geneigte Musikliebhaber, sofern er denn auch wirklich einer ist, wird sich-ganz egal welche Version er noch in zwanzig Jahren zuerst zu hören bekommt- auch für das Original der Commodores interessieren und ein Verständniss für Musik entwickeln. Wer das nicht ist hört dann halt auch weiterhin Radio oder schaut Musikfernsehen.
Doch was weder Musikliebhaber noch Radiohörer abstreiten können ist die Zeitlosigkeit eines Songs wie ‘Easy’- der ist dreißig Jahre alt, hat im Original wenig bis gar nichts mit Modernität zu tun und ist trotzdem noch heute gut wie eh und je- egal in welcher ‘Version’.
WORD!??
p.s.: Radiohörer als Gegenteil von Musikliebhaber gefällt mir irgendwie- könnte man ja mal dem Herr Duden, Lexikon oder Brockhaus vorschlagen…