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Plattenchecks Februar 2011

Januar 31, 2011 Von: DJN Kategorie: * music music music *, longplayer, new funky shizzle, plattenchecks 1 Kommentar →

Da ich es letzten Monat etwas verschwitzt habe, diesen Monat der Besserungsbeweis: Überpünktliche Plattenchecks.

Mit dabei auch die neue Platte von Lena, deren Song für Deutschland ab heute in drei Shows (31.1. & 07.02. auf ProSieben und das Finale am 18.02. in der ARD) gewählt werden kann. Die insgesamt zwölf Songs, die zur Auswahl stehen, sind gleichzeitig- welch Überraschung- auch das neue Album ‘Good News’. Kurz nach der VÖ geht Lena dann noch auf große Tour, um auch absolut für Düsseldorf und die Titelverteidigung gewappnet zu sein.

Dass Raab in Sachen Songcontest auch mal wieder drei eigene Tracks (‘What Happened To Me’,  ‘Mama Told Me’ & ‘That Again’) reingibt, sorgt für wenig Überraschung. Dass er entgegen seinen Ankündigungen das Album aber doch komplett selbst produziert hat allerdings schon.
Denn trotz der bunten Mischung an Songschreibern- Aloe Blacc (‘At All’), Viktoria Hansen aus Dänemark (‘Teenage Girls’), der Elektro-Popsängerin Nicole Morier aus den U.S.A. (‘Taken By A Stranger’), der Großnichte von Judy Garland Audra Mae (‘A Good Day’ & ‘Good News’), der Hannoveraner Peppermint Jam Clique um Mousse T. Partner Erroll Rennalls und Bluespopper Stavros Ioannou (‘A Million And One’), dem Nordiren Johnny McDaid (‘I Like You’) sowie der Elektro-Folk-Popper Daniel Schaub aka Jack Beauregard und Indie-Jazzer Pär Lammers (‘Push Forward’ & ‘Maybe’)- Raabs Note im Arrangieren der Songs kommt doch ziemlich deutlich durch und schafft so- um es mal vorsichtig auszudrücken- relativ wenig Abwechslung oder Ausbrüche.
Oder um es auf den Punkt zu bringen, oftmals verlieren die Songs an Spannung, da es weder Steigerungen noch Höhepunkte gibt. Da muss man wohl mal abwarten ob die Heavytones live noch was rauskitzeln können. Ansonsten sieht es für die Titelverteidigung, so gut ich die Idee nach wie vor finde, eher schwierig aus. Sage ich jetzt einfach mal.

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Lena – Good News

08.02.11

Lena

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Itchy Poopzkid – Lights Out London

25.02.11

Dir Itchys holen zum großen Wurf aus. Mit ‚Lights Out London‘ zeigen Sibbi, Panzer und Saikov noch mal eine musikalische Steigerung. Konstant sehr gute Songs, alles ein Stück rauer, mehr auf den Punkt und nicht mehr ganz so verspielt. Die Itchys fahren hier eine deutlich klarere Linie, die allerdings keinen richtigen Überhit zu bieten hat. Was für die Fans absolut kredibil sein dürfte und die mittlerweile auch schon relativ beachtliche Base weiter ausbauen kann, muss sich aber vermutlich vor ganz neuen Hörern noch beweisen. Eine Prüfung die nicht wirklich einfach werden wird. Reinhören ist an dieser Stelle aber durchaus zu empfehlen, Meinung bilden wie immer eigene Sache.
(3 von 5 Sternen)

Itchy Poopzkid

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The Streets – Computer and Blues

18.02.11

Sehr lange musste man warten. Jetzt endlich veröffentlichen Mike Skinner &Co. ihr neues Album ‚Computers and Blues‘, was nicht nur das fünfte, sondern zeitgleich auch das letzte Studiowerk sein wird. Man sei älter geworden und will nicht noch mit vierzig auf Bühnen stehen und Sturm-und-Drang-Parolen rappen. Daher steht der Albumname sinnbildlich für die Ausrichtung der Platte, futuristisch und dennoch klassisch The Streets. Da ‚Computers and Blues‘ auch schon einige Zeit final im Kasten ist, sind die letzten Monate auch fast alle Songs mal durch Netz kursiert. Hier wird Vorhören also leicht gemacht. Wer allerdings bisher mit The Streets gar nichts anfangen konnte, wird vermutlich auch jetzt nicht mehr überzeugt werden. Alle anderen können berechtigterweise ihre Huldigung an die Band zeigen und bekommen dafür noch mal eine astreine Platte, an der sie noch lange ihre Freude haben werden.
(4 von 5 Sternen)

The Streets

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Roxette – Charm School

11.02.11

Man spricht ja gerne mal vom Comeback des Jahres und wirft geradezu mit Superlativen um sich. Bei Roxette kann eben jenes aber auch mal mit Berechtigung tun. Diese Band hat die 90er maßgeblich geprägt und mit mindestens fünfzehn Hits eine Art Dauerpräsens im Radio abonniert gehabt. ‚Charm School‘ ist das hochgelobte und wahrhafte Comeback einer Band, die sich immer treu geblieben ist. Und auch wenn Fronfrau Marie nach ihrem Hirntumor immer noch nicht ganz genesen wirkt, was sich auf dem Album so auswirkt, dass Per außergewöhnlich viel singt, merkt man sofort eine unbändige Power. Fehlende Hits werden mit einzigartigem Charme und grundsolidem Handwerk wettgemacht. Hallo Radio, Roxette ist zurück!
(3 von 5 Sternen)

Roxette

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Avril Lavigne – Goodbye Lullaby

07.03.11

Das Phänomen Avril Lavigne. Seit Jahren ein unlösbares Rätsel, was ihren Erfolg angeht. Selten einen Künstler gesehen, der wirklich nie erwachsen wird. Von der Pseudo-Punk-Pop-Tussi zur Pseudo-Pop-Punk-Tussi und zurück. Immer die selbe Rotze, nur die Farbe ändert sich manchmal. Gesanglich naja, textlich immer noch 17 Jahre alt und sonst…ähm…nix. Einfach nichts. Ausdruckslos. Hier reicht es noch nicht mal für süß. Warum kauft irgendjemand Avril Lavigne Platten? Es schmiert sich ja auch niemand freiwillig Scheiße in die Ohren. Dieser Drops ist wirklich schon viel zu lange ausgelutscht. Geschmack ist definitiv was anderes.
(1 von 5 Sternen)

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Wavemusic 16 (Compilation)

bereits erschienen

Dieser Sampler ist zwar auf den ersten Blick mit 39,90 Euro kein wirkliches Schnäppchen, dafür aber auf den zweiten ein wahres Schmuckstück. 28 Songs auf zwei CDs, die einen direkt ins Träumen geraten lassen. Locker und cool. Sonne, Strand, Meer und Cocktails im Straßencafe. Urban Beats treffen rhythmische Gelassenheit. Bis dato noch nie gehörte Künstler gehen sofort ins Ohr und sorgen auf Anhieb für gute Laune. Musikalische Bewusstseinserweiterung, die auf zauberhafte Art inszeniert wird. Die Zusammenstellung gleicht einer Symbiose, egal ob Jazz, Soul, Swing oder ein elektronischer Klang zwischendrin, es passt einfach. Es harmoniert und entführt einen gedanklich an einen schöneren Ort, während der Körper automatisch anfängt mitzuwippen. Die einzige Frage, die sich einem am Schluss vielleicht noch stellt ist, ob man die 28 Songs einzeln nicht irgendwie billiger erwerben kann. Das muss aber jeder mit sich selber ausmachen. Wavemusic 16 bleibt an sich eine Empfehlung mehr als nur wert.
(4 von 5 Sternen)

wavemusic 16 Liquid, Part 1 - Various Artists

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Online: www.getrightmusic.com

Hip Hop Hochburg im Internet: Get right music. Der Inhalt ist relativ schnell zusammengefasst. Neue Singles und Mixtapes aus der großen weiten Welt des internationalen Hip Hops, Schwerpunkt U.S.A.. Jeden Tag neues Zeug. Man kann schwer noch mehr up2date sein. Die Mixtapes gibt es zudem fast alle im Rahmen des ‚promotional use‘ for free runterzuladen. Mehr als feine Sache und perfekte Seite für alle Freunde des gesprochenen Wortes. Oder anders gesagt: Getrightmusic.com – wo Rap noch Rap ist.

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Verlosung: 3x Christian Durstewitz – ‘Let Me Sing’ CDs

November 16, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, plattenchecks 19 Kommentare →

Boah ey, sind wir ein tighter Musik-Blog! Nicht nur, dass wir hier Tag für Tag was musikalisch Wertvolles aus dem Hut zaubern, wir hauen gelegentlich auch noch was für unsere Leser raus. Bisher waren das meist Party-oder Konzert-Tickets in Form von Gästelistenplätzen, jetzt starten wir aber erst so richtig durch und verlosen mal was Physisches.

Und zwar 3 brandneue und selbstverständlich noch original eingeschweißte Christian Durstewitz Alben. Diese wurden uns freundlicherweise von seinem Plattenlabel zur Verfügung gestellt. Vermutlich weil wir ein so tighter Blog sind. Vielleicht aber auch, weil wir seit der ersten Stunde von dem jungen Herren schwärmen.

Und hier geht’s gleich weiter:

Mit seinem Album-Einstand ‘Let Me Sing’ ruft Christian ‘Dursti’ Durstewitz gleichzeitig seine Message aus. Hier gibt’s kein Schubladen-Denken und keine Grenzen, höchstens gesprengte. Hier geht es noch um Passion und Liebe zur Musik. Achtung Pathos: Wer das nicht spürt, fühlt womöglich gar nichts mehr. ‘Let Me Sing’ ist ein wirklich beeindruckendes Debüt, das es -trotz dem ein oder anderen zu oft benutzten ‘ohoh’ oder ‘lala’- verdient hat von Erfolg gekrönt zu werden. Rohdiamanten müssen nun mal erst geschliffen werden. True story!

Die Story von Dursti kurz zusammengefasst:

Christian Durstewitz – Stalker (live @ MoMa – ARD)

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Unsere Story mit Dursti (etwas ausführlicher):
-> aerodynamite.tv/?s=Durstewitz

So, dann mal ran an den Speck: Wer mag ein Album gewinnen?
Es ist auch wirklich ganz simpel: Einfach unter dem Artikel was total Sinnvolles kommentieren oder das ultimative Codewort nennen und schon habt ihr gute Chancen in den kommenden Tagen ein Päckchen von uns in eurer Post zu finden.

Gerne dürft ihr aber auch den Künstler unterstützen und aktiv fördern:

Let Me Sing - Christian Durstewitz

Far Away

Oktober 01, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, new funky shizzle Noch keine Kommentare →

Einer meiner persönlichen Favoriten für den Bundesvision Songcontest heute Abend auf Pro7 (toller Sender by the way). Oceana hat spätestens seit ‘Cry Cry’ einen ganz dicken Stein bei mir im Brett. Die hat so ne mega sanfte Stimme, die ich einfach immer hören kann. Leon war dagegen bei ‘Unser Star für Oslo’ nicht so ganz mein Fall, aber zum Song hier passt er ziemlich gut.

Oceana & Leon – Far Away

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Far

Dursti is back

September 29, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, new funky shizzle Noch keine Kommentare →

Gerade noch als Support-Act mit Stefanie Heinzmann auf Tour gewesen, veröffentlicht ‘Unser Star für Oslo’-Dritter Christian ‘Dursti’ Durstewitz jetzt ersten seinen eigenen Song ‘Stalker’, den er auch schon in der Show gesungen hatte. Dazu gibt’s selbstverständlich auch ein Video, das ich nicht vorenthalten möchte.

Christian Durstewitz – Stalker

Christian

Lena made it!

Mai 30, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, clubs & events 4 Kommentare →

Ich bin total aus dem Häuschen und ich habs ja schon immer gesagt (hab ich nicht- habs nur still und heimlich gehofft) Lena gewinnt den Eurovision Song Contest in Oslo. Und das mit ordentlichem Abstand (76 Punkte) vor dem ‘Tokio Istanbul Hotel’ aka der Türkei.

Eigentlich wollte ich ja in Hamburg sein, live auf der Reeperbahn, aber die bösen Grippeviren haben mir nen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. So musste ich mir das Finale halt daheim anschauen. War da dann doch noch voll hart im Nehmen und hab mir erbarmungslos alle Kandidaten reingezogen.

Danach hab ich mir schon gedacht, dass es, wenn es nach Song und Künstler geht, Lena gewinnen sollte. Da war so unfassbar viel Trash dabei. England hab ich auch mal gleich richtig auf den letzten Platz getippt (Smiley). Überraschend war aber irgendwie der Rest. Alles direkt nach Lena (außer Belgien) fand ich persönlich eher ziemlich mies. Dänemark…alter-WTF?. Rumänien…unglaublicher scheiß Song, dafür hat die Alte im Leder-Outfit aber nen krass hohen Ton gesungen und getroffen. Aserbaidschan…ja gut, Titten halt, Drip Drop. Armenien…noch größere Titten. Griechenland…den schlechten Gag spar ich mir aber an der Stelle einfach (verstehste!?).

Ansonsten überall nur Pathos, Tränendrüsen oder Balkanbeats (Serbien hatte ich auch ganz weit hinten eingeschätzt, sind aber tatsächlich noch 13. geworden. Moldawien…übler Kroatien Spring Break Club Track mit allen schlechten Klischees die man so bedienen kann.)

Kurzum- und bevor ich jetzt noch zu jedem Teilnehmer meinen Senf gebe- Lena hat zu Recht gewonnen (so gut hat sie den Song auch noch nie gesungen fand ich) und ich kanns dem Tobsen fortan und penetrant vorhalten. Scheiß facebook Statusmeldung Gedisse (Doppel-Smiley)!

Jetzt weiß ich net wohin mit meiner Freude, finds irgendwie echt total knorke und feier deswegen einfach kurzerhand ne Wick-Medinait Party als Ausgleich.

In diesem Sinne, Lenadynamite says: Don’t mess with the ‘German Humor’

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Glückwunsch!

März 12, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv Noch keine Kommentare →

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Die bezaubernde (ich schreib es gern noch öfters) Lena Meyer-Landrut hat ‘Unser Star für Oslo’ gewonnen und fährt für Deutschland zum Grand Prix d’Eurovision oder wie auch immer der mittlerweile heißt.

Ich finds mehr als tight und hab noch nie sinnvoller 1,20 Euro ausgegeben. Mehr bleibt dazu nicht zu sagen!

Vorerst… ;-)

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p.s.: Doch noch was ‘kleines’ zum Schluss :-) : Dem aufmerksamen Zuschauer ist vielleicht aufgefallen, dass Lena nach dem dritten Song ‘Love Me’ und der Jury-Bewertung von Raab selbigem still und (halb)heimlich ein Herz mit ihren Fingern gezeigt hat.

Ich tippe jetzt einfach mal das lag daran, dass Raab höchstpersönlich ihr den Song noch letzte Woche kurzfristig geschrieben hatte.

Vermutlich hat sich Lena deswegen nicht ganz sooo ausgiebig gefreut als die Zuschauer ihr den Titel ‘Satellite’ als Song für Oslo ausgewählt haben. Schade, denn ich muss zugeben, ‘Love Me’ fand ich auch noch einen Tick besser.

Aber sei’s drum, auf ihrem bestimmt bald erscheinenden Album wird der Song mit Sicherheit drauf sein. Jedenfalls kann man ihn jetzt auch schon auf musicstar, iTunes, amazon und Konsorten kaufen.

Und die neue Website von Lena wurde direkt nach der Show auch schon freigeschalten. Also nachdem der Server wieder ‘up’ war versteht sich.

Ich würde auch gern einmal mit Profis arbeiten, mit solchen die z.B. noch ein kurzes Schlusswort ankündigen und sich dann auch daran halten…

In Your Hands

März 10, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music * Noch keine Kommentare →

Gestern hab ich den Song das erste mal überhaupt gehört. Und zwar in ner Interpretation von Christian ‘Dörsti’ Durstewitz bei ‘Unser Star für Oslo’.

Leider, leider…leider ist er ausgeschieden. Ich hoffe schwer auf ein eigenes Album und am besten von Raab produziert. Ich würds mir kaufen!

Solange empfehle ich mal die Original Version:

Charlie Winston – In Your Hands

Unser Star für Oslo die Zweite

Februar 10, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv Noch keine Kommentare →

star-oslo-raab

Also ich war ja schon letzte Woche total begeistert vom Niveau der Kandidaten bei ‘Unser Star für Oslo’. Diese Woche war ich quasi nur noch geflashed.

Auch dabei hat für mich witzigerweise wieder der letzte der zehn Kandidaten den besten Eindruck hinterlassen. Christian Durstewitz aus nem Kaff in Hessen, gerade mal zwanzig Jahre alt und talentiert bis zum geht nicht mehr. Der hat mal eben ne weltklasse Version von George Michael’s ‘Faith’ abgeliefert- wahnsinn!

Wenn es davon ein einzubettendes Video im Netz gibt werde ich es auf jeden Fall nachliefern. Bis dahin kann man sich alle Auftritte noch mal hier auf www.unser-star-fuer-oslo.de/videos reinziehen.

*update*

Christian Durstewitz – Faith (Original by George Michael)



Vor allem auch von Sharyhan Osman’s Auftritt war ich sehr angetan. Und Leon Taylor, der rauskam und ne Soul Nummer vermuten ließ und dann mit Herbert Grönemeyer’s ‘Der Weg’ überraschte war ebenso großartig wie Jennifer Braun, die schlicht und einfach ne fehlerfreie Leistung ablieferte. Wohlgemerkt mit zarten achtzehn Jahren.

Generell fand ich die Leistung der zweiten zehn Kandidaten diese Woche (noch) stärker als die der ersten zehn in der vergangenen Woche, mit Ausnahme von Lena Meyer-Landrut, klar! Die führt meine Favoriten-Liste, mittlerweile zusammen mit Christian Durstewitz, immer noch an.

Die einzige die für meinen Geschmack diese Woche echt schlecht war, war die Alte, die Pink’s ‘Who Knew’ mit ihrem Auftritt verschandelt hat und in Zukunft doch lieber wieder mit Spike in der ‘Abschlussklasse’ pimpern sollte (absoluter Fernseh-Nerd-Insider).

Erstaunlicherweise fand die Jury diesen Auftritt aber gar nicht so übel wie ich. Zum Glück dafür aber die Zuschauer und so haben es die vermeintlich besten Fünf (die genau so von Peter Maffay vorhergesagt wurden übrigens) auch tatsächlich ins Finale geschafft.

Schade für Franziska Weber, die wie ich finde eine beeindruckende Interpretation von Jamiroquai’s ‘Love Foolosophy’ dargeboten hat und damit vermutlich eine Woche vorher noch weiter gekommen wäre. Ich denke, dass ihr dabei, bei der Enstscheidung und derKonkurrenz gestern, ihr Outfit (leider) etwas zum Verhängnis geworden ist…



Unser Star für Oslo

Februar 05, 2010 Von: DJN Kategorie: * music music music *, ~cinema & tv 1 Kommentar →

star-oslo-raab

Ich hatte schon vor ein paar Wochen nen Tipp aus der Pro7 Musikabteilung bekommen mir auf jeden Fall ‘Unser Star für Oslo’, Stefan Raab’s Casting Show für den ‘Krobriedelaschongsongdeurowisjong’ reinzuziehen, weil das Niveau der Kandidaten sehr hoch sei und nicht zu vergleichen mit dem der z.B. DSDS oder Popstars Kandidaten.

Letzteren wurde witzigerweise ernsthaft nach ihrem Sieg verboten (!) live in großen Fernsehshows aufzutreten, weil die zuständige Abteilung das einstimmig nach ihrem Auftritt im Finale so beschlossen hat. Gerüchteweise ist sogar der Satz ‘die sind schlechter geworden als im ersten Casting’ gefallen.

Generell macht das mit dem Niveau ja auch absolut Sinn. Immerhin haben die Raab Casting Show Gewinner Max Mutzke und Stefanie Heinzmann bis heute ne ordentliche und musikalisch hochwertige Karriere vorzuweisen, jedenfalls verdienen sie dabei auch nicht ganz so übel.

Die Popstars oder DSDS Gewinner hingegen bekommen maximal noch ihre Debütsingle in den Charts platziert und werden danach meist schon wieder vom Plattenlabel fallen gelassen. In den seltensten Fällen kann man sich wenig später überhaupt noch an die Namen erinnern.

Da leuchtet es ein, dass Leute die wirklich was auf dem Kasten haben, sich bei lieber bei Raab bewerben. Oder wie es Gast-Juror Marius Müller-Westernhagen so schön auf den Punkt gebracht hat: ‘Wenn man Casting-Shows im Zuge des Trends schon nicht verhindern kann, kann man wenigestens versuchen die Qualität verbessern.’

Gut, was dann Yvonne Catterfeld in der Jury zu suchen hatte leuchtete mir auch nicht ein, aber ein Blick auf die offizielle Homepage offenbarte auch noch weit schlimmeres in den nächsten Wochen. Ich sag nur Kackbratze Sarah Connor oder Cassandra Steen, die bzw. deren Stimme ich einfach nicht ertragen kann.

Dafür gibt’s dann aber auch noch extrem tighte Juroren, wie z.B. König Boris von Fettes Brot, Jan Delay, Barbara Schöneberger oder Joy Denalane, um nur ein paar zu nennen.

Aber um zum Thema zurückzukommen, ich hab mir also wie empfohlen die erste Show reingezogen, mit den ersten zehn von insgesamt zwanzig Kandidaten, ner komischen neuen Moderatorin und einem äußerst unterhaltsamen Marius Müller-Westernhagen (Lieblingszitat: ‘Plattenfirmen sind taub und blind, sonst wären es ja keine Plattenfirmen’).

Ich wahr sehr angetan. Im Prinzip war keiner der Kandidaten schlecht. Alle hatten meiner Meinung nach die Berechtigung auf ner Bühne zu stehen. Klar, ein paar mehr und ein paar weniger, aber man hätte wirklich nicht guten Gewissens sagen können, dass einer der zehn scheiße war.

Mit das beste an Raab’s Show ist dabei die Tatsache, dass sich die Künstler wirklich ihren Song selbst aussuchen können und dürfen. ‘Hotel California’ von den Eagles zum Beispiel- eine grandiose Wahl und undenkbar in anderen Casting Shows. That’s fucking music!

Und dann tauchte kurz vor Ende der Show als letzte Kandidatin noch diese  18-jährige (oder so) Schülerin aus Hannover auf- mit quasi null Bühnenerfahrung und einem Song, den wie es Stefan Raab richtig sagte, so gut wie kein Schwein kannte. Ich auch nicht. ‘My Same’ von Adele. Manmanman, war ich nach dem Auftritt geflashed…

Lena Meyer-Landrut – My Same (Original by Adele)



… und das ohne jemals davor das Original dazu gehört zu haben.

Adele – My Same (live in Brüssel)

Mal ernsthaft, ich weiß nicht was ich von den beiden besser finden soll und pflichte Herrn Westernhagen grundsätzlich bei:’Künstler miteinander zu vergleichen war schon immer totaler Schwachsinn!’

Die Jury war jedenfalls von Lena’s Auftritt genauso angetan wie ich und erkor sie einstimmig zur Favoritin des Abends. Die Zuschauer schlossen sich an und wählten Lena in die nächste Runde. Da bin ich mal gespannt wie es weiter geht und freue mich jetzt schon auf die nächsten zehn Kandidaten nächste Woche.

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